Der März war im Vergleich zum Februar phänomenal! Ich habe tatsächlich sechs Bücher gelesen und den Februar damit ausgeglichen, der wegen meinem Umzug eine totale Leseflaute war.
Doch eine sehr enttäuschende Sache gibt es trotzdem: Ich werde wohl meine Seitenzähler-Challenge gnadenlos verlieren. Ich habe ungefähr ein Fünftel von dem geschafft, was ich eigentlich schaffen möchte.
Ansonsten bin ich sehr stolz auf meinen März und hoffe, dass der April genauso gut wird! (:

Gelesen: 6


Abgebrochen: 0

SuB-Zuwachs: 1

Wunschliste-Zuwachs: 6

Buch des Monats:
Selection / Die Elite
Damit die einen überleben, müssen die anderen sterben.

Erster Satz
Die Anwälte waren schockiert über mein Benehmen.

●Inhalt●
In einem überfüllten Rettungsboot führen die Überlebenden eines Schiffsunglücks einen schier aussichtslosen Kampf gegen Sturm, Hitze und Durst. Je länger das Warten auf Hilfe dauert, desto erbitteter wird darum gerungen, wer an Bord die Befehle geben darf. Und wer das Boot verlassen muss.
Die junge Grace Winter gerät zwischen die Fronten. Und sie weiß: Die falsche Entscheidung bedeutet ihren Tod.

●Meine Meinung●

Grace Winter ist frisch verheiratet mit Henry Winter, als die beiden durch ein Schiffsunglück wieder getrennt werden. Henry ist ein wohlhabender Mann und erkauft seiner Gattin dadurch einen Platz in einem der Rettungsboote.

Nach ihrer Rettung wird Grace wegen Mordes angeklagt und bekommt daher den Auftrag von ihrem Anwalt Mr Reichmann alles, was auf dem Boot geschehen ist niederzuschreiben, damit er eine Basis für den Prozess hat.

Deswegen beginnt die Geschichte auch sofort auf dem Rettungsboot und nicht erst beim Untergang der Zarin Alexandra. Diesen Umstand fand ich sehr schade, weil dieses Ereignis dadurch kaum zu sprechen kam. Grace erwähnte es zwar immer mal wieder am Rande ihrer Aufzeichnungen, weil sie etwas über Henry schrieb, aber die Spannung, die ich mit dem Untergang eines Ozeanriesen verbinde, blieb aus.

Die Szenen im Rettungsboot, auf die ich mich auch am meisten gefreut hatte, waren wirklich sehr gut beschrieben und realistisch erzählt. Die Verzweiflung der Leute, vor allem der Frauen, deren Kinder einfach aus ihren Armen gerissen worden waren und deren Männer nicht in die Rettungsboote steigen durften, weil es heißt Frauen und Kinder zuerst! wurde sehr deutlich.
Grace hingegen kam mir eher wie eine gefühlskalte Puppe vor, die kaum einen Gedanken an ihren frisch angetrauten Ehemann verlor, der ihr soeben noch das Leben gerettet hatte.

In dem Boot befanden sich fast vierzig Menschen und einer davon war Mr Hardie, der zu der Mannschaft der Zarin Alexandra gehört hatte. Er übernahm sofort die Führung und gab Befehle.
Als das Rettungsboot an einem kleinen Kind vorbeikam, das sich an ein Holzstück klammerte, kam die erste Situation auf, wo man am Ende nicht wusste, wie man selbst reagiert hätte.
Die Passagiere wollten das Kind retten, doch Hardie sagte nur, dass sie es retten könnten, wenn jemand seinen Platz mit ihm tausche. Doch niemand meldete sich, und so blieb es alleine im Meer zurück.
Wie würde man selbst in so einer Situation handeln? Würde ich selbst meinen Platz aufgeben, um das Leben eines Kindes zu retten? Oder das eines anderen Menschen?
Diese Fragen haben mich immer wieder während des Lesens beschäftigt, da auch im späteren Verlauf der Geschichte immer wieder Menschen ihr Leben lassen müssen, damit die anderen überleben können.

Aber eine noch größere Frage, die sich mir gestellt hat war, ob ich bereit dazu wäre, jemanden einfach aus dem Boot zu stoßen und ihn damit zu töten?
Es schien so, als hätten manche der Geretteten damit überhaupt kein Problem gehabt. Aber Grace stellte sich auch immer wieder diese Frage und das machte sie für mich menschlicher als alle anderen in dem Boot, die entweder den Verstand verloren oder nur noch an ihr eigenes Überleben dachten.

Nachdem der Mord, wegen dem Grace und zwei weitere Frauen später angeklagt werden, geschehen war, gab es einen radikalen Schnitt. Plötzlich ging die Geschichte mit dem Prozess weiter und den Anhörungen, obwohl man noch gar nichts von der Rettung gelesen hatte, auf die ich persönlich sehr gespannt war.
Die zentrale Frage der Gerichtsverhandlung war, ob man in dieser Situation, in der sich Grace befand, jemanden töten durfte, um das eigene Überleben zu sichern.
Daher waren die Verhandlungen wirklich interessant und auch spannend beschrieben.

