35 Mädchen. Eine Krone. Die Chance ihres Lebens.


Meine Mutter war völlig ekstatisch, als wir den Brief bekamen. 


Die Chance ihres Lebens?
35 perfekte Mädchen - und eine von ihnen wird erwählt.
Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis?
Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst des Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?


Ehrlich gesagt habe ich mir das Buch hauptsächlich wegen dem Cover gekauft, weil mir das wirklich sehr gefällt. Der Inhalt erinnerte mich zuerst ein wenig an Der Bachelor. Deswegen machte es mich auch ein wenig neugierig, denn mal ehrlich - wer schaut bei diesem Trash-TV nicht mal gerne zu? 
Als ich dann noch las, dass es in der Zukunft spielt und trotzdem mit Königreichen zu tun hatte, musste ich dieses Buch einfach kaufen. 

Im Ganzen hat es mir ganz gut gefallen. Der Sprachstil ist einfach gehalten und macht das Buch zu einem Exemplar, das man auch zwischendurch in der Bahn lesen kann, weil man sich nicht stark darauf konzentrieren muss lange Sätze zu verstehen. Die Geschichte ist einfach aufgebaut und enthält neben gefühlvollen Szenen ebenfalls spannende, in denen man gut mit America und den anderen Kandidatinnen mitfühlen kann. Allerdings hätte man die Charaktere noch weiter ausbauen können. America kommt mir manchmal so vor, als könnte sie alles und würde auch alles richtig machen.
Dadurch, dass sie selbst sozusagen kaum als richtige Kandidatin teilnimmt, wird die Story um einiges spannender. Jedoch kommt das Gefühl einer Castingshow nicht wirklich rüber. Es gibt kaum Szenen, in denen die Mädchen wirklich miteinander konkurrieren müssen oder sie sich wirklich die Gunst des Prinzen erkämpfen können, da er meist nur nach Gefühl und Laune entscheidet. So empfand ich es.

Die Welt in der die Geschichte spielt ist sehr interessant gestaltet, da manche Dinge wie das Aufteilen der Menschen in Kasten mit Nummern zum Nachdenken anregt.

Die Liebesgeschichte zwischen America und Prinz Maxon, um die es ja ebenfalls hauptsächlich in dem Buch gehen soll, entwickelt sich für meinen Geschmack zu schnell und ist manchmal auch unrealistisch. Trotzdem ist der Konflikt, als Americas alte Liebe Aspen auftaucht sehr gut gestaltet und macht deshalb neugierig auf den zweiten Band der Reihe Die Elite.


2 buchtastische Nachrichten

  1. Ich habe "Selection" auch gelesen, und ich muss sagen, meine Reaktionen waren etwas von beidem. Irgendwie war das Buch total cool, so eine Mischung zwischen Panem und einfach eine süße Liebesstory, aber so ganz überzeugt hat es mich nicht. Ich finde es total schade, dass man so wenig von den Rebellen mitkriegt und nicht so ganz eintauchen kann, wie ich finde (:

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  2. Ganz deiner Meinung. Wenn die Rebellen mehr eingebunden werden würden, würde auch die Story ein wenig komplexer sein. So ist es bisher nur eine Datingshow.

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Danke für jede buchtastische Nachricht! ♥