"Alles an der Akademie roch nach Geld, Macht und Snobismus. Von den efeubewachsenen Steingebäuden über die perfekt gepflegten Grasvierecke bis zum Speisesaal, der eher an ein Fünf-Sterne-Restaurant erinnerte als an eine Schulcafeteria. Ja, von außen gesehen wirkte die Akademie exakt wie der Ort, an den reiche Leute ihre verzogenen Treuhandfond-Kinder schicken würden, um sie auf Yale, Harvard, Duke oder ein anderes, angemessen teures College vorzubereiten.
Von innen sah es ganz anders aus."
[S.15]

"Ich kenne dein Geheimnis."

Die 17-jährige Gwen Frost besucht die Mythos Academy, ein Internat für die Nachfahren von Helden der Antike. Hier lernen Walküren, Spartaner und Wikinger, wie sie die Menschheit vor dunklen Gefahren schützen können. 
Auch Gwen hat eine besondere Begabung, doch die macht sie zur Außenseiterin: Weil sie durch die Berührung einer Person oder eines Gegenstandes alles über ihn erfährt, zieht sich Gwen von allen anderen zurück. Als allerdings das beliebteste Mädchen der Schule ermordet wird und Gwen die Tat aus nächster Nähe miterlebt, muss sie sich mit dem faszinierenden Spartaner Logan verbünden, um die Tat aufzuklären. Sie erkennt, dass an der Mythos Academy jeder ein eigenes Geheimnis hat, und ihnen allen viel größere Gefahr droht als sie ahnen können...

Mythologie - es gibt ja kaum ein anderes Thema, das mich so sehr interessiert. Deswegen war es gar nicht vermeidbar, dass ich mir dieses Buch kaufe. Schon der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn in Frostkuss geht es nicht nur um die sonst so beliebte Griechische Mytholigie, sondern zum Beispiel auch um die Nordische, was wirklich sehr interessant war.

Der Anfang der Geschichte reißt einen sofort mit, da man gleich ins Geschehen geworfen wird. Die sonst so ellenlange Vorgeschichte, wie die Hauptfigur ihr Fähigkeiten entdeckt wurde weggelassen und der spannende Teil beginnt damit schon auf den ersten Seiten.
Die Erzählweise von Estep hat mich nicht mehr von den Buchseiten aufschauen lassen, da sie zwar viel erklärt, aber es schafft, dies auf eine wunderbare und interessante wie auch informative Weise zu tun.

Gwen Frost, die Protagonistin, besucht die Mythos Academy. Jeder Fantasy-Fan würde sich wohl einen Arm ausreißen, um so eine mythische Schule besuchen zu dürfen. Auch wenn Gwen ein Comicfreak ist und sich gerne in die Welt von Superhelden flüchtet, hasst sie Mythos und würde am liebsten in ihr altes Leben zurückkehren. Leider lässt sie das die ganze Zeit in ihren Gedanken verlauten, so dass wir ein wenig zu oft lesen, dass sie keine Lust auf die Schule hat und darüber meckert, dass sie keine Freunde hat. Aber wenn ich die ganze Zeit mit einem Sprecht-Mich-Ja-Nicht-An-Gesicht über das Schulgelände gehe, muss ich mich nicht wundern, dass ich keine Freunde habe. Außerdem bemüht sie sich nicht, sich einzugliedern. 
Der letzte Punkt, der mich an Gwen stört ist, dass sie zwar eine magische Gabe hat, aber nicht an Magie und die Götter glaubt. Das finde ich eher unlogisch und zum Glück ändert sich das noch im Laufe des Buchs. 
Ansonsten mag ich Gwens Charakter, da sie direkt und ein wenig frech ist. Sie sagt eben was sie denkt. 

Gwen arbeitet in der Bibliothek der Altertümer und bekommt dort eines abends einen Mord mit. Sie fängt an in diesem Mord zu ermitteln. Die Ermittlungen und Spurensuche fand ich sehr spannend und ich wusste auch bis zum Ende nicht, wer der Mörder war oder wie sich dieser doch eher mythische Mord zugetragen hat. Die Auflösung war damit umso verblüffender.

Die Mythos-Schüler, die man im Laufe der Ermittlungen kennen lernt, scheinen alle nur ein Interesse zu haben und das sind Partnerschaften, Alkohol, Party und Sex. Wenn solche Szenen oder solche Personen manchmal vorkommen, wirkt es realistisch, aber wenn jeder Schüler dort nur diese Interessen hat, dann fängt es doch eher an zu nerven. Und genau das war der Fall.
Dadurch wirken sie alle gleich, egal ob sie Walküren, Amazonen oder andere Wesen sind - und das ist doch ziemlich schade, da es so viel Spielraum gibt. 

Trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil war toll und die Spannung ging für mich auf keiner Seite verloren. Die Gabe von Gwen lässt Frostkuss schon fast zu einem magischen Krimi werden von dem ich gerne noch mehr Seiten gelesen hätte. Daher freue ich mich jetzt schon auf den zweiten Teil Frostfluch.


"Vielleicht lag es ja an meiner Gypsygabe, aber ich hatte das Gefühl, damit meiner Bestimmung zu folgen. Ich sollte das herausfinden. Ich musste es herausfinden. Und vielleicht konnte ich bei dieser Suche auch etwas über mich selbst erfahren."
[S. 149]






Als Lucy die falsche Nummer wählt, landet sie ausgerechnet bei Highschoolflirt James Rusher in der Leitung. Auf Anhieb haben die beiden einen guten Draht zueinander: Was als Versehen begann, setzt sich mit Anrufen von früh bis spät fort. Im wirklichen Leben sind sich Lucy und James nie begegnet. Doch bald vertrauen sie sich Dinge an, die nicht einmal ihre engsten Freunde wissen. Als James endlich ein Treffen vorschlägt, willigt Lucy zögerlich ein und dann versetzt James sie...
Diese Geschichte klingt nach einer leichten, humorvollen und emotionalen Sommerlektüre. Irgendwie habe ich die Vermutung, dass es noch mehr verbirgt und nicht die 0-8-15 Story beinhaltet, die man vielleicht ein wenig von dem Klappentext ableiten könnte. Außerdem gefällt mir das Cover sehr gut. Das macht richtig Lust auf Sommer! 
Erscheinungsdatum: 23.o6.14

