"Ich fühle mich stark genug, die ganze Geschichte meiner Entführung zu erzählen."
 
●Erster Satz●
Meine Mutter zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug. 
 
●Inhalt● 
Als sie am frühen Morgen des 2. März 1998 auf dem Weg zur Schule von einem Mann in einen weißen Lieferwagen gezerrt wird, glaubt sie, bald sterben zu müssen. Stunden später liegt die Zehnjährige, eingewickelt in eine Decke, auf dem kalten Fußboden im Keller eines Einfamilienhauses. Um sie herum herrscht absolute Dunkelheit, die Luft ist schal und stickig. Hier, in dem knapp fünf Quadratmeter großen Verließ, wird Natascha Kampusch die nächsten achteinhalb Jahre leben. Wolfgang Priklopil ist der einzige Mensch, dem sie sich anvertrauen kann. Sie wird von ihm misshandelt, gedemütigt, gepeinigt und unterdrückt. Erst im Sommer 2006, am 23. August, gelingt ihr die Flucht - nach 3096 Tagen. Offen und schonungslos berichtet Natascha Kampusch von ihrer schwierigen Kindheit, der Gefangenschaft, den körperlichen und seelischen Misshandlungen. Aber sie beschreibt auch, wie sie in der ausweglosen Situation lernte, den Verbrecher in Schach zu halten. Es ist die Geschichte einer Kämpferin, die Unvorstellbares durchhielt und sich nie brechen ließ. 
 
●Meine Meinung● 
Der Fall Natascha Kampusch war mir nie richtig bewusst geworden, da ich drei Jahre alt war, als sie entführt wurde. Auch ihre Selbstbefreiung im Jahre 2006 habe ich nicht wirklich wahr genommen und bin somit erst durch den Film wirklich auf diese Geschichte aufmerksam geworden.

Das Buch hatte ich im Laden schon öfters gesehen, war aber immer der Meinung, dass Natascha ihre Geschichte nur vermarktet und ich das nicht unterstützen wolle mit einem Kauf des Buches.
Gestern habe ich es dann doch getan, da der Trailer des Films großes Interesse in mir geweckt hatte. Und ich kann nur sagen: Dieser Kauf hat sich gelohnt.

Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und es in nicht mal 48 Stunden ausgelesen.
Die Beschreibungen sind grausam aber ehrlich gehalten. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass Natascha in einem gewissen Abstand erzählt, als würde sie Angst davor haben, das Erlebte noch einmal näher an sich heranzulassen.Dieser Abstand führte dazu, dass ich mir das ganze Buch über nicht darüber bewusst werden konnte, dass dies kein erdachter Roman ist, sondern eine wirkliche Geschichte, die ein Mensch wahrhaft erleben musste.

Und gerade weil es keine ausgedachte Story ist, sondern ein Stück Geschichte eines Menschen, denke ich, dass ich nicht das Recht habe, darüber zu urteilen, denn der Schreibstil oder die Gestaltung sind in diesem Fall belanglos.

Das einzige, was ich sagen kann ist, dass sich es lohnt das Buch zu lesen, wenn man sich für den Fall oder allgemein für Entführungen interessiert. Es ist anschaulich, sehr mutig geschrieben und beeindruckend, wenn man bedenkt, dass sie dieser Gefangenschaft achteinhalb Jahre ausgesetzt war und ein kleines Kind war, als sie ihr Leben von einem auf den anderen Tag hinter sich lassen musste.



 


●Erster Satz● 
"Du willst mich wohl verarschen", sagte der Türsteher und verschränkte die Arme vor seiner breiten Brust.

●Inhalt●
Es sollte ein ganz normaler Abend in New York City werden. Doch dann wird die fünfzehnjährige Clary im Pandemonium-Club Zeugin eines Mordes. Drei Teenanger, über und über mit Tattoos bedeckt, verschwinden durch den Hinterausgang. Und zurück bleibt - nichts. Die Leiche hat sich einfach in Luft aufgelöst. Clary ahnt noch nicht, dass sie das erste Mal mit den Schattenjägern zusammengetroffen ist, die sich dem Kampf gegen die Dämonen der Stadt verschrieben haben. Aber nicht einmal vierundzwanzig Stunden später sieht es so aus, als ob ausgerechnet Clary eine ganz besondere Rolle in dem gefährlichen Spiel der Unterwelten einnimmt. Kann Clary den Schattenjägern und allen voran dem gut aussehenden Jace wirklich vertrauen?

