Wichtig ist nur eines zu wissen. Die Geschichten, die man dir als Mädchen erzählt hat, über Monster, Albträume .. Legenden, die man sich am Lagerfeuer zuflüstert .. sie sind alle wahr.


Am Anfang des Films war ich schon ein wenig enttäuscht. Die Handlungsstränge der eigentlichen Geschichte wurden fast das ganze Buch über vertauscht und so begann der Film nicht im Pandemonium, sondern bei Clary Zuhause und danach folgt gleich Erics Lesung.
Im Allgemeinen wurden alle wichtigen Ereignisse im Film aufgegriffen, nur leider in falsche Reihenfolge, außer Simons Verwandlung in eine Ratte. Die wurde komplett ausgelassen, was ich für die Länge des Films eher schwach fand.

An das Grundgerüst des Buches wurde sich also gehalten. Leider haben sich die Produzenten sonst sehr viel kreative Freiheit gegönnt.
Aspekte, die eigentlich erst in anderen Teilen der Reihe enthüllt werden, werden einfach mal im Laufe des Filmes erwähnt, was mich als Leserin der Buchreihe, die erst beim zweiten Teil ist sehr verwirrt hat. Außerdem wurde man in manchen Sachen wie der Geschwistersache gespoilert, was ich ebenfalls sehr schade fand.
Was ist so schwer daran, ein Buch zu verfilmen und dabei bei der eigentlichen Geschichte des Buches zu bleiben?

Die Schauplätze wie die Stadt der Stille oder das Institut wurden sehr schön dargestellt, wobei mich das Institut manchmal an Hogwarts erinnert hat.
Allerdings fand das Ende nicht in Renwicks Ruine statt, sondern im Institut, was ich auch nicht gut fand. War etwa kein Geld mehr für eine weitere Kulisse übrig?

Worauf ich mich aber am meisten gefreut habe, waren die Szenen, in denen Jace vorkam, denn er hat mich schon im Buch gefesselt. Seine Sprüche wurden oft aus dem Buch übernommen, worüber ich sehr froh war, denn sie machen sein Wesen einfach aus. Die Momente zwischen ihm und Clary waren mir allerdings manchmal zu kitschig und überzogen.

Im Großen und Ganzen gibt es einige gute Punkte, die den Film für alle Chroniken der Unterwelt-Leser sehenswert machen. Wer jedoch eine exakte Verfilmung des Buches sehen möchte, sollte die Finger davon lassen.

Mit der Besetzung war ich persönlich sehr zufrieden.
Clary (Lily Collins) war in ihrer Rolle sehr realistisch, sei es vom Aussehen oder spielen.
Jace (Jamie Campbell Bower) ist nicht der 0-8-15 Schönling, wie wir ihn in so vielen Filmen finden. Seine Art macht ihn sexy und er wurde mit Bower gut besetzt.
Wen ich nicht gut besetzt fand war Isabelle (Jemima West). Im Buch wird Isabelle so wunderschön beschrieben. Sie schien ja schon fast einem teuflischen Engel gleich. Aber im Film fand ich sie nicht ansatzweise hübsch.

Viele fanden die Stimmen im Film nicht gut. 
Ich war allerdings begeistert von ihnen. Vor allem Clarys Stimme gefiel mir. Sie hat keine normale, zierliche Mädchenstimme bekommen, sondern eine tiefere, ruhige, sanfte Stimme, der ich gerne zugehört habe.
Eine weitere Stimme, die mir sehr gut gefallen hat, war die von Isabelle. Obwohl sie mir optisch im Film nicht gefallen hat, fand ich ihre Stimme sehr passend. Sexy, rau und sehr bestimmend. 






●Erster Satz●
Der Tag, an dem ich starb, hat nicht wirklich Spaß gemacht.