Das Provinznest Little steht völlig Kopf, als ausgerechnet dort ein Hollywood-Film gedreht werden soll. Nur die 17-jährige Hobby-Bloggerin Carter Moon zeigt sich völlig unbeeindruckt – erst recht von Hollywood- Beau Adam Jakes, mit dem ihre Freundin Chloe ihr Zimmer tapeziert hat. Doch dann bekommt Carter ein
unglaubliches Angebot: Um das ramponierte Image des Stars aufzupolieren, soll sie vor der Presse seine Freundin geben! Widerwillig geht Carter auf den Deal ein – bis sie plötzlich merkt, dass ihre Gefühle für Adam nicht nur im Skript stehen ...
Und noch ein Liebesroman! Aber auch dieser hat mich mit seinem Klappentext irgendwie in seinen Bann gezogen. Vielleicht ist es wieder der Aspekt der Bloggerin, aber auch der Hollywood-Star Adam Jakes reizt mich. Außerdem bin ich gespannt, wie Carter zu Adam kommt und wie sich diese Geschichte entwickelt. Ein pefektes Buch für den Sommer. 
Erscheinungsdatum: o9.o6.14

Lark lebt in einer Welt, die nur durch eine Mauer vom sagenumwobenen Eisernen Wald getrennt ist. Innerhalb der Mauern haben die Menschen eine hoch entwickelte Zivilisation aufgebaut, zu der jeder seinen Teil beiträgt. Lark, die über magische Fähigkeiten verfügt, kann es kaum erwarten, ihren Platz in der
Gesellschaft einzunehmen, sobald sie sechzehn ist. Als sie allerdings entdeckt, was genau sie nach ihrem Geburtstag erwartet, fasst sie einen unglaublichen Entschluss: Sie flieht in die Wildnis jenseits der Mauer, in deren Dunkel Gefahren lauern, von denen sich die Menschen nur hinter vorgehaltener Hand erzählen. Doch Lark ist nicht allein. Andere haben vor ihr bereits den Schritt gewagt. Jeden Tag riskieren sie aufs Neue ihr Leben für ihren großen Traum: Freiheit.
Fantasy mit einer Mischung von Dystopie erwartet uns bei Skylark - Der eiserne Wald. Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht und das Cover schreit eigentlich danach, sich in mein Bücherregal einzureihen.
Erscheinungsdatum: 23.o6.14


"Spannung lag in der Luft. Als wäre irgendwo eine unsichtbare Grenze markiert worden und ich hätte sie überschritten. Ich spürte, wie Dutzende Augen auf mich gerichtet waren. Aus ihren Blicken sprach Misstrauen und etwas noch viel, viel Schlimmeres.
Angst."
[S. 144]

Ich blickte auf den Stapel Kartons in meinem neuen Zimmer und wünschte mir, das Internet würde schon funktionieren.

Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um "neue Freunde" zu finden. Und lernt so den atemberaubenden gutaussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal  bereits verändert hat...

Wie ihr vielleicht wisst, war Obsidian - Schattendunkel eines meiner Must Haves für April und deswegen habe ich mich riesig darauf gefreut, es zu lesen. 
Am Anfang war ich jedoch ein wenig enttäuscht. Es passierte alles viel zu schnell und manchmal waren die Handlungen meiner Meinung nach auch unlogisch. Wer lädt seine neue Nachbarin zu Waldspaziergängen ein und mault sie bei jeder Gelegenheit an? Das war manchmal ein wenig nervig. 
Es kam mir also so vor, als ob die Autorin Katy und Daemon unbedingt immer zusammen bringen wollte, aber nicht richtig wusste wie. Erst im Laufe der Geschichte, machte es mehr Sinn, dass sie Zeit miteinander verbringen.

Die Streitigkeiten und kleinen neckischen Dialoge zwischen Katy und Daemon fand ich anfangs auch sehr aufgesetzt und unglaubwürig. Wer verhält sich bitte so? Außerdem wirkte es gestellt und unlogisch an manchen Stellen. 
Dann wiederum mochte Daemon Katy plötzlich und dann wieder nicht. Es war doch ein sehr kindisches Hin und Her, was mich auch mal die Augen rollen ließ. 
Letztendlich wendete es sich aber dahingehend, dass die beißenden Dialoge passend waren und man sogar über sie lachen konnte. 

Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, wofür aber die Autorin und die Geschichte nichts können, ist die Grammtik und die Übersetzung des Buches. Ein Satz hat mich ganz besonders aufgeregt: "Im Tiefschlaf sah sie eher aus wie eine Porzellanpuppe als wie eine lebendige Person." [S. 129] Als wie?! Jeder Deutschlehrer würde sich die flache Hand gegen die Stirn hauen. 
Direkt auf der Seite danach fehlt dann der Abschluss der wörtlichen Rede. Über diese beiden Kleinigkeiten schaue ich aber hinweg, weil Armentrout nichts dafür kann. 

Der letzte Aspekt, der mir nicht gefallen hat, war die Einbindung der Buchbloggerin in die Geschichte. Natürlich konnte dieses Wort im Klappentext uns Buchblogger locken und wir haben uns mit Katy vielleicht noch mehr verbunden gefühlt als mit anderen Charakteren. Leider sah ich nicht wirklich einen Sinn für die Geschichte in Katys Hobby. Was hat das Buchbloggen mit der Geschichte zu tun? Es wird hier und da mal erwähnt, aber einen richtigen Nutzen hatte es im ersten Band nicht.
Erst hatte ich vermutet, dass es vielleicht eine Verbindung zu ihrem verstorbenen Vater darstellt, aber da lag ich falsch, denn das ist das Gärtnern. Vielleicht kommt das Bloggen in den nächsten Bänden noch ein wenig mehr zum Tragen.

Aber nun habe ich genug gemeckert. Kommen wir zu den positiven Dingen, denn davon gibt es auch mehr als genug. 
Vor allem die Charaktere haben es mir angetan und bei denen vor allem Dee. Ich liebe ihre Art und die Ausstrahlung die sie hat, wenn sie in einer Szene auftaucht. Ich hatte oft Mitleid mit ihr, weil sie Angst hatte ihre neugewonne Freundin Katy wieder zu verlieren. 
Selbst die Nebencharaktere wie Lesa und Carissa waren liebevoll gestaltet und ich freue mich schon darauf, sie in den nächsten Bänden wiederzusehen. 

Das Geheimnis, dass Dee und auch ihr Bruder Daemon mit sich tragen, ist sehr orignell und weicht endlich ab von diesen ganzen Untoten, die ihre Liebste nicht beißen wollen. 
Armentrout hat damit ein neues Thema angeschnitten und macht die Geschichte damit richtig spannend. 

Spannung war sowie das A und O der gesamten Story. Dadurch, dass in den ersten 2oo Seiten immer nur kleine Bruchstücke und Vermutungen gestreut wurden, die nie genau erklärt wurden, war das Buch ein Pageturner, da man immer wissen musste wie es weitergeht. Nach der Aufklärung des Geheimnisses wurde es dann daurch immer spannender!

Ich bin sehr gespannt auf Onyx, den zweiten Teil der Reihe, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.