●Meine Meinung● 
Clarys Geschichte wurde mir schon vor ein paar Jahren von Freundinnen ans Herz gelegt, aber wirklich beschäftigt habe ich mich mit City of Bones nie.
Als ich dann vor kurzem im Kino saß und auf das Ende der ewig andauernden Werbung wartete, sah ich den Trailer der Verfilmung des Buches und bekam Gänsehaut. Mir war sofort klar, dass ich das Buch lesen musste.
Nur ein paar Tage später stand ich im Buchladen und ließ es mir schon in einer Tüte über die Theke reichen.
Schon die ersten Seiten des Buches haben mich mitgerissen, da Cassandra Clares Schreibstil einfach wundervoll ist. Sie schreibt sehr bildlich und regt die Fantasie des Lesers an, der vollkommen in die Geschichte eintauchen kann. So manches Mal habe ich die Zeit um mich vergessen, wenn ich mit Clary die Unterwelt New Yorks entdeckte.
Die Charaktere sind einzigartig und glaubhaft dargestellt. Die Dialoge sind sehr realitätsnah, emotional und humorvoll gehalten. Vor allem die Art von Jace gefiel mir sehr. Er hat immer einen sarkastischen Spruch auf den Lippen, lässt jedoch niemanden an sich heran.
Die Liebesgeschichte zwischen Jace und Clary wirkt zu Anfang sehr durchschnittlich. Schließlich kennen wir die ganzen Storys über 'Mädchen liebt übernatürliches Wesen'.
Aber als sich das Ende näherte wird klar, dass diese Liebe nicht 0-8-15 ist, sondern ganz besonders und vielleicht sogar unmoralisch.
Im Allgemeinen wird die Geschichte nie langweilig, da man von einem Abenteuer ins nächste stürtzt. Seien es Kämpfe mit Vampiren, fliegende Motorräder oder Hexenmeisterpartys - es bleibt immer spannend.
Cassandra Clare hat mit diesem Buch etwas wirklich neues geschaffen, das keinen Abklatsch von Twilight oder ähnlichem darstellt.
Und genau deshalb hat der erste Band der Reihe 'Chroniken der Unterwelt' auch die vollen fünf Bücherstapel verdient.





Wir haben gerade den 16.11.2013, das heißt noch 38 Tage bis Weihnachten.
Aber die altbekannte Frage, klingelt mir jetzt schon in den Ohren:
„Was wünscht du dir denn zu Weihnachten?“ Ich mag es nicht mir selber auszusuchen, was ich geschenkt haben möchte. Natürlich liebe ich den klassischen Wunschzettel, aber selbst bei dem ist es noch eine Überraschung, was letztendlich unter dem Tannenbaum liegt.
Aber ein noch viel schlimmeres Problem ist es, sich überhaupt sicher zu sein, was man sich wünschen soll, denn eigentlich suche ich mir lieber selber etwas aus, weil ich dann weiß, dass es passt (Kleidung), dass es mir auch gefällt (Deko und Accessoires) oder dass ich es auch brauche (Elektronik).
Das Einzige, wo man bei mir nichts falsch machen kann, sind Bücher oder alles, was sich um Bücher dreht. Deshalb habe ich meine eigene kleine Bookaholic-Wunschliste, von der sich meine Lieben etwas aussuchen dürfen, wenn sie mir etwas schenken wollen.

#Bücher
Was wäre eine Bookaholic-Wunschliste ohne Bücher?! Natürlich kann auch dabei einiges daneben gehen. Dafür ist eine Liste mit Büchern, die ihr euch schon länger wünscht sehr hilfreich. Dann könnt ihr euch sicher sein, dass nur eure lang ersehnten Lieblinge unter dem Tannengrün im hübschen Geschenkpapier warten.