Inhalt
Nichts hat sich die Moderatorin Kim Lange mehr gewünscht als den Deutschen Fernsehpreis. Nun hält sie ihn triumphierend in den Händen. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer russischen Raimstation erschlagen wird.
Im Jenseits erfährt Kim, dass sie in ihrem Leben sehr viel mieses Karma gesammelt hat. Die Rechnung folgt prompt. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, mit sechs Beinen, Fühlern und einem wirklich dicken Po: Sie ist eine Ameise! Aber Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Was tun? Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärtsgeht!

Meine Meinung

Was passiert nach dem Tod? Diese Frage beschäftigt viele Menschen und David Safier hat mit Mieses Karma eine sehr unterhaltsame Antwort darauf gefunden.

Kim Lange wird an dem Abend, der der Höhepunkt ihrer Karriere werden sollte, von dem Waschbecken einer russischen Raumstation erschlagen und wegen ihres miesen Karmas als Ameise wiedergeboren.
Diesen Aspekt fand ich ganz amüsant und hätte mir deswegen ihr Leben als Ameise ein wenig ausführlicher gewünscht, als nur ein paar Seiten, bevor sie schon in das Leben eines anderen Tieres schlüpft.

Allerdings stellt sich die Frage, warum will Kim andauernd wiedergeboren werden? Ganz einfach: Sie will so weit in der Reinkarnationsleiter aufsteigen, bis sie wieder bei ihrer Familie leben kann. Trotzdem hatte ich mir gwünscht, dass sich das Buch auf die Wiedergeburten konzentriert und nicht auf Kim Langes Familienprobleme.
 
Die Handlung lief immer mehr darauf hinaus, dass Kim wieder zu ihrer Familie wollte und die Tierrollen, in die sie dafür geschlüpft ist, traten immer mehr in den Hintergrund. Das einzige Ziel, was Kim noch hatte, war ihren Ehemann und ihre Tochter wieder für sich zu gewinnen. Das zog das Buch manchmal ein wenig in die Länge.

Die Charaktere sind alle liebevoll gestaltet und auch glaubwürdig. Vor allem Lilly, Kims kleine Tochter, hatte ich sofort ins Herz geschlossen.
Aber auch Kim konnte man im Laufe des Buches lieb gewinnen. Ihre Entwicklung von der kalten und rücksichtslosen Moderatorn zur gefühlvollen, familienbewussten Kim hat Safier realistisch beschrieben.  Die wohl witzigste Begegnung ist die mit Buddah, der Kim immer wieder auf den Boden der Tatsachen bringt und ihr sehr bei ihrer Entwicklung hilft.

Der Humorfaktor, der das Buch unteranderem ausmachen sollte, traf nicht immer meinen Humor. Manche Witze und Situationen waren mir zu flach oder voraussehbar.

Im Allgemeinen ist Mieses Karma jedoch ein schönes Buch, um vom Alltag abzuschalten und zu schmunzeln, wenn sich die tollpatschige Kim Lange mal wieder als Ameise im Spinnennetz verfangen hat oder als Regenwurm vor Rasenmähern flüchtet.




●Erster Satz●
"Ich würde gerne ein Buch schreiben, in dem du und ich die Hauptfiguren sind", sagte ich zu Tomomi Ishikawa und schob gedankenverloren die Sachen auf dem Tisch zurecht.
 
●Inhalt●
Tomomi Ishikawa ist tot. Sie hat sich umgebracht, so steht es in dem Abschiedsbrief an ihren Freund Ben Constable. Doch Tomomi weigert sich hartnäckig, in Frieden zu ruhen. Stattdessen hinterlässt sie Ben rätselhafte Botschaften, die ihn ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd, durch Paris, New York und Tomomis Vergangenheit führen. Ben würde gerne glauben, dass es sich bloß um ein Spiel handelt, dass die Geschichten, die Tomomi ihm hinterlassen hat, nur Ausgeburt ihrer Fantasie sind, doch dann offenbaren sie ihm ein grausames Geheimnis. Bald weiß Ben nicht mehr, was Fiktion und was Realität ist.