"Auch durch die Pflanzen pulsierte hier und da Lirium; die Zweige einer alten Weide wurden nicht etwa vom Wind bewegt, sondern von der Magie der Erde. Die Lichter von Schmetterlingen, Libellen und Käfern glitzerten wie Sternenstaub bis in die Ferne."
[S. 277]

Drei Meilen westlich von Har'punaptra, der Hauptstadt der Zwerge und des Handels, trafen sich Sturmjäger und Trollhändler zu einem nicht ganz legalen Geschäft in den Gebirgen der Wüste.

In Aradon, wo das Land lebendig ist, sind die Völker seit jeher von Magiern abhängig. Denn nur die Magierschaft hat die Macht, Feenlichter zu schaffen, geheimnisvolle Armulette, die Lebensenergie anziehen und Schutz vor wandelnden Bergen, lebendigen Wälder und fressenden Wüsten bieten. Doch die Herrschaft der Magier scheint bedroht, als vier Dämonen das Land angreifen.
Um sie aufzuhalten, machen sich die junge Sturmjägerin Hel und ihre Gefährten zu einer gefährlichen Reise auf. Hel ist überzeugt, Aradon vor dem Untergang zu bewahren - bis sie dem ersten Dämon gegenübersteht. Es ist Mercurin, der rätselhafte Fremde, der ihr einst das Leben rettete.

Die Sturmjäger von Aradon / Feenlicht ist das erste Buch, das ich bei einem Let's Read gelesen habe. (Hier mehr dazu) Da ich jeden Tag nur drei Kapitel gelesen habe und mich dann mit denen bei einem Update auseinandersetzen musste, habe ich mich diesem Buch vielleicht kritischer zugewandt als anderen. 

Die Geschichte, die der Klappentext verspricht klingt nach einem spannenden Abenteuer, das uns wieder durch eine wundervolle, magische Welt von Jenny-Mai Nuyen führt. Leider wurde ich etwas enttäuscht. 
Der Anfang versprach ziemlich viel, da mich die Welt der Sturmjäger mitriß und ich wollte am liebsten noch fünzig Seiten mit Hel auf dem Luftschiff, der Schwalbe, reisen und mehr über die Besatzung erfahren.

Nach einem schweren Unglück wird unsere Protagonistin Hel von Mercurin gerettet, der viele Geheimnisse hat. Er ist einer der vielen Personen in dem Buch, deren Charakter und Aussehen nur kurz angeschnitten werden. Ich kann daher kaum zu einer Figur wirklich etwas sagen, da sie alle kaum ausgearbeitet sind. Mir erschien es so, als wäre Nuyen wichtiger die Welt, in der Hel und ihre Gefährten leben, zu beschreiben. 

Das Lebendige Land ist eine tolle Idee, die leider nicht genügend erklärt wurde. Man wurde einfach in diese magische Gegend hineingeworfen und musste sich selbst zusammenreimen wie das nun alles funktionieren soll. 
Und ebenso wie das Lebendige Land gibt es noch andere tolle Aspekte wie Aradon, wo die Magier ausgebildet werden, die Inseln der Isen oder Hellesdîm, die Stadt im Alten Reich, die immer nur angeschnitten wurden, aber nie wirklich ausgeführt, sodass man sich nichts darunter vorstellen konnte.

Die Reise, die die Gefährten unternehmen, um den Dämon zu finden, der eine Schneise der Verwüstung durch das Land zieht, fand nie wirklich ihren Höhepunkt. Viel mehr fragte ich mich die ganze Zeit Wann passiert denn etwas?. Nach einem Zwischenfall mit dem Dämon kehren sie dann einfach nach tagelanger und auch beschwerlicher Reise wieder um. Das gab dem ganzen erst recht den Beigeschmack, das die Reise eher sinnfrei ist und Nuyen einfach nur ihre magische Welt zeigen wollte. 

Der Schreibstil von Nuyen hat sich seit Nijura stark weiterentwickelt. Ihre malerische Sprache macht es einem leicht sich Dinge vorzustellen. Leider setzt sie diese nicht immer an den richtigen Stellen ein. Sie beschreibt unwichtige Dinge zu viel und wichtige Angelegenheiten nur kurz und knapp.
Daher fehlen einfach viele wichtige Dialoge und Erklärungen, die das Buch spannender machen würden.

Ich wurde also arg enttäuscht von diesem Buch, obwohl es viel Potenzial hat, das leider nicht ausgeschöpft wurde. Es gibt viele kleine Details wie die Eiligen Federn oder Tix, der Pixie, die das Buch für mich zumindest ein wenig spannender und magischer machten. Aber ich muss leider zugeben, dass ich mich oft zwingen musste, es wieder aufzuschlagen. Daher kann ich Feenlicht nur zwei Herzblumen geben.

"Und für die meisten von uns ist das Leben nichts als der Moment im Jetzt und die ferne Sicht auf vergangene Momente, verstreut wie Inseln im Meer der Zeit. Wenn du weißt, was jenseits der Momente liegt, aus denen dein Leben besteht, dann weißt du auch, was hinter den Grenzen der Welt liegt."
[S.425]



Hallo meine Lieben,

ihr habt es sicherlich schon bemerkt: Es sieht hier wieder verdammt anders aus. Ich kann mir gut vorstellen, dass es anfängt euch zu nerven, dass ich andauernd das Design ändere, aber mir gefiel das alte leider überhaupt nicht mehr. Es war einfach zu glatt. Und deswegen wollte ich etwas Neues ausprobieren. Bisher gefällt mir dies aber auch noch nicht so recht und ich bin fast am verzweifeln, da dies und das nicht klappen möchte. Deswegen bitte ich euch um ein wenig Verständnis.
Was haltet ihr denn überhaupt davon? Ich würde wirklich gerne eure Meinung hören. 
Was sollte ich verändern und was möchtet ihr unbedingt behalten?








"Willkommen im Cybernetz.
Das gewünschte Programm wird geladen.
Bitte warten."
[S.60]


Die Erde bebte bei jedem Schritt, den die schuppige Kreatur tat.


London 2038: Das Cybernetz ist der größte Freizeitspaß, besonders unter Jugendlichen. Egal, ob man als Avatar in sozialen Netzwerken neue Leute treffen oder in interaktiven Rollenspielen virtuelle Abenteuer erleben möchte, die schöne neue Technikwelt bietet Unterhaltung für jeden Geschmack. Auch Jemma, Jamie und Zack verbringen dort jede Menge Zeit mit ihren Freunden.
Doch plötzlich fallen drei Jungen während ihres Aufenthalts in der virtuellen Welt ins Koma. Ihre Körper sind unversehrt, doch ihr Bewusstsein ist in der CyberWorld verschwunden. Wer oder was steckt dahinter?
Jemma, Jamie und Zack suchen nach Antworten – und kommen dabei dem Mind Ripper gefährlich nahe…


Erstmal muss ich mich bei Nadine Erdmann bedanken, die mir ihr Buch Mind Ripper zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat. Ich war doch sehr überrascht, als sie mir anbot ihren Cybergame-Thriller zu lesen, da ich dieses Genre bisher noch gar nicht kannte. Aber ich bin ja gewillt neues auszuprobieren und genau deshalb habe ich zugesagt und mich riesig gefreut, als ich das Buch vor mir hatte und anfangen konnte zu lesen.