#Lesezeichen
Ich liebe Lesezeichen und kann von ihnen nie genug haben. Vor allem weil ich viele davon verliere und zurzeit überhaupt kein schönes habe.
Ein hübsches Lesezeichen, das jedoch von Herzen kommt, wünsche ich mir schon lange wie zum Beispiel ein Schmucklesezeichen, das später wie eine Kette über dem Buchrücken hängt.

#Buchschoner
Wer kennt das nicht: Ich verreise oder habe eine längere Fahrt vor mir und möchte natürlich auf dem Weg in meinem Buch lesen, aber nach der Reise sind die Ecken der Taschenbücher geknickt oder die Umschlaghüllen der festen Bücher ein wenig ausgefranst.
Damit das nicht mehr passiert wünsche ich mir hübsche Buchschoner, die zu jeder Jahreszeit passen. Es gibt Lederhüllen oder welche aus Stoff, die den Einband schützen und das Buch so ohne Beschädigungen durch den Alltag bringen.

#Leselotte
Ich liebe es abends oder morgens im Bett zu lesen. Allerdings muss ich immer aufpassen, dass ich vor allem Bücher mit Schutzumschlag vorsichtig behandle, wenn ich sie auf die Bettdecke stelle oder lege. Außerdem sind Hardcover-Bücher oft sehr schwer.
Dafür wünsche ich mir eine sogenannte 'Leselotte', die aus einem kleinen Kissen mit einer Platte besteht. Auf dieser Platte sind zwei Taschen, links und rechts, in die man die Buchdeckel hineinschiebt. Nun kann man mit einem weichen Kissen auf dem Schoß bequem im Bett lesen, ohne etwas zu beschädigen.
Erster Satz
Es war jedes Mal dasselbe: Entweder die Zeit war von vornherein mein Feind, oder einer meiner Mitmenschen machte mir bei dem kläglichen Versuch, wenigstens einmal im Leben pünktlich zu sein, einen Strich durch die Rechnung.

●Inhalt●
Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emily. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinandergebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?

●Meine Meinung●

Das Wort 'Sommer' entflammte in mir die Lust dieses Buch zu lesen, obwohl ich eigentlich kein Freund von Liebesgeschichten bin. Allerdings finde ich, dass es kaum noch gute Sommerbücher gibt, weshalb ich bei dieser Geschichte einfach zuschlagen musste und ich muss euch sagen: Es war kein Fehler!

Die Liebesgeschichte zwischen Emely und Elyas (oder doch Luca und Emely ?) ist genau nach meinem Geschmack. Ironie und Sarkasmus und die gewisse Anspannung zwischen Emely und Elyas sind das perfekte Rezept für eine lustige und doch sehr innige Liebesstory, die nicht langweilig wird. Erst habe ich gedacht 'Jaja, die beiden kommen halt zusammen nach den ersten fünfzig Seiten und dann gibt es ein Missverständnis, das sich dann wieder aufklärt und dann ist alles supi'. Aber ich wurde vollkommen vom Gegenteil überzeugt!

Emely hasst Elyas und ob er es mit ihr Ernst meint ist auch fraglich. Die beiden giften sich oft an und sind wirklich intelligente Charaktere, was man heute auch nicht mehr oft findet. Sie haben Biss und das zeigen sie auf jeder Seite.
Aber auch der E-Mail Kontakt zu Luca kommt nicht zu kurz und plötzlich weiß man nicht mehr wen man besser finden soll. Luca oder Elyas? Den Sensiblen oder den Rebellen?
Auch das Ende baut Spannung auf und lässt einen geknickt zurück, als man die letzte Seite umblättert, denn es ist anders als erhofft. Daran merkt man ein weiteres Mal, dass die Geschichte von Elyas und Emely keine 0-8-15-Liebesgeschichte ist.

Sie ist echt und wird sogar fortgesetzt im zweiten Band 'Türkisgrüner Winter', der ebenfalls schon in meinem Regal steht!
Dieses Buch ist einfach perfekt für den Sommer!