●Meine Meinung●
Von Die drei Leben der Tomomi Ishikawa hatte ich mir wirklich sehr viel versprochen. Der Klappentext hat schließlich große Erwartungen in mir geweckt, weil er von Geheimnissen, angeblich Toten und der Verschmelzung von Realität und Fiktion sprach. Ich erwartete also, dass mich die Geschichte mitreißen und selbst auf eine verwirrende Reise mitnehmen würde.
 
Allerdings wurde ich ein wenig enttäuscht.
Am Anfang des Buches erschien mir Ben wie ein Dummkopf. Er ließ sich von einer Toten einfach herumschieben wie eine Spielfigur und hat auch nicht oft hinterfragt, warum er überhaupt auf diese "Schnitzeljagd" gehen soll. Er hat es einfach getan. Des Weiteren hat er überhaupt nicht nach Tomomis Leiche gesucht oder ist in Panik geraten, weil seine Freundin sich umbringen wollte. Es schien ihm schon fast egal zu sein.

Viel mehr hat der Autor sich damit befasst, Ben durch Paris zu schicken und einen Straßennamen nach dem anderen aneinander zu reihen. Persönlich habe ich nichts gegen genaue örtliche Beschreibungen, aber eigentlich tun die ganzen Straßennamen nichts zur Sache und erleichterten das Verständis von Bens Weg nicht, sondern brachten mich nur durcheinander, weil ich mit den ganzen "Rues" nichts anfangen kann. Das kann wahrscheinlich niemand, es sei denn man wohnt in Paris.
 
Richtige Spannung kam erst nach der Hälfte des Buches auf. Ein Mädchen namens Beatrice gesellte sich zu Ben und lockerte die Atmosphäre auf. Ben war nämlich bisher nur den Briefen und Eintragungen im Laptop von Tomomi gefolgt und hat die Einträge in ihren Notizbüchern zitiert. Auf die Geheimnisse, die sich darin offenbarten, reagierte Ben meist kaum. Beatrice brachte endlich Menschlichkeit in die Geschichte.
 
Die Schatzsuche an sich gestaltete sich mir persönlich zu einfach. Ben schien kaum über die Rätsel nachzudenken, sondern wusste immer augenblicklich deren Lösung. Außerdem grub er andauernd Löcher mit einem Edelstahlkulli!

Der Weg, den Tomomi für Ben vorgesehen hatte, kam mir auch sehr unlogisch vor. Es war kein roter Faden zwischen ihren Notizbüchern und den darin enthaltenden Taten zu erkennen.
 
Der auf der Rückseite des Buches angepriesene Aspekt der imaginären Katze fand ich im Buch nicht gut eingebaut. Cat, der imaginäre Kater, hatte keine richtige Aufgabe in dem Buch, außer sporadisch aufzutauchen und sich mal neben Ben zu setzen oder verdächtigen Personen hinter zu schauen. Er war meiner Meinung nach eine hübsche Idee, jedoch überflüssig für den Verlauf der Geschichte.
 
Der allerdings am enttäuschendste Punkt war die angebliche Verschmelzung von Fiktion und Realität, denn ich empfand an kaum einer Stelle im Buch, dass man sich nun unsicher sein musste, ob dies der Wahrheit entspricht oder doch nur Fiktion ist. 
Das einzige, was das ganze Buch über Verwirrung stiftet ist, dass der Autor Ben Constable ebenfalls eine der Hauptfiguren ist und auch im Laufe der Geschichte immer wieder erwähnt wird, dass er ein Buch über sich und Tomomi schreiben möchte. Ob die gesamte Geschichte nun wirklich passiert ist, oder doch eine Fiktion ist, bleibt offen.
 
Aber Die drei Leben der Tomomi Ishikawa hatte auch gute Augenblicke. Das Ende war wirklich sehr spannend, sodass man es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ebenso hat man gerne die Notizbücher von Ishikawa gelesen.
Der Schreibstil von Constable ist leicht zu verstehen und hat dennoch einen poetischen Touch. Es gelingt Ben Constable auch sehr gut, die verschiedenen Charaktere herauszustellen und jeden für sich einzigartig wirken zu lassen.
 