Man wird gleich zu Beginn der Geschichte ins Geschehen geworfen und erlebt hautnah mit, wie es ist, in der Cyberworld zu spielen. 2038 ist die Technik schon so weit ausgereift, dass wir Menschen nicht mehr vor einem Bildschirm sitzen oder eine Brille tragen müssen, damit die Figuren echt aussehen. Nein, wir setzen uns CyberSpecs auf und tauchen mit unserem ganzen Bewusstsein ins Spiel ab. Unsere Körper bleiben in der realen Welt und wirken so, als würden sie schlafen.
Man erlebt das Spiel also so, als ob es Wirklichkeit wäre. Und mal ehrlich: Wer von uns hat nicht dieses eine Computerspiel, das er selbst gerne hautnah erleben wollen würde?

Die Idee mit dem Cybernetz finde ich also klasse und es hat nicht nur die Möglichkeit, sich zum Spielen zu verabreden. Man kann auch Leute aus aller Welt in einem C-Club treffen, die sozusagen ein Real-Life-Chatten möglich machen.
Das ganze hat mich so fasziniert, dass ich mir gewünscht habe, einen kurzen Ausflug ins Jahr 2038 zu machen.

Diese Freude wurde aber gedämpft, als die Geschichte zu dem Punkt kam, als die drei Jungen ins Koma fielen. Das zeigte mir, wie verletzlich wir Menschen durch die Technik geworden sind und das sie uns meist mehr kontrolliert als wir sie. Ein toller Aspekt, den Nadine Erdmann hier eingebaut hat, der zum Nachdenken anregt.
Aber als unsere drei Hauptpersonen Jemma, Jamie und Zack in das noch nicht veröffentlichte Spiel Mind Ripper abtauchen wollte ich keinesfalls mehr in eines der CyberGames abtauchen und bin sehr froh darüber, dass uns und die Spielwelt doch noch die Scheibe des Bildschirms trennt. Denn dieses Spiel hat mir eine Gänsehaut bereitet. Es gab so viele gespenstische Szenen, bei denen es mir eiskalt den Rücken herunterlief.

Dafür haben mich die Charaktere zum Schmunzeln gebracht. Vor allem Jemma war mir sehr sympathisch. Ihr Bruder Jamie ist homosexuell. Er wurde durch einen Unfall schwer verletzt und hat nun Probleme mit der Wirbelsäule. Dadurch war er ein sehr interessanter Charakter, der aus dem sonst so gebräuchlichen Mary-Sue-Raster fällt.
Sein Freund Zack hingegen kam mir manchmal ein wenig überzogen vor. Er war mir ein wenig zu oft eifersüchtig und das auch noch ohne Grund.
Einer meiner liebsten Nebenfiguren war Max. Die Roboterhaushilfe von Jemma und Jamie. Er war sehr nett und kommt mir wie ein treuer Wegbegleiter vor.

Die Geschichte, die nun unsere Protagonisten mit dem Cybernetz verbunden hat war sehr spannend, weshalb ich das Buch auch kaum aus der Hand legen konnte.
Alledings hätte ich mir noch mehr Szenen im Spiel gewünscht, da mich das einfach am meisten fasziniert hat.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass das Buch Mind Ripper auf jeden Fall lesenwert ist und das nicht nur für Thriller-Fans. Jeder der gerne Dystopien, Fantasy oder Liebesromane liest wird sich ebenso wohlfühlen mit Meind Ripper und daher kann ich es nur empfehlen.




1. Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Ich hab mir eigentlich schon immer Geschichten ausgedacht. Meistens vor dem Einschlafen. :o) Als Kind waren es Geschichten zu Büchern, die ich gelesen hatte. Wenn ich Figuren liebgewonnen hatte, fand ich es oft richtig doof, dass eine Geschichte vorüber war, also hab ich mir einfach Fortsetzungen ausgedacht. Später hab ich mir dann irgendwann auch eigene Geschichten überlegt, aber erst während meines Studiums hab ich angefangen, sie auch aufzuschreiben.

2. Was machst Du, wenn Du gerade nicht an deinen Geschichten schreibst?
Lesen. :o) Und ich bin ein ziemlicher Serienjunkie. Außerdem treffe ich mich gern mit Freunden und Familie und schreibe viele Emails an diejenigen meiner Lieben, die leider nicht in meiner Nähe wohnen.

3. Welche Bücher sind in Deinem Bücherregal zu finden? 
Das sind ehrlich gesagt ein bisschen viele, um sie hier alle aufzuzählen. :o)
In der Regel geraten mir meistens Jugendbücher in die Finger. Weil ich beim Schreiben auch in diesem Genre unterwegs bin, bin ich oft neugierig, was und wie andere Autoren in diesem Bereich arbeiten. In letzter Zeit hab ich Klassenziel von T.A. Wegberg, Lockwood & Co. – The Screaming Staircase von Jonathan Stroud, Lost Places von Johannes Groschupf und The Vanishing Game von Kate Kay Myers gelesen. Die fand ich alle ziemlich gut. Außerdem mag ich die Bücher von Cassandra Clare und zuletzt hab ich jetzt Maggie Stiefvaters Raven Cycle entdeckt und die ersten beiden Teile gefallen mir sehr gut.

4. Da sich das Buch sehr mit Cybergames befasst, zu denen man vielleicht heute Computerspiele oder Online-Role-Play-Game sagen würde, würde mich interessieren, ob Du auch gerne solche Sachen spielst? Wenn ja, was spielst Du davon am liebsten?
Ich hab vor einigen Jahren mal World of Warcraft gespielt und mich letztes Jahr an Guild Wars 2 versucht, aber ich muss gestehen, dass ich ziemlich talentfrei bin, was das Steuern von virtuellen Püppchen angeht, und irgendwie fehlt mir die Geduld, mich mit Talentpunkten, Rüstungswerten und solchen Dingen auseinanderzusetzen, daher reizen die Spiele mich in der heutigen Form eher nicht so sehr. Die Cybergames aus Mind Ripper wären aber genau mein Ding. Selbst das Schwert in der Hand zu halten und loszuziehen, um Rätsel und Geheimnisse zu lösen, da wäre ich sofort dabei. :o)

5. Wie kam es, dass Du ohne Verlag dein Buch veröffentlicht hast? 
Ich habe versucht, für mein Buch einen Verlag zu finden, doch leider bekam ich bisher immer die Rückmeldung, dass der Mind Ripper nicht in die Programme der Verlage passen würde. Also habe ich mich gemeinsam mit meiner Agentur dazu entschlossen, die Geschichte erst mal selbst zu veröffentlichen, um herauszufinden, wie das Interesse der Leser aussieht. Denn, wer weiß? Vielleicht ändert ein Verlag ja seine Meinung noch, wenn der Mind Ripper genug positives Feedback bekommt. ;o)

6. Was hat Dich zu der Geschichte des Mind Rippers inspiriert? 
Es waren schon Computerspiele wie World of Warcraft, Guild Wars oder The Elder Scrolls. Mein Mann spielt die mit seinen Freunden und ich kann die Faszination, die davon ausgeht, durchaus verstehen. Die Idee, dass man in eine fremde Welt eintaucht und dort gemeinsam mit anderen Abenteuer besteht und Geheimnisse löst, finde ich cool. Ich mag halt nur die Umsetzung nicht so besonders. Also hab ich mir für Mind Ripper eine andere überlegt, nämlich die Cyberwelt, in der man diese Abenteuer eben als Avatar hautnah selbst erleben kann.