●Erster Satz●

Acht Jahre lang hatte ich von Feuer geträumt.

●Inhalt●
Die elternlose 18-jähirige Victoria hält jeden, der ihr nahekommen will, auf Abstand. Nur durch Blumen und deren Bedeutung kann sie ihre zarte und gefühlvolle Seele zeigen. Als kleines Mädchen hat sie diese Sprache erlernt, im glücklichsten Jahr ihres Lebens. Als sie nun einen jungen Mann kennenlernt, der ihre Sprache versteht, schwankt sie wieder zwischen Weglaufen und Bleiben...

●Meine Meinung●
Als ich den Klappentext las, habe ich mir etwas ganz anderes vorgestellt, als was mich dann wirklich erwartet hat. Ich dachte, dass mich eine schöne Liebesgeschichte erwartet, die durch das gegenseitige Schenken von Blumen entsteht. Doch es kam ganz anders.

Victoria ist ein Heim – und Pflegekind und sehr schwer vermittelbar. Sie ist ein zorniges und eigenwilliges Kind. Das sie immer wieder von Familien nach kurzer Zeit abgegeben wird verletzt sie sehr, weshalb sie nur noch die Krallen ausfährt und keiner Pflegefamilie mehr eine Chance gibt. Bis sie zu Elizabeth kommt. Die Frau, die sie versteht und ihr die Sprache der Blumen beibringt.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Victoria erzählt, wobei die Kapitel immer zwischen der Gegenwart und ihrer Kindheit wechseln. Die Eindrücke aus ihrer Vergangenheit haben mich sehr berührt, da Victoria immer mehr Nähe zulässt und Liebe für Elizabeth entwickelt, was man niemals gedacht hätte.

In der Gegenwart jedoch hat sie nichts mehr mit Elizabeth zu tun und erst am Ende des Buches erfährt man warum.

Victorias Traum ist es, Floristin zu werden, aber sie kann nicht mit Menschen umgehen, da sie ein sehr schwieriges Wesen ist. Im Laufe des Buches entwickelt sie sich weiter, was die Autorin sehr gut und realistisch beschrieben hat. Genauso gefiel mir die zarte Liebesgeschichte zwischen Victoria und Grant sehr gut, da sie sich über die Sprache der Blumen entwickelte und ebenso zusammenhielt.

Manchmal hätte ich das Buch jedoch in die Ecke werfen können, weil mir Victoria sehr auf die Nerven ging. Ihre merkwürdige und verrückte Art regte mich auf. Immer, wenn sich ihr Leben ins positive entwickeln sollte, legte sie sich aus Angst vor dem, was geschehen könnte, in ihren angemieteten Wandschrank und blieb dort tagelang. Diese Szenen fand ich immer unverständlich und manchmal auch sehr überzogen.

Dieses Buch sollte niemand anfassen, der am liebsten Action mag und der nicht damit umgehen kann, dass eine Geschichte der ruhig und gefühlvoll verläuft. Denn genau das tut dieses Buch. Poetisch, tiefgründig und merkwürdig beschreiben es ganz gut. Für mich war diese Geschichte ein guter Ausgleich zum stressigen Alltag. Man kann in ihr versinken, muss sich allerdings auch darauf einlassen.

Ein schöner Bonus ist das Blumenverzeichnis, das sich als Anhang im Buch befindet. Dort kann man Blumen und ihre Bedeutung nachschlagen, was oft hilfreich war, um die Kommunikation zwischen Victoria und Grant zu verstehen.




35 Mädchen. Eine Krone. Die Chance ihres Lebens.


Meine Mutter war völlig ekstatisch, als wir den Brief bekamen. 


Die Chance ihres Lebens?
35 perfekte Mädchen - und eine von ihnen wird erwählt.
Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis?
Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst des Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?