Als es dann zur eigentlichen Rettung kam, war ich ziemlich enttäuscht, weil sie einfach sehr unspektakulär beschrieben wurde.

Das Schiffsunglück geschah wenige Tage vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges, also im Jahr 1914. Obwohl die Autorin eine so spannende Zeit gewählt hat, um diese Geschichte zu erzählen, ist sie kaum auf die historischen Ereignisse eingegangen. Gerade dieser Aspekt hätte für mich die doch wirklich langweilige Rettung wieder gut gemacht.
Durch diesen Punkt und dem der anfänglich wirklich unverständlich gefühlskalten Grace, gebe ich In einem Boot vier Bücherstapel, da es mich sonst mitgerissen hat, ich es kaum aus der Hand legen konnte und mir das Cover sehr gut gefällt.



Meine Lieben,

manche von euch kennen vielleicht meinen SuB, der einfach nicht kleiner werden will, weil ich einfach viel zu gerne neue Bücher kaufe, ohne die, die ich schon besitze, gelesen zu haben. Deswegen wollte ich mich mit meinem SuB fotografieren, um mir auch selbst vor Augen zu führen, wie riesig er eigentlich ist. (Diese Idee habe ich von diesem Blog Pusteblume?)
Könnte man auch Selbsttherapie nennen.
Leider musste ich schnell einsehen, dass mein SuB zu groß ist, um fotografiert zu werden. In meinem Wohnzimmer reicht er bis zur Decke und dann sind noch nicht alle Bücher drauf!!
Ich stand also vor zwei Problemen: Wie bekomme ich alle Bücher auf's Bild? und Wie schaffe ich es, dass ich nicht heute noch sterbe, weil mich mein eigener SuB erschlägt?
Dann kam mir die Idee, meine Bücher einfach um mich herum aufzustapeln, was auch nicht ganz einfach war, da ich mit meiner WebCam arbeiten (deswegen leider auch die nicht allzu gute Qualität) musste, weil ich niemanden hatte (außer meiner Katze), der mich hätte fotografieren können. Da meine Katze sich vehement geweigert hat den Auslöser zu drücken, musste ich es selbst tun, zurücklaufen, versuchen mit meinem Po nicht alles umzuwerfen und dann noch halbwegs gut aussehen.

Aber ich muss euch sagen, es hat mir wirklich etwas gebracht die ganzen Bücher, die darauf warten gelesen zu werden zu sehen, aufgestaptel zu sehen, denn ich bin nun absolut gewillt meinen SuB zu killen.



Meine lieben Büchernasen,

da ich gerade leider krank im Bett liege hatte ich genug Zeit, um über eine neue Rubrik nachzudenken. Irgendetwas musste ich schließlich tun, wenn mir die Augen vor Müdigkeit zufielen und ich deshalb nicht mehr ins Buch schauen konnte. (;
Dabei ist die 'Must Haves des nächsten Monats'-Rubrik herausgekommen. Hier werde ich euch immer Ende des Monats meine persönlichen Must-Haves des folgenden Monats vorstellen. Wie viele es immer sein werden weiß ich nicht, aber ich bemühe mich in einem überschaubaren Bereich zu bleiben. :)


Die Welt ist in völliger Dunkelheit versunken. Nur die „Arclight“, eine undurchdringliche Lichtkuppel, schützt die letzten Überlebenden vor dem Grauen der ewigen Nacht. Denn draußen lauern sie … die Seelenfresser. Wer ihnen in die Hände fällt, wird einer von ihnen oder stirbt. Allein Marina überlebte eine Begegnung mit den furchtbaren Wesen. Doch der Preis dafür war hoch: Von den zwölf Rettern, die auszogen, um sie zu suchen, kehrten nur drei zurück. Und die schwer verletzte Marina hat jede Erinnerung verloren. Seitdem spürt sie den Hass der Hinterbliebenen, ihre Abscheu, ihre Angst. Denn niemand entkommt der Dunkelheit, der nicht selbst ein Teil von ihr ist … Und die Seelenfresser suchen Marina, testen immer wieder die Grenzen des Lichtwalls und brechen schließlich durch!
Schon der Klappentext dieses Buch fasziniert mich! Es klingt spannend von der ersten bis zur letzten Seite, weshalb ich so gespannt darauf bin, es zu lesen. Es muss unbedingt im April seinen Platz in meinem Bücherregal finden.
Erscheinungsdatum: o3.o4.14


Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in das die siebzehnjährige Katy
gerade erst umgezogen ist. Im umliegenden Gebirge sollen merkwürdige Lichter gesehen worden sein, leuchtende Menschengestalten ... Viel schlimmer findet die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie der Ort selbst: Daemon Black.
Der erste Grund für dieses Buch ist, dass die Protagonistin Buchbloggerin ist. Das heißt, dass sie mir jetzt schon sympathisch ist und ich unbedingt mehr über ihre Geschichte erfahren will. Dies gemischt mit Fantasy kann nur gut werden! Also ist dieses Buch für mich ein ganz klares Must-Have für den April.