Alles in Einem hat mich das Buch mehr enttäuscht als überrascht. Deswegen kann ich ihm auch leider nur zwei Bücherstapel geben.





Ich bin sehr froh, dass ich an dieser Aktion teilnehmen darf und bedanke mich für den Tag bei Habbi

Die Regeln:
Den Tagger als Dankeschön verlinken!
Die gestellten 10 Fragen vom Tagger beantworten!
10 neue Fragen stellen!
10 Blogger taggen, die unter 200 Leser haben und ihnen mitteilen, dass sie getaggt wurden.
Zurücktaggen ist nicht erlaubt!


Und nun geht es an die Fragen:

1. Wie bist du zum Lesen gekommen? Haben deine Eltern dich darauf gebracht oder eher von selbst?


Ich bin durch meine Mama zum Lesen gekommen, denn sie hat mir früher immer vorgelesen. Sie liest selbst sehr viel und es gibt keinen Raum bei uns Zuhause, in dem es kein Buch gibt. Dazu kommt dann noch, dass ich von einem klitzekleinen Dorf komme, wo nicht viel passiert, es sei denn es kippt mal eine Kuh auf der Weide um. Es blieb mir also gar nichts anderes übrig als zu lesen und mich in spannendere Welten zu flüchten.

2. Wie viele Seiten haben die Bücher, die du liest durchschnittlich?


Meine Bücher haben durchschnittlich 3oo - 4oo Seiten.

3. Redest oder schreibst du lieber über Bücher? Oder teilst du deine Meinung gar nicht mit anderen Leuten?

Sowohl als auch. Mit Freunden rede ich sehr gerne über Bücher und ebenso schreibe ich gerne Rezensionen und unterhalte mich zum Beispiel im Internet darüber.

4. Welches ist dein absolutes Lieblingsgenre?


Mein absolutes Lieblings-Genre ist eine Mischung aus Fantasy und Romanen, die im wahren Leben spielen.

5. Wann hast du mit dem Lesen begonnen?

Mit dem Lesen habe ich schon vor der Grundschule begonnen. Meine Mutter hat in mir das Interesse geweckt und meine Oma (ehemalige Grundschullehrerin) hat mir beigebracht, die Buchstaben auf den Seiten selbst zusammenzufügen. Natürlich habe ich damals keine Romane gelesen, aber für einzelne Wörter in Kinderbüchern hat es gereicht.

6. Warum hast du dich dafür entschieden, einen Bücherblog zu erstellen?

Ich liebe Bücher und möchte das mit allen teilen. In meinem Umfeld gibt es kaum jemanden mit ich über Bücher reden kann. Ein paar Freunde und meine Mutter interessiert das vielleicht, aber über jedes Buch wollen die auch nichts hören. Hier habe ich mir eine Plattform geschaffen, auf der ich soviel ich will über Bücher und deren Welt schreiben kann.

7. Vergleichst du Filme mit den Bücher? Ja oder siehst du sie eher als einzelnes?

Ich vergleiche immer die Bücher mit den Filmen und leider komme ich meist zu dem Ergebnis, dass das Buch mal wieder schlecht verfilmt wurde.

8. Dein absolutes Lieblingsbuch und ein Buch welches du am liebsten in die Tonne treten möchtest?

Mein absolutes Lieblingsbuch ist 'Das Zehnte Königreich' von Kathryn Wesley. Ich liebe diese Geschichte und könnte sie immer und immer wieder lesen.
Am liebsten möchte ich das Buch 'Lions - Hitze der Nacht' von G.A. Aiken in die Tonne treten. Ich habe noch nie ein so schlechtes Buch gelesen.