Ehrlich gesagt habe ich mir das Buch hauptsächlich wegen dem Cover gekauft, weil mir das wirklich sehr gefällt. Der Inhalt erinnerte mich zuerst ein wenig an Der Bachelor. Deswegen machte es mich auch ein wenig neugierig, denn mal ehrlich - wer schaut bei diesem Trash-TV nicht mal gerne zu? 
Als ich dann noch las, dass es in der Zukunft spielt und trotzdem mit Königreichen zu tun hatte, musste ich dieses Buch einfach kaufen. 

Im Ganzen hat es mir ganz gut gefallen. Der Sprachstil ist einfach gehalten und macht das Buch zu einem Exemplar, das man auch zwischendurch in der Bahn lesen kann, weil man sich nicht stark darauf konzentrieren muss lange Sätze zu verstehen. Die Geschichte ist einfach aufgebaut und enthält neben gefühlvollen Szenen ebenfalls spannende, in denen man gut mit America und den anderen Kandidatinnen mitfühlen kann. Allerdings hätte man die Charaktere noch weiter ausbauen können. America kommt mir manchmal so vor, als könnte sie alles und würde auch alles richtig machen.
Dadurch, dass sie selbst sozusagen kaum als richtige Kandidatin teilnimmt, wird die Story um einiges spannender. Jedoch kommt das Gefühl einer Castingshow nicht wirklich rüber. Es gibt kaum Szenen, in denen die Mädchen wirklich miteinander konkurrieren müssen oder sie sich wirklich die Gunst des Prinzen erkämpfen können, da er meist nur nach Gefühl und Laune entscheidet. So empfand ich es.

Die Welt in der die Geschichte spielt ist sehr interessant gestaltet, da manche Dinge wie das Aufteilen der Menschen in Kasten mit Nummern zum Nachdenken anregt.

Die Liebesgeschichte zwischen America und Prinz Maxon, um die es ja ebenfalls hauptsächlich in dem Buch gehen soll, entwickelt sich für meinen Geschmack zu schnell und ist manchmal auch unrealistisch. Trotzdem ist der Konflikt, als Americas alte Liebe Aspen auftaucht sehr gut gestaltet und macht deshalb neugierig auf den zweiten Band der Reihe Die Elite.



●Erster Satz●
Virginia stützte ihre Ellbogen auf den Fenstersims und beugte sich hinaus in die Brise. 

●Inhalt●
Ein unwiderstehlich magisches Abenteuer: Virginia führt in New York City ein einfaches Dasein als Kellnerin. Doch eines Tages nimmt sie eine Abkürzung durch den Central Park, und ihr Leben nimmt eine ungeahnte Wendung – hinter dem Park verbirgt sich eine magische Welt, in der Wünsche Wirklichkeit werden und wundersame Geschöpfe zum Leben erwachen. Eine Welt, die bedroht ist von einer dunklen Königin, doch zugleich eine Welt, in der man die Wahre Liebe finden kann. 

●Meine Meinung●
Diese Geschichte gehört zu meinen absoluten Lieblingen!
Wie ich schon erwähnte bin ich ein großer Fan von Märchen und jeder, der sich mir in dieser Eigenschaft anschließt, wird in diesem Buch auf seine Kosten kommen.
Virginia ist eine normale junge Frau, die mit ihrem Vater Tony in einer kleinen Hausmeisterwohnung lebt. Sie verdient ihr Geld als Kellnerin in einem kleinen Restaurant. Allerdings ist sie mit diesem Leben nicht glücklich und prompt wird sie in ein Abenteuer verwickelt, als sie einen Hund im Central Park anfährt, der keinen Besitzer zu haben scheint. Sie nimmt ihn mit und merkt nicht, dass sie damit den Zorn von drei Trollen und einem Werwolf auf sich zieht. Magische Wesen verfolgen sie und entführen schließlich sie und ihren Vater in die Neun Königreiche. Dies ist eine Welt, in der Märchen wahr werden. Oder ist es doch alles anders als gedacht?