Erscheinungsdatum: 25.o4.14 


Nach einem Mountainbike-Unfall landet der 17-jährige West im Krankenhaus - er kann nicht sprechen, sich nicht bewegen und muss befürchten, für immer gelähmt zu bleiben. Ans Bett gefesselt bekommt er nachts Besuch von Olivia, die im Zimmer nebenan liegt. Das Mädchen fasziniert und verunsichert ihn gleichermaßen,
Nacht für Nacht wartet er auf sie. Als es West besser geht, zeigt Olivia ihm im Internet, wer sie früher war: eine leichtfüßig tanzende Ballerina. Warum sie nun schon so lange im Krankenhaus ist, will sie ihm allerdings nicht erzählen. Schließlich hat West die Chance, nach einer riskanten Operation wieder ganz der Alte zu werden. Olivia hat Angst, dass West sie danach vergessen wird. Doch er verspricht ihr, sich um sie zu kümmern. Als West sein Versprechen nach der erfolgreichen Operation einlösen will, muss er jedoch eine grausame Wahrheit erkennen. Das Mädchen Olivia liegt seit drei Jahren im Koma und die Begegnungen mit ihr hat West in einem Zwischenreich erlebt. Doch es gibt einen letzten Liebesbeweis, den West für sie erbringen kann ...
 Diese Geschichte klingt für mich nach einer wunderschönen emotionalen Achterbahnfahrt. Ich bin sehr gespannt darauf welchen Liebesbeweis West für Olivia erbringen kann und ob er sie vielleicht aus dieser Zwischenwelt und damit aus dem Koma holen kann. 

Erscheinungsdatum:  14.o4.14


In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den
Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?
Ein Außerirdischer, der uns unsere eigene Welt erklärt. Das finde ich, ist eine sehr interessante und bestimmt auch humorvolle Idee. Dieses Buch muss auch unbedingt in meinem Regal landen. 
Erscheinungsdatum: o1.o4.14 

Keine Tränen mehr,
 ich will auf Rache sinnen.
-Maria Stuart, Königin von Schottland-

Erster Satz
Der Morgennebel hat alles in weiße Farbe getaucht.

●Inhalt●
Große Mädchen weinen nicht, sie nehmen ihr Schicksal in die Hand. Das ist das Credo von Mary, Kat und Lillia. Sie beschließen, sich an den falschen Freunden zu rächen - mit ungeahnten Folgen!

Mary, Kat und Lillia haben lange geschwiegen und still gelitten. Doch als sie im neuen Schuljahr aufeinandertreffen, sind sie sich einig: Sie wollen es denen heimzahlen, die sie schlecht behandelt haben.
Die schüchterne Mary ist bereit, sich gegen Reeve zu wehren, der sie in der 7. Klasse wegen ihres Übergewichts gemobbt hat.
Kat ist entschlossen, mit Rennie abzurechnen, die Lügen über sie verbreitet hat, nur um sich mit einem Mädchen aus besseren Kreisen anzufreunden.
Und die schöne Lillia will Alex zur Rechenschaft ziehen, der eine Partynacht mit ihrer kleinen Schwester verbracht hat. Doch was als süßer Racheakt beginnt, wirft bald die Frage auf, was wahre Freundschaft, Loyalität und Liebe eigentlich ausmacht.

●Meine Meinung●

Zuerst muss ich zugeben, dass es mir bei dem Buch vor allem das Cover angetan hatte. (Covervictim!)
Die drei Mädchen, die darauf zu sehen sind, passen perfekt zu denen, die auch in der Geschichte beschrieben sind, weshalb sie keine Illusionen zerstören, wie bei manch anderen Büchern. Und dieses Cover, also das deutsche, ist sogar schöner als das englische! Das muss man einfach mal erwähnen, weil das kaum vorkommt.

Die Geschichte spielt auf einer Insel namens Jar Island, was ich zuerst ein wenig lahm fand, da ich endlich mal wieder ein Großstadtmädchen-Abenteuer lesen wollte. Das blieb nun also aus.
Dafür wurde einem aber eine exzellente Highschool-Atmospähre mit der Jar Island High geboten. Die Schule ist in verschiedene Stufen eingeteilt, die sogar alle ihre eigenen Bezeichnungen haben wie zum Beispiel Freshman oder Senior. Es gibt eine Footballmannschaft, einen 'Beliebten-Tisch' in der Cafeteria, einen Homecoming-Ball und vieles mehr, was man sich unter einer perfekten Highschool vorstellt.

Kat und Lillia beginnen gerade mit ihrem Senior-Jahr, was etwas ganz besonderes ist, weil es bei ihnen sowas wie die das Abschlussjahr darstellt.
Lillia gehört zu den beliebtesten Schülern der gesamten Highschool. Sie hängt mit Rennie ab und verbringt ihre Freizeit mit Cheerleadertraining. Trotzdem ist sie mir die liebste von den Drei. Sie ist sehr gut erzogen, was vor allem an ihrer asiatischen Herkunft liegt und allen gegenüber hilfsbereit. Gerade deswegen hat sie es nicht verdient, dass ihre eigentlich beste Freundin Rennie sie so behandelt wie sie es tut.