7. Gibt es Figuren im Mind Ripper, die an die Wirklichkeit angelehnt sind? 
Nein, meine Figuren sind völlig frei erfunden.

8. Wie ich es verstanden habe, ist Mind Ripper der erste Teil einer Reihe. Darf man erfahren, ob Du schon an einem weiteren Teil schreibst und was uns dort erwarten wird?
Ja. Im Moment arbeite ich am zweiten Band der FatefulFuture-Reihe. Insgesamt geplant sind vier Teile, von denen jeder – genau wie Mind Ripper – in sich abgeschlossen sein wird, das heißt jedes „Ereignis“ wird am Ende aufgeklärt, die Auswirkungen und Folgen auf die Figuren werden aber in den nachfolgenden Bänden wieder aufgegriffen.
Zu Teil 2 etwas zu verraten, ohne aus Teil 1 zu spoilern, ist ehrlich gesagt ein bisschen schwierig, deshalb wird es jetzt vielleicht ein bisschen kryptisch. ;o) Also, die Auflösung im Mind Ripper wird weitergesponnen und verschiedene Figuren müssen sich mit den Konsequenzen, die sich daraus ergeben, auseinandersetzen. Das heißt, es gibt auch in Teil 2 wieder jede Menge Chaos und Kämpfe an ganz unterschiedlichen (Gefühls)Fronten. Außerdem passiert auch noch ein dramatischer Zwischenfall, bei dem die fünf helfen wollen, und dabei spielt ein neues Cybergame eine nicht ganz unwesentliche Rolle.

Für das Interview möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Nadine Erdmann bedanken (:



Hallo ihr Bücherliebhaber,

vor einigen Wochen haben Lisa und ich festgestellt, dass auf unseren beiden SuB's 
Die Sturmjäger von Aradon / Feenlicht von Jenny Mai Nyuen
 liegt und darauf wartet, gelesen zu werden. Da kam Lisa auf die Idee, dass wir das Buch doch zusammen lesen könnten. Und diese super Idee werden wir nun auch umsetzen. :)
 Austauschen werden wir uns über einen Post auf unserem Blog (das wäre bei mir dieser hier). Da wir den anderen aber nicht spoilern wollen und immer auf dem gleichen Stand bleiben möchten, haben wir uns das Buch eingeteilt: 3 Kapitel pro Tag.
Und das müsste doch zu schaffen sein. 
Da ich auf anderen SuB's ebenfalls dieses Buch gesehen habe, würden wir uns freuen, wenn auch noch andere mitmachen würden.
Wie ihr teilnehmen könnt?
Ganz einfach: Schreibt einfach unter den Post von Lisa und unter meinen, dass ihr gerne mitmachen wollt und verlinkt euren eigenen Beitrag dazu. 
Den wunderschönen Header, den die tolle Lisa gemacht hat, könnt ihr gerne verwenden. Wenn ihr teilnehmt, müsst ihr euch aber darüber bewusst sein, dass ihr die täglichen drei Kapitel schaffen müsst und dann auch noch einen (kurzes) Update in eurem Post gebt.

Unsere Einteilung:
Dienstag: Der Prolog - Der Sand
Mittwoch: Schatten - Der Händler
Donenrstag: Durch die Wüste - Letzte Stunden
Freitag: Har'punaptra - Auf der Taube
Samstag: Karat - Aradon
Sonntag: Magier - Moia
Montag: Die Träume des Schakals - Wrauden
Dienstag: Spur des Todes - Der Weg in die Nacht
Mittwoch: Das Dorf - Die Kunst der Zwerge
Donnerstag: Träume - Nach Westen
Freitag: Erscheinungen und Stimmen - Wiedersehen
Samstag: Der Dämon - Totenlichter
Sonntag: Krieg -Epilog

Wenn ihr nicht mitmacht, möchte ich euch noch darüber informieren, dass dieser Post auch ein Spoiler sein kann für Leute, die das Buch noch lesen wollen. Denn Lisa und ich werden bei unseren täglichen Meinungen kein Blatt vor den Mund nehmen. Bei der Rezi zu dem Buch wird das dann wieder anders sein.
Also verfolgt ihr diesen Post auf eigene Verantwortung! ;)

Meine Updates:

Dienstag, o6.o5.
Der Prolog - Der Sand
Heute ging es also los und erst dachte ich sogar, ich hätte vielleicht gar keine Zeit, die Kapitel zu lesen, aber da habe ich mich getäuscht. Und als ich das Buch aufgeschlagen hatte flogen die Seiten nur so dahin.
Aber erstmal möchte ich mit dem Cover anfangen. Das finde ich nämlich wunderschön. Vor allem das Mädchen, das ich persönlich mal als Fee deute, da ich sie einfach mit dem Titel Feenlicht in Verbindung bringe, fasziniert mich. Ihre Haare und ihre Augen haben mich in ihren Bann gezogen.
Aber nun komme ich zu dem Gelesenen:
Der Prolog gefiel mir sehr gut, da man gleich ins Geschehen geworfen wurde und Kapitän Gharra war mir gleich sympathisch. Die Art und Weise wie Hel zu den Sturmjägern gekommen ist, gefiel mir gut.
Danach folgt ein klarer Schnitt und Hel ist plötzlich eine heranwachsende Frau. Sie ist wegen ihrer Gabe die Geheimwaffe der Schwalbe und ich bin gespannt mehr über sie zu erfahren, da man bisher eher die Mitglieder der Schiffsmannschaft kennen gelernt hat. Die sind mir übrigens sehr sympathisch und ich würde gerne mal mit ihnen eine Runde Karten spielen ;)
Auch Gharra sehen wir wieder, nur dass er dieses Mal schon arg gealtert ist. Das Gespräch zwischen ihm und Hel führte bei mir dazu, dass ich mich ziemlich wohl gefühlt habe auf der Schwalbe und ich würde wirklich gerne auf ihr durch das Lebende Land reisen.
Und wen ich noch unbedingt mehr kennen lernen möchte ist Tix! Der Racker ist genau nach meinem Geschmack. Meine Lieblingsstelle ist eindeutig: Tix salutierte, wobei er die Hand an sein gerecktes Hinterteil legte. "Zu Diensten, Meisterchen!" (S. 32)
Da ich erst vor kurzem Nijura gelesen habe, ist mir aufgefallen wie sehr sich der Schreibstil von Jenny-Mai entwickelt hat in Feenlicht. Das macht die Geschichte noch besser.
Morgen geht es weiter und nun stöber ich bei Lisa, Jaci und Marie wie sie die ersten Seiten fanden.