9. Wie viele Bücher hast du schon gelesen?


Gute Frage. Genau weiß ich es nicht, aber geschätzt würde ich auf über 2oo kommen.

10. Gibt es Bücher auf welche du dich im Jahr 2014 besonders freust?

Allerdings gibt es die. Da ist zum Beispiel das Buch 'Die Elite', der zweite Teil von 'Selection, auf das ich mich am meisten freue, da man eine gefühlte Ewigkeit darauf gewartet hat. Außerdem freue ich mich darauf die Reihe Chroniken der Unterwelt weiterzulesen.

Und nun zu meinen Fragen, ihr lieben getaggten Blogger:


o1. Was fasziniert dich am meisten am lesen?
o2. Welches Buch wurde deiner Meinung nach am besten verfilmt?
o3. Was ist deine größte Büchermacke?
o4. Welches Genre liest du überhaupt nicht?
o5. Wo kaufst du meistens deine Bücher?
o6. Magst du lieber Taschenbücher oder Hardcover?
o7. Welches ist dein absolutes Lieblingskinderbuch?
o8. Gibt es einen Autor, dessen Bücher du nie wieder in die Hände nimmst?
o9. Welches Buch war für dich die Enttäuschung 2o13?
1o. Was machst du, wenn du Bücher liest? Hörst du Musik, muss alles ruhig sein oder brauchst du dabei immer was zum Knabbern?


Ich tagge




Im Winter meines siebzehnten Lebensjahrs kam meine Mutter zu dem Schluss, dass ich Depressionen hatte, wahrscheinlich, weil ich kaum das Haus verließ, viel Zeit im Bett verbrachte, immer wieder das selbe Buch las, wenig aß und einen großen Teil meiner reichlichen Zeit damit verbrachte, über den Tod nachzudenken.

"Krebsbücher sind doof", sagt Hazel zu Beginn der Geschichte. Doch genau das ist dieser Roman nicht. Viel mehr ist er eine intensive Reflexion über die großen Fragen des Lebens und Sterbens, ein verführerischer Liebesroman und eine zu Herzen gehende Komödie. Die 16-jähirge Hazel spielt darin die Hauptrolle. Sie weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, weil sie Krebs hat. Aber sie will deshalb nicht bemitleidet werden. Lieber vermeidet sie Freundschaften. Bis sie in einer Selbsthilfegruppe auf Augustus trifft. Gus ist intelligent, witzig, umwerfend schlagfertig und er geht offensiv mit seinem Schicksal um: Selbst in düsteren Momenten bringt er die Gruppe zum Lachen. Trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit - Hazel und Gus verlieben sich ineinander. Sie diskutieren Bücher, hören Musik, gucken Filme und erörtern die Ungerechtigkeit einer Evolution, die Mutationen wie sie zulässt.
Als Hazel Gus anvertraut, dass ihr größter Wunsch ist, den Autor ihres absoluten Lieblingsbuches kennenzulernen, macht Gus ihren Traum wahr. Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam. Vor ihrem unvermeidlichen Ende wissen sie, dass sich die Liebe unter allen Umständen lohnt, und dass sie das Leben bis zum letzten Tag feiern wollen.

Krebsbücher sind doof. Genau der gleichen Meinung war ich auch immer, denn diese Geschichten haben nie ein Happy End und meist den gleichen Verlauf. Doch John Green hat meine Meinung geändert. Ich habe mich in diese Geschichte über zwei krebskranke Teeanger verliebt, denn sie ist echt und glaubwürdig.

Anfangs dachte ich, dass Hazel vielleicht eines dieser typischen Krebsmädchen sein könnte, die sich andauernd selbst bemitleiden. Aber Hazel ist anders. Sie ist tiefgründig, intelligent, sarkastisch und ein ganz normaler Teenager. Und doch ist Hazel nicht perfekt. Sie ist keines der Mädchen, die andauernd ihre angebliche Stärke zeigen müssen, damit alle denken, dass ihr der Krebs überhaupt nichts ausmacht. Hazel lässt ihre Gefühle zu und ist mir mit jeder Seite sympathischer geworden.