Kat ist eine Außenseiterin seit Rennie über sie in aller Öffentlichkeit herzieht und sie beleidigt. Rennie verbreitet Lügen über Kat und macht ihr das Leben schwer. Man sollte allerdings meinen, dass das Kat fast egal sein kann, wenn man ihre Art betrachtet. Sie ist unnahbar, kühl und eine 'ziemlich coole Sau'. Dass sie sich an Rennie rächen will ist auch nachvollziehbar.

Mary kommt neu auf die Insel und geht eine Klassenstufe tiefer als Kat und Lillia. Durch einen Zufall kommen die drei zueinandern.
Mary wurde in ihrer Kindheit extrem von Reeve, dem jetzigen Traumtypen der Jar Island High, gemobbt, weshalb auch ihre Rache nicht unrealistisch ist.
Allerdings scheint Mary ein Geheimnis zu haben, was schon fast auf übernatürliche Kräfte schließen lässt. Das wird jedoch das ganze Buch über nicht aufgeklärt, was ich enttäuschend fand.

Zu den Racheakten selbst kann man sagen, dass sie mich oft an einen durchschnittlichen Teenie-Film erinnert haben. Es war bisher also nichts Besonderes dabei.
Die Spannung hielten für mich vor allem die Szenen, die aus Lillias Sicht geschildet wurden, da sie meiner Meinung nach das aufregendste Leben von allen hat. Außerdem muss man bedenken, dass alle, an denen sich gerächt wird, zu Lillias Freundeskreis gehören.

Die im Klappentext angekündigte Wendung, die ja schon nach kurzer Zeit eintreten sollte, kam erst auf den letzten zehn bis zwanzig Seiten, was ich etwas enttäuschend fand, obwohl das Buch, und damit der erste Teil einer neuen Trilogie, dadurch mit einem Knall zu Ende ging.

Der zweiten Teil, den ich mir auch zulegen werde, weil Auge um Auge noch sehr viel offen lässt was mich interessiert, wird aber wohl noch lange auf sich warten lassen. Auf Englisch erscheint der zweite Teil erst im September diesen Jahres und damit wird die deutsche Übersetzung wohl ein gutes Jahr dauern.




Erster Satz
Es war einmal in einem fernen Land, da lebten ein tapferer König und eine wunderschöne Königin, die liebten einander so sehr, dass die Menschen - wohin sie auch kamen - alles stehen und liegen ließen, nur um sie vorbeischreiten zu sehen.

●Inhalt●
Was wäre, wenn die Charaktere in einem Buch ein Eigenleben hätten, solange die Buchdeckel geschlossen bleiben? Ein Eigenleben, das mit der Geschichte des Buchs gar nichts zu tun hat? Erst wenn das Buch wieder geöffnet wird, gehen die Figuren auf Position und spielen ihre Rolle für die Leser weiter. Und was wäre, wenn einer dieser Charaktere das Buch unbedingt verlassen wollte?
Besser noch: Wenn sich eine Leserin in ihn verlieben und beschließen würde, ihm zu helfen?

Eine Liebe, die Grenzen überwinden muss - das ist die Geschichte von Delilah, einem ganz normalen Mädchen, und Oliver, dem Held ihres Lieblingsbuchs. Die beiden verlieben sich ineinander: Doch wie können zwei unterschiedliche Welten jemals zueinanderfinden?

●Meine Meinung●

Delilah ist ein ganz normales 15-jähriges Mädchen, das sich dem normalen Alltag stellen muss. Doch am liebsten liest Delilah den ganzen Tag. Als sie dann in der Schulbücherei das Märchen Mein Herz zwischen den Zeilen ausleiht stellt sich ihr Leben auf den Kopf, denn plötzlich spricht ihr Lieblingscharkater Prinz Oliver mit ihr.

Oliver ist ein Märchenprinz, der, während das Buch aufgeschlagen ist, perfekt seine Rolle spielt. Doch, wenn das Märchen wieder geschlossen wird, hüpft Olliver aus seiner Prinzenrolle, lässt die Prinzessin Seraphima links liegen und spielt mit seinem Kumpel Frump dem Hund Schach am Strand. Und obwohl ihm die Geschichte die Freiheit lässt, selbst über seine Freizeit zu bestimmen, möchte Oliver die Welt kennen lernen, in der sich die Leser befinden, die vom Himmel zwischen den Buchstaben hindurchschauen, wenn sie das Märchen lesen.
Und in Delilah hat er zum ersten Mal jemanden gefunden, der ihn hören kann und vielleicht sogar das Zeug dazu hat, um ihm seinen Herzenswunsch zu erfüllen.

Die Liebe zwischen Oliver und Delilah finde ich seit langem mal wieder orignell und für jeden nachvollziehbar, der gerne liest, denn wer hat noch nie für eine Romanfigur geschwärmt?
Oliver sollte eigentlich Prinzessin Seraphima lieben, aber nachdem Delilah das Buch zum ersten Mal aufschlägt hat er nur noch Augen für sie.
Delilah schwärmt ebenso vom ersten Augenblick an für den hübschen Prinzen, der in der Geschichte alles daranlegt, um seine Prinzessin zu retten und so entwickelt sich erst eine zarte Liebe zwischen den Beiden, die mit jeder Seite stärker wird.