Mittwoch, o7.o5.
Schatten - Der Händler
Es geht weiter und ich finde es überhaupt nicht lustig, dass die wunderschöne Schwalbe nun einfach abegstürtzt ist und sich verabschiedet hat. Und dazu auch noch die ganze Mannschaft, die wohl nicht nur ich lieb gewonnen hatte. Das hat dem Ganzen erstmal einen Dämpfer gegeben. 
Hel überlebt den Absturz des Luftschiffes allerdings und fällt in einen sehr verwirrenden Fiebertraum. Als sie wieder aufwacht, bemerkt sie, dass sie von einem Fremden gerettet wurde. 
Der ist bisher wirklich interessant, da er mir fast schon naiv vorkommt. Er wundert sich darüber, dass Gesetze gebrochen werden? Es würde mich wirklich interessieren, wo der herkommt. 
Hoffentlich wird uns dieser junge Mann nicht auch wieder so schnell entrissen wie die Mannschaft des Schiffs. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich Tix vermisse. Warum musste gerade er einfach verschwinden?
Ich hoffe, dass die nächsten drei Kapitel morgen erfreulicher sind und ein wenig mehr passiert.

Donnerstag, o8.o5.
Durch die Wüste - Letzte Stunden
Der Junge ohne Namen und Hel machen sich also auf durch das Lebende Land nach Har'punaptra. Der Name der Zwergenstadt gefällt mir wirklich außerordentlich gut. Aber bis dahin gelangen wir in den drei Kapitel leider noch gar nicht. Wir erkunden nämlich erstmal eine Windige Stadt. Der Name gefällt mir auch, da diese "Städte" von einem Ort zu anderen reisen. Es passt einfach.
Die Windige Stadt gefiel mir gut und ich würde auch gerne mal eine besuchen wollen, denn obwohl es dort ein wenig brutal zugeht, scheint es doch sehr interessant zu sein. Und natürlich würde ich mir dort einen Pixie kaufen! (Tix... ) Die Explosion in der Stadt kam etwas sehr überraschend und ich werde einfach den Gedanken nicht los, dass der Geheimnisvolle etwas damit zu tun hat. 
Das mit dem Lebenden Land verstehe ich nämlich nicht so ganz. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, wie die Wüste den Mund aufreißt und jemanden verschluckt. Oder wie die Kauenden Klippen einfach jemanden zwischen sich zerquetschen. Da warte ich noch auf eine Erklärung. 
An der Stelle, wo Hel zurückdenkt an Abende unter den Sternen mit Jureba und Gharra, wo die beiden ihr Geschichten über die Isen und das Land erzählt haben dachte ich nur: Ich will das auch! Können wir nochmal zurückspulen?
Außerdem wird Hel mir immer sympathischer. Sie kümmert sich sehr vorbildlich um den verletzten Jungen und wird ein wenig offener und abenteuerlustiger. 
Ich bin gespannt wie es in den nächsten Kapitel weitergeht. :)

Freitag, o9.o5.
 Har'punaptra - Auf der Taube
Nun haben Hel und - wie wir nun wissen - Mercurin also Har'punaptra erreicht. Die Stadt kann ich mir ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen, da die Beschreibung doch etwas wirr war.
Wahrscheinlich ist Har'punaptra genauso wirr und verrückt erbaut, aber vor Augen habe ich diese wohl sehr nette Stadt noch nicht. Dafür fand ich das Leben, das dort beschrieben wurde schon viel besser als diese ewig langen Wüstenmärsche. Es hat richtig Spaß gemacht, etwas über die Zwergenstadt zu erfahren. Und ich würde mich auch gerne mal in so eine Schenke setzen, von der aus man über dieses ganze Stadtlabyrinth schauen kann. :)
Leider verlässt Mercurin uns nun auch schon, obwohl er so viele Geheimnisse offen gelassen hat. Er muss also einfach nochmal auftauchen. Ich bin gespannt, wann er wieder auf Hel trifft. 
Die hat einen alten Freund wiedergetroffen - Nova. Der Name ist ein Gedicht. Und der spitzbübische Junge dazu ist mir sehr sympathisch. Durch seine doch eher unbeständige Art, hoffe ich, dass es zu keiner Liebesgeschichte zwischen ihm und Hel kommen wird, da die beiden bisher als Freunde viel besser harmonieren. 
Die Taube und ihre Mannschaft gefallen mir auch. Es ist glaube ich, vor allem dieses Leben, das etwas Schwung in die Geschichte bringt, das mir so gut gefällt. Es passiert endlich mal was und ich bin gespannt, wie lange wir nun auf der Taube reisen.

Samstag, 1o.o5.
 Samstag: Karat - Aradon
Wir lernen also noch jemand neues kennen. Karat, einen Schakal, der sich durchs Leben schlägt und hier und dort mal einen Job als Kopfgeldjäger oder Krieger annimmt. Seine Rolle in der Geschichte ist mir noch nicht ganz klar und bisher ist er mir auch eher gleichgültig. 
Auf der Taube ist dafür ganz schön was los! Da Kapitän Nord damit beauftragt wurde, die Tochter des Magiers nach Aradon zu bringen, war es schon vorhersehbar, dass Nova ihr den Hof machen wird. Und seine Methoden dabei sind fast schon mehr als peinlich. Er büßt damit einige Sympathiepunkte ein. Aber das Allerschlimmste ist das Benehmen von Nova und Aricaa als sie dann zueinander gefunden haben. Sie lassen ein Zelt aufbauen und verstecken sich darin wie kleine Kinder. Und lassen sich Spielzeug bringen?!
Aber Nova scheint dann bald genervt zu sein von seiner Magierin, die ihm andauernd Eilige Federn schickt. Die Idee dieser Federn finde ich total klasse! Mal etwas ganz Neues!
Aber das wohl Beste ist doch, dass Tix wieder da ist! :) Und er ist immer noch so frech. Leider gefällt es mir gar nicht, dass er jetzt der eingebildeten Aciraa gehören soll und die verlässt ja nun das Schiff, um die Magierhochschule zu besuchen. Und Tix geht mit ihr. Na super, da ist er also auch wieder weg.
Ich würde übrigens gerne mehr über diese Hochschule erfahren und am liebsten eine etwas sympathischere Magierin dort begleiten. 
Dafür wird es nun spannender. Diese Zwischenzeit-Szenen sind doch sehr geheimnissvoll. Was hat es mit diesem KIND auf sich? Und warum kann es allem das Leben entziehen?