Als sie sich in Augustus Waters verliebt, verliebt man sich augenblicklich mit. Augustus ist witzig, ebenfalls sakarstisch, schlagfertig und das, was Hazel gefehlt hat. Und doch hat auch Gus seine kleinen Fehler, die ihn so sympathisch und menschlich machen.
Die Liebesgeschichte der beiden ist wunderschön und romantisch, ohne kitischig zu werden. Man vergisst an manchen Stellen sogar, dass die beiden Krebs haben und ist umso trauriger, wenn man sich dessen wieder bewusst wird.

John Greens Schreibstil ist lebensnah und doch sehr poetisch. Er hat die goldene Mitte zwischen diesen beiden Stilen gefunden und trifft damit sofort ins Herz. Man fühlt sich den Charakteren dadurch sehr nah und kann sich sogar in die Eltern von Hazel und Gus hineinversetzen.  
Das Schicksal ist ein mieser Verräter hat mich zum Weinen gebracht und gleich darauf wieder zum Lachen, weil die beiden Protagonisten solche einzigartigen Menschen sind. Man hätte sie am liebsten im eigenen Freundeskreis.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, denn ist es kein einfaches Krebsbuch, sondern eine Explosion der Gefühle und Emotionen, die einen mit jeder neuen Seite erneut überrollen und mitreißen.
John Green raubt einem die Worte.






Die Schraube in Cinders Fußgelenk war verrostet, der Schlitz zur Mulde zermalmt.


Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages niemand anders als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des Balls, auf den Cinder sich schmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh...



Ich liebe Märchen. Das war einer der Hauptgründe, warum ich mir Wie Monde so silbern gekauft habe.Noch mehr beeindruckt war ich dann, als sich herausstellte, dass es sich um eine Mischung aus Märchen und Dystopie handelt. Ich ging also mit großen Erwartungen an das Buch heran.

Allerdings wurden diese nicht erfüllt.
Die Aspekte, der eigentlichen Cinderella-Story fehlten mir fast voll und ganz. Das einzige, was übernommen wurde, waren die Familienverhältnisse (verstorbener Vater, Stiefmutter, Stiefschwestern) und der Ball. Der Rest wie die gute Fee, das Kennenlernen des Prinzen auf dem Ball, das Verlieren des Schuhs, die Suche des Prinzen, wurden alle nicht aufgegriffen. Natürlich habe ich nicht erwartet, dass es nun eine exakte Nacherzählung der Aschenputtelgeschichte ist, aber das die wesentlichen Aspekte, in welcher Art auch immer, übernommen werden hatte ich mir schon gewünscht.

Wenn man davon absieht, dass die Geschichte an Cinderella angelehnt sein sollte, war die Handlung ganz gut gestaltet. Es war spannend und man konnte nicht über Langeweile klagen. Jedoch waren viele Ereignisse vorhersehbar, weshalb man manchmal einfach nur darauf gewartet hat, dass Cinder auch mal dahinter kommt.

Die Welt, die Meyer gestaltet hat, liegt weit in der Zunkunft. Der vierte Weltkrieg ist schon 126 Jahre her. Die Straßen werden nicht mehr von Autos befahren, sondern von Hovern, die keinen Kontakt mehr zum Asphalt haben. Neue Technologien verbinden die ganze Welt miteinander und sogar der Mond ist bevölkert.

Doch so fern diese Zukunft auch sein mag, Kranhkeiten, die wir heute kennen sind auch zu dieser Zeit noch aktuell und genauso schwer zu bekämpfen.
Die Blaue Pest ist ausgebrochen und rafft die Menschheit langsam dahin. Dieses Thema nimmt einen großen Teil der Geschichte ein und lässt die Cinderella-Story noch weiter in den Hintergrund rücken.
Ebenso sind die Charaktere fast nur damit beschäftigt, sich um die Blaue Pest zu kümmern. Sich über sie zu ärgern oder zu sorgen. Das nimmt dem Ganzen ein wenig die Vielfalt. Ich hätte Cinder gerne auch in anderen Situationen gesehen, wo sie sich auch mal um sich selbst kümmert, als immer nur um die Pest und was sie mit ihrer Familie anrichtet.