Dies liegt vor allem auch daran, dass Delilah vieles über sich ergehen lassen muss, weil niemand ihr glaubt, dass die Märchenfigur mit ihr spricht. Ihre Mutter sorgt sich um sie und schickt sie sogar zum Psychiater.
Ihre beste Freundin Jules fühlt sich von Delilah vernachlässigt und glaubt ihr ebenfalls nicht.
Somit steht Delilah vollkommen alleine da, hält aber immer zu Oliver.

Oliver versucht währenddessen immer die Geschichte auszutricksen, um sich aus dem Buch hinauszubefördern. Dabei nimmt er auch die Hilfe der anderen Figuren in Anspruch, die neben der Geschichte völlig andere Charaktere haben. So ist der Bösewicht Raspcullio überhaupt nicht böse, sondern ein schmetterlingfangender Maler. Auch die anderen Märchenfiguren sind liebevoll gestaltet und dafür, dass sie Nebencharaktere sind, schön ausgearbeitet, sodass man Spaß daran hat, neben dem Märchen etwas von ihnen zu lesen und herauszufinden, was ihr wahres Wesen ausmacht.

Mit Oliver und Delilah wird es auf keiner einzigen Seite langweilig, weil sie immer wieder neue verrückte Ideen ausprobieren, um Olli zu befreien.
Das einzige, was mir manchmal gefehlt hat waren ein paar realistisch greifbare Punkte in Delilahs Leben. Dass man zum Beispiel ein wenig mehr über ihr sonstiges Leben erfährt. Dass sie Kontakt mit ihrem Vater aufnimmt oder dass man mehr von ihrer Außenwelt mitbekommt.
Das war der einzige Punkt, der mich ein bisschen an der Geschichte gestört hat.

Im Allgemeinen ist das Buch in drei Sichtweisen geteilt. Wir sehen die Geschichte aus Delilahs Sicht, aus Ollivers und dann springt immer das Märchen dazwischen, in dem das richtige Märchen Mein Herz zwischen den Zeilen erzählt wird. Jede dieser Sichten ist in unterschiedlichen Farben gestaltet. Delilahs Abschnitte sind violett, Olivers blau und das Märchen schwarz.
Eine süße Ergänzung finde ich, sind die kleinen Illustrationen in den Texten von Delilah und Oliver, die das Erzählte noch unterstreichen. Das Märchen wird sogar mit richtigen Märchenbuchbilder gestützt, was das ganze Buch zu etwas Zauberhaftem macht.

Jeder, der Märchen mag und sich nicht zu alt fühlt, um einen Prinzen aus seinem Märchen zu retten, der sollte Mein Herz zwischen den Zeilen lesen.






VORSICHT! SPOILERALARM!
ZWEITER BAND DER REIHE!
KLICKE HIER ZUM ERSTEN BAND!

6 Mädchen. Eine Krone. Die Chance ihres Lebens.


In Angeles ging kein Lüftchen, und ich lag still da und lauschte Maxons Atem.


Nur noch sechs Mädchen kämpfen um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá. America ist eine von ihnen, und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ihr Herz ihrer ersten großen Liebe Aspen? Oder doch dem charmanten, gefühlvollen Prinzen?
America muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Doch dann kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, der alles ändert.


Nach einem knappen Jahr und damit einer gefühlten Ewigkeit können wir endlich den zweiten Band der Reihe Selection in den Händen halten!
Der zweite Teil Die Elite schließt vom Äußeren sehr gut an seinen Vorgänger an und übertrumpft ihn in der Covergestaltung meiner Meinung sogar noch. Obwohl es dem gleichen Prinzip folgt, finde ich die rötliche Gestaltung und die offenere Haltung des Mädchens schöner.
Die Buchgestaltung hatte mich also schon überzeugt, als ich es das erste Mal in den Händen hielt.

Nachdem Americas Exfreund Aspen am Ende des ersten Teils auftaucht und ihre Gefühle damit komplett durcheinanderbringt, konzentriert America sich im zweiten Teil nun darauf, abzuwiegen, ob sie sich für Maxon oder für Aspen entscheiden soll.
Es gibt zurzeit so viele Bücher, die sich mit Dreiecksbeziehungen beschäftigen, dass man meinen könnte, dass einem diese Liebessituation mittlerweile langweilig wird. Aber dieses Hin und Her zwischen America, Maxon und Aspen hat mich einfach mitgerissen.