Sonntag, 11.o5.
 Magier - Moia
Jetzt geht die Geschichte richtig los! Die Magierschaft hat die Sturmjägerliga aufgelöst aus Sorge um die verbliebenen Schiffe. Alle Sturmjäger sollen in Aradon bleiben, bis eine Lösung gefunden wurde. Nur Hel wird auf mit einem Magier auf eine Mission geschickt, um die Ursache für alle die abgestürtzten Schiffe zu finden. Es wird vermutet, dass es entweder eine Isin ist oder ein Dämon. Durch diese Zwischenzeit-Szenen wissen wir ja, dass es dieses KIND ist und das kommt doch bisher eher einem Dämon gleich. Ich bin ja gespannt wie man etwas besiegen will, dass einem einfach das Leben entziehen kann. 
Nova entwickelt sich ein wenig zum Nervenbündel, das nur an sich selbst denkt und nicht für seine eigenen Fehler gerade stehen will. Hoffentlich lernen wir nochmal seine gute Seite kennen. Auch wenn ich die Magierin nicht mag, aber trotzdem hat sie es nicht verdient, dass Nova sie einfach so sitzen lässt. Außerdem hat er ihr einen Ring geschenkt mit Tix' Herz. Welche Frau würde das nicht als Verlobung sehen? So ein Dummkopf.
Ich freue mich schon darauf, die Mutter von Pienova kennen zu lernen.

Montag, 12.o5
Die Träume des Schakals - Wrauden
Was soll man zu diesen kleinen Abschnitten eigentlich noch sagen? Ich kann Lisa nur zustimmen, wenn sie sagt, dass es langsam fast schon eine quälende Pflicht wird, das Buch Tag für Tag aufzuschlagen und diese drei Kapitel zu lesen, denn es passiert wirklich nichts allzu spannendes. Viel mehr gehen mir die Charakter ein wenig auf die Nerven. Vor allem Novas Mutter hat sich doch sehr merkwürdig verhalten, als sie ihren Sohn wiedergesehen hat. Als wäre er ein Fremder. Und den Mann, den sie ja mal geliebt haben muss, Neremias Nord, hat sie kaum die Hand gegeben. Das ist wirklich schon ein merkwürdiges Volk.
Und die Wrauden konnten mich leider auch nicht überzeugen. Sie haben mich schon fast an den Wüstengeist erinnert. Hoffentlich geht es dann mal in den nächsten Kapiteln los oder es passiert endlich mal etwas, das mich an diese Geschichte fesselt, die doch so viel Potenzial hat. Denn am liebsten würde ich alles über die Welt um Hel herum erfahren, aber wir kleben an ihr wie Kaugummi...

Dienstag, 13.o5.
Spur des Todes - Der Weg in die Nacht
Irgendwie kommt es mir langsam so vor, als ob Jenny Mai Nuyen eher wert darauf legt die Reise zu beschrieben als den eigentlichen Verlauf der Geschichte. Aber leider kommt bei mir einfach keine Reisestimmung auf geschweige denn "Fantasyfeeling". Ich würde gerne mal etwas über die richtige Geschichte erfahren und nicht andauernd hin und her geworfen werden zwischen diesem Karat, dem KIND und Hel. Obwohl die Szenen des KINDES noch am unterhaltsamsten sind. Irgendwie steht immer nur das auf den Seiten, über das ich nichts wissen möchte. ^^' 
Aber die Dinge, die Kelda erzählt hat waren zumindest interessant. Hätte mich jemand als Kind entführt, damit ich ein Krieger werde und dann auch noch Schlachten schlage, mit denen ich rein gar nichts zu tun habe, dann würde ich auch einen Aufstand vorbereiten, wenn ich alt genug wärde. Daher kann ich die Isen verstehen.

Mittwoch, 14.o5.
Das Dorf - Die Kunst der Zwerge
Es ging eigentlich gar nicht mal so eintönig los wie es aufgehört hat. Wir haben ein Drof gefunden, in dem kein Fünkchen Leben mehr existiert hat und das hat mir schon fast ein wenig Gänsehaut bereitet. Die Vorstellung durch ein Dorf voller toter Menschen zu gehen und dann auch noch deren Essen zu stehlen ist doch schon eher grenzwertig. Als die Gefährten dann nach Gondurill eingeladen wurden, habe ich mich wirklich gefreut, denn ich mag Zwerge. Aber irgendwie wollte dort bisher noch keine Stimmung aufkommen. Und nun weiß ich auch, dass ich niemals bei Zwergen zu Mittag essen möchte. Hel war wirklich tapfer, denn ich hätte wahrscheinlich keinen einzigen Bissen hinunter bekommen. 
Harlem hat bei mir einige Sympathiepunkte gesammelt, als sie die Gefährten vor diesem Essen gerettet hat. Ich hoffe, dass wir jetzt noch ein wenig mehr über sie erfahren, da sie auch ein sehr interessanter Charakter sein könnte.

Donnerstag, 15.o5.
Träume - Nach Westen
Endlich passiert mal was! Die Szene im Gasthaus in Gondurill war zwar am Ende etwas merkwürdig, aber der gigantische Mutantentroll im Tunnel hat endlich ein wenig Spannung in die Geschichte gebracht. Warum ist dieser Troll so groß und sogar so riesig, dass er seine eigentlichen Artgenossen fressen kann?
Ich würde gerne etwas vermuten, aber es will mir leider nichts einfallen, warum dieser Troll so groß werden konnte. Aber eins steht fest: Es ist beängstigend. 
Mein Wunsch, dass wir etwas mehr über Harlem erfahren ist leider zerplatzt wie eine Seifenblase. Ich finde es wirklich Schade, dass Nuyen immer nur Sachen anschneidet, die interessant sein könnten und andere Dinge, die nicht so wichtig sind lang und breit erklärt.

Freitag, 16.o5.
Erscheinungen und Stimmen - Wiedersehen
Karat wird mir immer unsympathischer, aber wirklich gemocht habe ich ihn ja vorher auch noch nicht...
Er isst rohes Kaninchenfleisch und dann auch noch welches, an dem sich vorher der Dämon sattgegessen hat. Und dann tötet er auch noch den Dämon, der vielleicht doch gar nicht so bösartig ist wie wir alle dachten. 
Im nächsten Kapitel wird hoffentlich geklärt, was es nun mit dem Dämon auf sich hat, denn darauf bin ich richtig gespannt. (:
Und Mercurin ist wieder da. Das finde ich auch ganz gut. Außerdem interessiert mich, in welcher Verbindung er mit dem Dämon steht. 
Aber jetzt kommt das Allerbeste: TIX IST ZURÜCK! Und er gehört nicht mehr der Magierin Aricaa. Die hat jetzt endlich Schluss gemacht mit Nova. Das war wohl das beste, was sie machen konnte.
Ich habe jetzt das erste Mal das Verlangen weiterzulesen, da das letzte Kapitel spannend geendet ist.