Hätte Meyer die Geschichte nicht auf der Aschenputtelgeschichte aufbauen wollen, hätte ich Wie Monde so silbern mehr als nur drei Herzen gegeben, denn das ist ihr leider nicht gelungen. Wer jedoch gerne Dystopien liest und sich mit Problemen der Zukunft auseinandersetzt, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Auf den zweiten Band Wie Blut so rot bin ich schon gespannt.






9:oo Uhr Startklar sitze ich mit Jogger und Kapuzenpulli auf dem Sofa, einen heißen Kakao in der Hand und Wie Monde so silbern aufgeschlagen vor mir. Es kann losgehen!

1o:oo Uhr Noch 21 Seiten bis zum Ende von Wie Monde so silbern.

1o:3o Uhr Wie Monde so silbern ist nun ausgelesen und kann sich sich auf eine baldige Rezension freuen. Jetzt geht es daran sich ein neues Buch auszusuchen. Das wird schwer.

11:o2 Uhr Die Wahl ist auf Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green gefallen.

12:3o Uhr Nach kurzer (oder etwas längerer (; ) Essenspause geht es nun weiter. Ich bin gespannt auf den so hochgelobten John Green.

13:58 Uhr Kurze Lesepause und fix einkaufen gehen.

14:42 Uhr Zurück vom Einkauf und mittlerweile bin ich so geschafft, dass ich mich nicht mehr auf Das Schicksal ist ein mieser Verräter konzentrieren kann. Ich beende den Marathon hiermit zwei Stunden früher und bin trotzdem froh, dass ich mein Ziel erreicht habe und auch bei John Greens Roman vorwärts gekommen bin. Morgen kommt die Rezi zu Wie Monde so silbern.

 Hallo ihr Lieben!

Da morgen mein letzter Urlaubstag ist, habe ich mir gedacht, dass ich diesen nochmal zum Lesen nutzen möchte. Was bietet sich da mehr an, als ein Lesemarathon? Richtig! Nichts.
 Und genau deswegen wird morgen mein Lesemarathon stattfinden, den ich hier auch festhalten werde wie ein Live-Ticker. Wer von euch Lust hat, kann gerne an dem Lesemarathon teilnehmen und seine Fortschritte per Kommentar unter dem morgigen Post festhalten.


Mein Ziel wird morgen sein: 
Wie Monde so silbern beenden und ein neues Buch beginnen.

Start: 
ab 9:oo Uhr
 
Ende:
gegen 17: oo Uhr

Ab sofort gibt es monatlich einen Rückblick, in dem es darum gehen wird, wie viele Bücher ich gelesen habe und welches Buch mein Buch des Monats war. Wie viele Bücher sind zu meinem SuB dazugekommen und wie viele Schmöker stehen seit diesem Monat neu auf meiner Wunschliste?
Es soll euch helfen den Überblick nicht zu verlieren und immer auf dem neuesten Stand zu sein. (:
Nach dieser kleinen Einleitung beginnen wir mit unserem ersten Monatsrückblick (Zwar einen Tag zu spät, aber es sei mir verziehen, dass ich an Silvester keine Zeit hatte) für Dezember 2o13.
Der Dezember war für mich ein überdurchschnittlicher Monat gewesen, was das Lesen anging, da ich durch meinen Urlaub und die Vorweihnachtszeit viel Zeit zum Lesen gefunden habe.


Gelesen: 3



Abgebrochen: 1

SuB-Zuwachs: 13

Wunschliste-Zuwachs: 3

Buch des Monats:
Das Testament der Jessie Lamb