Das lag vor allem daran, dass America eine große charakterliche Entwicklung gemacht hat vom ersten zum zweiten Teil. Sie handelt überlegter und ich persönlich konnte jede Entscheidung von ihr nachvollziehen, weshalb ich mit ihr zusammen wütend war, wenn ein Ereignis kurz darauf wieder alle eigentlich schon entschiedenen Dinge umgeworfen hat.  Sie entscheidet sich fast unzählige Male mal für Maxon und dann wieder für Aspen. Aber ihr Gefühlschaos ist begründet und nicht kindisch.
America ist mir im Allgemeinen in Die Elite sehr ans Herz gewachsen, weil sie ihre Gefühle nicht mehr zurückhält und endlich ein bisschen erwachsener geworden ist.
Sie stellt sich die Frage, ob sie wirklich eine Prinzessin sein kann und die Rolle der späteren Königin einnehmen kann, denn viele Menschen in ihrem Umfeld zweifeln das an und sie muss viele Rückschläge einstecken.

Das Casting und damit die Situation des Wettbewerbes hatte ich im letzten Band kritisiert, weil mir einfach der Kampf zu kurz kam. Maxon hatte sich für America entschieden und die anderen Mädchen hätten eigentlich auch noch Hause fahren können.
Das ändert sich ebenfalls im zweiten Teil. Jetzt, wo nur noch sechs Mädchen übrig sind wird endlich der Wettkampf deutlich.
Da America sich noch nicht sicher ist, ob sie wirklich die Frau an Maxons Seite werden will, verstößt sie ihn dadurch auch ein wenig, weshalb er sich auch anderen Mädchen zuwendet. Und ich muss gestehen, dass ich mit America zusammen eifersüchtig wurde und so oft über Maxons Benehmen den Kopf geschüttelt habe. Aber in diesem Teil lernen wir nicht nur den perfekten Prinzen kennen, sondern auch den normalen, jungen Mann Maxon, der sich nach Liebe sehnt.
Die Verbliebenen bekommen neben den Treffen mit Maxon und dem Palastleben Aufgaben von Silvia und der Königin, in denen sie beweisen müssen, dass sie das Zeug zur Prinzessin und Königin haben.
Dadurch beschäftigt sich die Geschichte auch mehr mit politischen Themen, die für Illeá wichtig sind. Der Aspekt mit den Rebellen kommt daher mehr zum Ausdruck und wird verständlicher.

Aber nicht nur in die gegenwärtige Situation von Illeá taucht man als Leser ein, sondern auch in die Vergangenheit. Durch ein Tagebuch des Gründers von Illeá, Gregory Illeá, das America in die Hände fällt erfährt man viel über die eigentlichen Gründe für das Kastensystem und die Entstehung von Illeá, was wirklich interessant war.

Der zweite Teil von Selection ist daher ein voller Erfolg. Die Geschichte wird spannender, emotionaler und ist weiterhin bezaubernd romantisch.
Der Schreibstil von Kiera Cass hat sich meiner Meinung nach auch gewandelt. Die oberflächlichen Beschreibungen haben sich vertieft und es wurde viel mehr auf die Charaktere eingegangen.
Daher muss ich dem Buch Selection - Die Elite fünf Bücherstapel geben und kann nun wieder anfangen auf den nächsten Teil zu warten, der von mir wegen dem spannenden Ende des zweiten Teils sehnsüchtig erwartet wird!






»Aber wenn du mir jetzt ein Auto kaufst, gehört es dir, wenn ich in zwei Jahren aufs College gehe.«


Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket. Selbst im Sommer ist dort nicht viel los - bis die Familie Delos auf die Insel zieht. Äußert attraktiv, ziehen die Neuankömmlinge sofort alle in ihren Bann. Nur Helen verspürt ein tiefes Unbehagen. Was dahintersteckt, erfährt sie erst, als sie sich Hals über Kopf in Lucas Delos verliebt. Denn die beiden teilen ein gemeinsames Schicksal: Sie sind Halbgötter und dazu verdammt, durch ihre Liebe einen erbitterten Kampf auszulösen...


Ich liebe die griechische Mythologie und finde Bücher, die dieses Thema behandeln deswegen immer sehr interessant. Daher war es kein Wunder, dass ich mir Göttlich verdammt kaufen musste, das auch ein tolles Cover aufweist.

Helen lebt mit ihrem Vater Jerry auf einer kleinen Insel, auf der nie viel passiert. Sie führt ein ganz normales Leben, in dem sie sich in der Schule beweisen muss und sich mit ihrer besten Freundin Claire durch den normalen Schulalltag kämpft.
Doch alles ändert sich, als die Familie Delos auf die Insel zieht und Helens Leben auf den Kopf stellt.

Die Familie Delos besteht eigentlich aus zwei kleinen eigenen Familien, dessen Aufteilung erst logisch erschien und am Ende immer verwirrender wurde, bis ich kaum noch wusste, wer jetzt zu welchem Elternteil gehörte.
Alle Familienmitglieder sind wunderschön, klug und äußerst geheimnisvoll und Helen hat den unbeschreiblichen Drang einen von ihnen zu töten.
Dieser spannende Aspekt geht jedoch schnell wieder verloren, als sie sich dann in Lucas Delos verliebt, der ihre Liebe auch erwidert. Jedoch ging mir das alles zu schnell. Sie kannten sich kaum und fielen dann auch schon über einander her. Mir fehlte einfach dieses Gefühl des Hoffens, dass die beiden doch noch zusammen kommen oder sie sich wenigstens etwas ärgern, weil sie sich ja eigentlich töten wollen.
Aber es lief einfach immer nur auf das typische Helen, wir können das nicht tun heraus.