Schon der Einstieg der Geschichte hat mich mitgerissen. Es gibt keine unnötigen Informationen oder seitenlanges hinziehen der Story, um das Buch zu strecken. Schon nach den ersten 18 Seiten kommt man mit den magischen, wirklich komischen Geschöpfen in Berührung. Diese lernt man im Laufe der Reise lieben. Sei es der beziehungsgestörte Wolf, der sich in der Menschenwelt einen Psychiater sucht oder Virginias Großmutter fressen will oder Zwerg Eichel, der seit Jahren im Knast saß und mit Tony einen Ausbruchstunnel gräbt. Dies ist ein weiterer Punkt, der das Buch zu etwas Besonderem macht: Der Humor. Es gibt unzählige, lustige Stellen wie: „,Was ist bloß mit euch los?', ereiferte sich Tony. ,Wie seid ihr nur aufgewachsen? Warum kannst du nicht einfach sagen, du willst für die Axt hundert Goldstücke? Warum muss man hier gleich für jeden Furz magische Eier legen oder ein Haar vom Arsch eines Riesen ausreißen?'“

Genauso kommt die Spannung nicht zu kurz, da Virginia, Tony und Wolf von einem Abenteuer ins nächste stolpern, ohne es zu wollen. Dabei werden viele märchenhafte Elemente aufgegriffen, wie zum Beispiel das Haus der Sieben Zwerge und der Jägersmann.
Ich könnte noch sehr viel loben wie den Schreibstil, der einfach zu lesen ist, jedoch trotzdem einen Leser dazu führt die Welt um sich herum zu vergessen, oder die unterschwellige Liebesgeschichte zwischen Virginia und Wolf, die so echt und zart ist, dass man sich ein Buch nur mit der Geschichte der Beiden gefüllt wünscht.
Fazit ist, dass Das Zehnte Königreich eine wundervolle, märchenhafte, magische Geschichte ist, die jeder Märchenfan, wie auch Fantasyfan, gelesen haben sollte!




      Jeder macht Fehler. Doch manchmal reicht es nicht seine Taten zu bereuen...

Erster Satz
Hoch oben über dem Highway griff ein Mädchen nach dem Brückengeländer.

●Inhalt●
Es ist Winter in Ascension, einer Kleinstadt in Maine. Die Seen sind zu Eis erstarrt, der makellose Schnee fällt in dicken Flocken vom Himmel. Aber der friedliche Schein trügt – denn in Ascension haben Fehler tödliche Folgen. Drei geheimnisvolle Mädchen sind in die Stadt gekommen, um darüber zu urteilen, wer für seine Taten büßen muss. Und die Wahl ist auf Em und Chase gefallen.

●Meine Meinung●
Zuerst muss ich dieses wunderschöne Cover loben. Es ist einfach wundervoll gestaltet und zwang mich praktisch dieses Buch zu kaufen. (Ja, ich bin ein Covervictim.)

Die Geschichte ist allerdings auch sehr gut. Der Schreibstil von Miles ist fantastisch und lässt einen einfach in den Buchseiten versinken. Die Charaktere, die sich gerade auf der Schwelle des Erwachsenwerdens befinden sind sehr realistisch dargestellt und keine langweiligen Mary-Sues. Viel mehr verhalten sie sich sogar sehr sympathisch unperfekt, weshalb ich persönlich Em sofort ins Herz geschlossen hatte, genauso wie ihre beste Freundin Gabby.

Spannung wird in Im Herzen die Rache auf jeden Fall groß geschrieben. Es vergeht kaum eine Seite, auf der nichts passiert, was einen einfach dazu zwingt weiterzulesen.
Die Begegnungen mit den drei geheimnisvollen Mädchen sind beängstigend und man denkt in nächster Zeit vielleicht zweimal darüber nach, was man tut, denn die Strafen, die Chase und Em erwarten sind hart und vielleicht doch gerecht. Man gerät spürbar in einen Konflikt zwischen Gerechtigkeit und Mitgefühl für die Charaktere.

Genauso überzeugt hat mich das Ende, das so gestaltet ist, dass man sich auf den zweiten Teil der Reihe freuen wird.

Dieses Buch ist perfekt für jeden der nichts gegen Horror, Mystisches und ein wenig Liebe hat.