Samstag, 17.o5.
Der Dämon - Totenlichter
In diesen drei Kapitel war wieder ein wenig Spannung zu erwarten. Nachdem der Dämon von Karat getötet wurde, strömen alle Lichter aus dem Körper des Dämons in Karat. Ich vermute irgendwie, dass er jetzt ein wenig von der Macht besitzt, die das KIND vorher besaß. Das würde die Aufstände der Isen nun um einiges interessanter machen. 
Wir lernen, dank Karat, Mutter Meer kennen. Mit diesem Namen konnte ich mich das ganze Buch über nicht anfreunden. Aber ob es wirklich die Mutter Meer ist? Wer weiß?
Die Gefährten haben nach dem Tod des Dämons die Rückkehr nach Moia angetreten. Das hat in mir das Gefühl geweckt, dass diese Reise eigentlich sinnlos war und sie nur in die Geschichte eingebaut wurde, weil die Charaktere eben was zu tun brauchten und Nuyen ihre Welt zeigen wollte. Wozu sind sie sonst rumgereist? Wirklich etwas in Erfahrung haben sie nicht gebracht - außer das der Dämon nun tot ist und es vielleicht noch drei weitere gibt. 
Jetzt geht es an die letzten vier Kapitel und es kommt mir überhaupt nicht vor wie der Schluss, da die Geschichte noch gar keinen Höhepunkt hatte. Sie schleicht halt vor sich hin.

Sonntag, 18.o5.
Krieg - Epilog
Wir haben es also geschafft: Die Reise von Hel hat ihren Anfang genommen und wir durften sie dabei begleiten. Leider waren nun die letzten Kapitel die besten der ganzen Geschichte für mich. Denn erst jetzt scheint die richtige Story zu beginnen. Das gesamte Buch kam mir deshalb wie eine viel zu lange Einleitung vor. Wir haben die Charaktere kennen gelernt, die Welt und die grundlegenen Dinge gezeigt bekommen, die wir brauchen, um die Magie und das Lebendige Land zu verstehen. Aber von der eigentlichen Geschichte haben wir noch nicht viel erfahren. 
Erst jetzt in den letzten Kapitel nehmen die Magier Kontakt mit dem Alten Reich auf und natürlich werden wir im Dunkeln gelassen, ob sie eine Antwort erhalten. Und der Epilog baut nochmal Spannung auf. Mercurin ist also wirklich ein Dämon und hat sogar vor Hel zu töten, die sich doch ein wenig in ihn verguckt hat. Warum konnte das Buch nicht so spannend beginnen?!
 

 VORSICHT! SPOILERALARM!
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Seit einer Woche nichts.


Gutaussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv: Elyas, der Mann mit den türkisgrünen Augen. Besonders zu Halloween spukt er in ihrem Kopf herum. Doch was bezweckt er eigentlich mit seinen Avancen? Und wieso verhält er sich nach dem ersten langen Kuss mit einem Mal so abweisend? Nur gut, dass Emelys anonymer E-Mail Freund Luca zu ihr hält. Das ausstehende Treffen mit Luca sorgt für ein mulmiges Gefühl. Dann verstummt auch er. Hat Emely alles falsch gemacht?


Den ersten Teil Kirschroter Sommer habe ich verschlungen. Es war eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die mich in ihren Bann gezogen hat. Die Charaktere waren einzigartig und neu.
Der zweite Teil Türkisgrüner Winter kann da leider nicht mithalten.

Die ersten Seiten fand ich noch spannend, da ich unbedingt wissen wollte, warum Elyas auf einmal aufgehört hat, sich für Emely zu interessieren. Nachdem das Missverständnis dann aufgeklärt wurde nach ungefähr fünfzig Seiten, wurde die Geschichte doch eher zur Qual als zur guten Buchwahl.

Die Liebesgeschichte, die in Kirschroter Sommer so schön begonnen hatte, wurde immer durchsichtiger, ein wenig unstrukutiert und zeitweise sogar öde.
Elyas' Ziel war eigentlich, dass Emely sich mal anstrengen soll und ihm zeigen, dass sie auch Interesse an ihm hat. Das hat vielleicht ein paar Mal geklappt und dann musste Elyas sich wieder bemühen, um Emely für sich zu gewinnen.
Emely, die mir im ersten Band noch so sympathisch gewesen war, wurde für mich zu einer richtigen Zicke, die immer nur an sich gedacht hatte. Wieso besucht Elyas seine Eltern zu Weihnachten? Wieso guckt er so? Wieso sollte ich ihn auch irgendetwas erklären lassen? Er hat mich ja so verletzt!
Die ganze Zeit badete sich Emely also in Selbstmitleid, weshalb ich oft nur die Augen rollen musste und Elyas mir wirklich leid tat. Sie hatte ihn gar nicht verdient.

Elyas wurde mir zum Ende aber auch immer unsympathischer, da die gesamte Geschichte der beiden Teile nochmal aus seiner Schicht geschildert wird. Das war natürlich sehr interessant und hat bei mir auch Pluspunkte gesammelt, aber die Hintergründe für Elyas Verhalten zu erfahren, ließen mich nur die Hand vor die Stirn schlagen. Wie kindisch die beiden doch waren und wie simpel gestrickt die ganze Handlung doch eigentlich war...

Natürlich wurde auch aufgeklärt, was es mit dem mysteriösen Luca auf sich hat. Aber wussten wir nicht alle schon von Anfang an, wer dahinter steckt? Die Hinweise waren ja praktisch in Neonfarben ins Buch geschrieben worden. Deswegen war es für mich keine allzu große Überraschung mehr. 

Was mir sehr gut an der Geschichte gefallen hat, war, dass man mehr über die Familien der Beiden erfahren hat. Vor allem bei Elyas würde man sich zu Hause wohlfühlen.

Alles in Einem kann man also sagen, dass der zweite Teil keinesfalls mit dem ersten mithalten konnte. Trotzdem war es interessant, wieder etwas von Emely und Elyas zu lesen, die letztendlich einen schönen Schluss für ihre Geschichte gefunden haben.




Leider kam ich im April nicht so viel zum Lesen wie im März. Das lag vor allem an den Ferien. Ja, man sollte meinen, dass man doch gerade dann lesen kann, aber als Azubi bedeuten Ferien Arbeit, Arbeit, Arbeit. 
Der Mai könnte und muss unbedingt besser werden, es sind schließlich nur vier Bücher, die ich geschafft habe. 
Ich geh' dann mal gleich meine Nase in ein Buch stecken.

Gelesen: 6



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Buch des Monats:
Die Bücherdiebin