Mit dem Charakter von Helen wurde ich irgendwie das ganze Buch über nicht warm. Sie zweifelt andauernd an sich selbst, nimmt einfach alles hin, ist egoistisch und hat für ihre 16 Jahre einen sehr ausgeprägten Sexualtrieb, den sie unbedingt an Lucas auslassen möchte. Sie will, dass er unbedingt in ihrem Bett schläft und denkt auch öfters darüber nach mit ihm zu schlafen und benimmt sich dabei keinesfalls wie ein Jungfrau, sondern wie eine erfahrene Frau, was ich etwas übertrieben fand.

Die restlichen Halbgötter des Buches waren mir schon sympathischer, vor allem Ariadne und Cassandra gefielen mir sehr. Manchmal kam es mir sogar so vor, als würde nur durch Cassandra dieser Punkt mit der griechischen Mythologie eingebaut werden, da sie vieles erklärt und sich um die Geheimnisse kümmert, die sich um Helen ranken.

Allgemein kam mir die Mythologie ein wenig zu kurz. Die ersten 250 Seiten kam sie fast gar nicht vor und es wurde nichts erklärt. Warum auch, wenn Helen nichts hinterfragt oder nicht mal selbst etwas nachforscht? Wenn etwas über die Scions (Halbgötter) erklärt wurde, kam es von einem der Delos', der zwei oder drei Sätze dazu verlor.
Erst auf den letzten hundert Seiten wurde es in dieser Hinsicht interessant.


Die Geschichte, die sich neben der Liebe von Helen und Lucas abspielt, hat einen guten Ansatz und kann sich im zweiten Teil der Reihe Göttlich verloren in eine spannende Richtung entwickeln. Es gibt viel Potenzial, das es noch auszuschöpfen gilt, denn bisher war die Handlung ein wenig vorausschaubar.
Ich bin gespannt, was Josephine Angelini aus diesem Ansatz macht, der bisher eher durchschnittlich ist, aber ich hoffe, dass der zweite Teil  besser wird.




Meine lieben Leseratten,

eigentlich habe ich diesen Beitrag schon viel früher versprochen, aber ich bin leider nie dazu gekommen. Und so kommt es jetzt, dass ich fast vier Monate nach Weihnachten in einem kleinen Post mein wohl hübschestes Weihnachtsgeschenk vorstelle, das ich von meinem Freund bekommen habe. 

Kurz vor Weihnachten hatte ich einen Post veröffentlicht, in dem ich ein paar Geschenke vorgestellt habe, die super wären für einen Bookaholic. Und genau diesen Beitrag hat sich mein Freund zu Herzen genommen und schenkte mir am Heiligabend ein Schmucklesezeichen. 

Es gibt hundert verschiedene Varianten von diesen hübschen Lesezeichen. Perlen, Anhänger, Federn und die meisten liegen in den Onlineshops bei 7 - 10 €.
Meines ziert eine Libelle aus blauen Kristallen. Der Rest ist aus schlichtem Silber, was das Lesezeichen sehr edel aussehen lässt. 
Die Funktion dieses "Lesezeichens" ist jedoch nicht die eines normalen Lesezeichens, denn es soll einfach nur hübsch aussehen im Bücherregal. Und dort am besten auf einem Regal ganz oben, wenn man wie ich ein Kätzchen hat. (:






Frustriert betrachte ich mich im Spiegel.


 
Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und ebenso selbstbewussten wie attraktiven Unternehmer Christian Grey kennen - und möchte ihn eigentlich schnellstmöglich wieder vergessen, denn die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt. So sehr sie sich aber darum bemüht: Sie kommt von ihm nicht los.
Denn Christian hat etwas in ihr berührt, das sich seitdem nicht mehr verdrängen lässt. Und als Christian einige Zeit später wieder vor ihr steht, kann sie nicht anders, als ihren Gefühlen nachzugeben. Von da an ist nichts mehr wie zuvor. Denn Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe - in eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht ...



Schon seit zwei Jahren wehre ich mich eigentlich dagegen diese Erotik-Trilogie von E L James zu lesen, weil ich mir nichts Spannendes darunter vorstellen kann. Nachdem ich nun aber selbst auf meiner Arbeitsstelle mit dieser Buchreihe konfrontiert wurde und eine Kollegin förmlich davon schwärmte habe ich es mir letztendlich doch aus Neugier gekauft und muss sagen, dass mich der erste Teil der Geschichte von Ana und Christian mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat, denn es ist einerseits unterhaltsam und dennoch erschreckend.

Ana Steele ist ein ganz normales Mädchen, das mir bis auf ein paar kleine Macken sehr sympathisch ist. Sie sagt, was sie denkt und ist keinesfalls auf den Kopf gefallen.
Durch einen Zufall interviewt sie Christian Grey für die Zeitung ihrer Universität. Seit diesem Zeitpunkt kommen die beiden nicht mehr voneinander los.

Mr. Grey hat schon vielen Leserinnen den Kopf verdreht. Von mir kann ich jedoch nur das Gegenteil behaupten, denn der attraktive Christian Grey hat einen fürchterlichen Charakter, der mich fast das Buch über aufgeregt hat - Ana tu dies! Ana tu das! Gehorche, Ana! Ich werde dich bestrafen, Ana!
Wie oft habe ich gedacht: Wir haben es verstanden, Mr. Grey?!
Ich konnte die erste Zeit wirklich nicht verstehen, was Ana an diesem Mann findet.
Im Laufe der Geschichte zeigt er dann auch mal ein anderes Gesicht, was jedoch meist nicht lange anhält. Er braucht diesen arroganten Befehlston einfach.

Die Liebe zwischen den Beiden entwickelt sich ziemlich schnell, obwohl man wohl nicht von Liebe sprechen kann, wenn man die Sache aus Christians Sicht sieht, denn er führt zu Ana anfangs eine rein körperliche Beziehung, in der sie den devoten Part einnimmt. Mr. Grey braucht nicht nur im Alltag die Kontrolle über Ana, sondern auch beim Sex.

Sex - der spielt eine sehr große Rolle in diesem Buch und macht wohl knapp 80 % davon aus. Dieser "Sex" - denn ich würde das, was die Beiden im Buch vollziehen nicht als solchen bezeichnen - findet an den verrücktesten Orten, zu den verrücktesten Gelegenheiten statt und ich habe so oft einfach nur den Kopf geschüttelt wegen Mr. Greys Brutalität oder Egoismus.
Mr. Grey hat nach eigener Aussage keinen Blümchensex und will auch nichts mit kleinen Herzchen zu tun haben, denn sein Geschmack ist sehr extravagant.
Ana fügt sich dieser Vorliebe und versucht die Welt von Mr. Grey zu erkunden. Es mag sein, das manche Menschen das als schön und erotisch ansehen - was auch vollkommen in Ordnung ist, wenn beide Partner das so empfinden - aber ich kann an diesen Spielchen überhaupt nichts Erregendes oder Erotisches sehen. Ich musste oft meine Empörung herunterschlucken und mich durch diese Buchseiten durchkämpfen, auf denen Ana schon fast misshandelt wird mit Schlägen.
Welche Frau lässt sich freiwillig so misshandeln?! Das hat nichts mit Liebe oder Sex zu tun.
Zum Ende des Buches hin spricht auch Grey ein wenig von Liebe, aber wenn ich eine Frau liebe, verprügele ich sie nicht mit einem Ledergürtel, ganz egal wie schlimm meine Kindheit auch war!

Hinzu kommt noch die ziemlich unrealistische Tatsache, dass Ana jedes Mal einen Orgasmus hat, aber das sei von mir aus der künstlerischen Freiheit des Autors geschuldet.
Andere kleine Aspekte, die mich ein bisschen gestört haben, waren Anas innere Göttin, die andauernd als eine eigene kleine Person dargestellt wurde und nur an Sex gedacht hat. Weder an die körperlichen Schmerzen noch an die seelischen Folgen und dass Ana andauernd rot geworden ist. Das hat sich manchmal bis zu zu vier Mal auf zwei Buchseiten gesteigert, was sehr nervig war. Ich musste sie mir andauernd als rote Tomate vorstellen.

Alles in einem war das Buch zwar unterhaltsam, weil Ana auch liebevolle Charaktere um sich hatte wie Kate, ihre beste Freundin oder ihre Mutter, die ihr auch ein wenig dabei hilft, die Augen zu öffnen.
Teilweise war es aber so lächerlich unrealistisch und fürchterlich, dass ich dem ersten Teil der Reihe nur zwei Bücherstapel geben kann, weil man wirklich nichts verpasst, wenn man die Finger von diesen Büchern lässt, denn wie es auch auf dem Buchrücken steht: Diese Reihe lebt nur von der Mundpropaganda.




Meine Lieben,

der Februar war genauso wie ich es erwartet habe: Leider eine Leseflaute wegen dem Umzug in meine erste eigene Wohnung. Ich habe mal gerade zwei Bücher geschafft, was mich ein wenig enttäuscht. Hoffentlich wird der März besser! 

Allerdings ist mein SuB in eine schwindelerregende Höhe gewachsen, was vor allem daran liegt, dass alle meine Bücher es nun auch in mein neues Zuhause geschafft haben und ich auch welche zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. 

Nachdem aber nun Ruhe eingekehrt ist, mein SuB schon wackelt, weil er kaum noch Halt findet und ich der März einfach besser werden muss, kann ich nur hoffen, dass der Februar der einzige Monat in diesem Jahr bleibt, der so eine Flaute war...

Gelesen: 2
 
 
Abgebrochen: 0

SuB-Zuwachs: 80 (Oh mein Gott!)

Wunschliste-Zuwachs: 13

Buch des Monats:
Die Chroniken der Unterwelt / City Of Ashes