Meine Lieben,

wieder geht ein Jahr voller Bücher, Geschichten und Abenteuern zu Ende. 
Aber wie war es denn eigentlich?
Mein 2014 war ziemlich turbulent. Am Anfang des Jahres habe ich mich auf einer ziemlichen Talfahrt befunden, die mich privat ziemlich traurig gemacht hat. Allerdings habe ich mehr gelesen, was wohl auch der einzige Grund ist, dass ich es dieses Jahr auf 37 Bücher geschafft habe.
 Als es dann wieder ein bisschen bergauf ging, ging es mit den Büchern eher bergab und auch der Blog hat arg in der Mitte des Jahres gelitten und auch jetzt kann ich nicht sagen, dass ich regelmäßig blogge. An dieser Stelle nochmal ein ganz großes Dankeschön an euch, dass ihr mich trotzdem mit Kommentaren unterstützt habt und dem Blog treu geblieben seid! Ich habe mir vorgenommen, dass ich 2015 wieder mehr bloggen möchte.
Und gegen Ende diesen Jahres habe ich dann noch den Menschen gefunden, der mich zum glücklichsten Mädchen dieser Welt macht und mich in meiner Büchersucht vollkommen unterstützt. Ohne ihn wüsste ich nicht, wo ich jetzt wäre. Er hat mir so viel Kraft und Selbstbewusstsein geschenkt, dass ich ihm gar nicht genug danken kann.

Was ich aus 2014 mitgenommen habe ist also, dass es sich lohnt durchzuhalten, egal wie schlecht es einem geht. Es wird eine Zeit geben auf die es sich gelohnt hat zu warten.

2015.
Dieses Jahr wird aufregend. 
Die Ergebnisse meiner Zwischenprüfung haben ergeben, dass ich meine Ausbildung verkürzen kann und der Antrag dafür ging noch vor Weihnachten raus. Sollte also alles klappen werde ich schon im November 2015 meine Abschlussprüfung schreiben und damit fast mehr als ein halbes Jahr früher als geplant meine Ausbildung beenden.
Dann muss ich mich entscheiden was ich will. Bisher steht die Wahl zwischen Rechtspflegerin und Medien-BWL, aber eines steht schon fest: Ein Studium soll es sein. 
Mich werden also Bewerbungsgespräche erwarten und neue Lebensabschnitte werden sich herauskristallisieren. 
Ich bin also gespannt wohin mein Weg mich führt.

Aber eines ist klar:
Ein Buch ist immer dabei :-)


Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

"Bist du sicher, dass du das nicht geplant hast, Eloise Foley?" 
"Glaub mir, ich habe nichts von dem geplant, was heute passiert ist."
[S. 270 f.]

"Jean Eloise Foley!" Marian Foley zupfte ernergisch am Stoff des elfenbeinfarbenen Spitzenkleides.

Eloise Foley liebt die Weihnachtszeit von ganzem Herzen. Dieses Jahr soll es besonders schön werden, denn ihr Traummann Daniel will sie ausgerechnet am 24. Dezember vor den Altar führen. Die Antiquitätenhändlerin ist überglücklich. Doch als der große Tag näher rückt, ist an Besinnlichkeit nicht mehr zu denken: Das Brautkleid - passt nicht. Die Trauzeugin - steht kurz vor der Entbindung. Der Zukünftige - wird mit einer heißen Italienerin in New York gesehen. Wird es an Weihnachten nun doch nicht das langersehnte Fest der Liebe geben?

Dieses Buch war eines der Nikolausgeschenke meiner Eltern dieses Jahr und meine Mutter hat geradewegs darauf gepocht, dass ich es noch vor Weihnachten lese und das ist mir tatsächlich gelungen. Das hat mich jedoch selbst überrascht, da ich nicht mit allzu großen Erwartungen an diese Geschichte herangegangen bin. Der Klappentext klingt nach einer kleinen eher unspektakulären Weihnachtsgeschichte, die man in jedem Weihnachtsschmöker finden kann. 
Aber ich wurde komplett vom Gegenteil überzeugt.

Eigentlich ist Winterfunkeln der zweite Teil von Weihnachtsglitzen wie ich erfahren habe, aber das leider erst nachdem ich das Buch schon beendet hatte. Trotzdem habe ich es das ganze Buch über nicht gemerkt und mir fehlte auch an keiner Stelle eine Erklärung oder ein Zusammenhang zu seinem Vorgänger. Man könnte es also auch ohne die Geschichte von Weihnachtsglitzern zu kennen lesen. 

Hauptsächlich dreht sich die Geschichte um Eloise und ihre beste Freundin BeBe. Die Handlung wird mal aus der Sicht der einen und dann wieder aus der der anderen erzählt. Beide haben mir ihren eigenen kleinen, alltäglichen Problemen zu kämpfen. Die von Eloise sind schon im Klappentext aufgezählt und drehen sich zurzeit alle um ihre Hochzeit. BeBe hingegen ist schwanger und steht mitten im Bau eines Hauses, während ihr eine Anwältin erzählt, dass sie gar nicht von ihrem Exmann geschieden ist, der seit Jahren im Gefängnis sitzt. Es gilt also so einige Problemchen noch vor Heiligabend zu lösen.
Die beiden Protagonistinnen waren mir sehr sympathisch. Vor allem wenn sie zusammentrafen und BeBe sich über ihr Äußeres als Schwangere beklagt und Eloise versucht sie aufzumuntern. Man konnte sehr viel mit ihnen lachen.

Auch die anderen Charaktere des Buches wie Eloises Mutter oder ihre besten Freunde Cookie und Manny waren mir sehr sympathisch und immer für einen Lacher gut. 

Am meisten hat mich jedoch beeindruckt, dass Mary Kay Andrews es geschafft hat, Spannung aufzubauen ohne irgendwelche übertriebenen Erlebnisse einbauen zu müssen wie den Tod eines liebgewonnen Charakters, die Trennung von jemandem oder ein schlimmer Unfall. 
Das ganze Buch über werden nur positive Gefühle vermittelt und Geschichten aus dem Alltag erzählt wie jeder von uns sie kennt. Mir haben die Geschichten von Eloise und BeBe gezeigt, dass man nicht an dem Menschen zweifeln sollte, den man liebt, sondern ihm sein Vertrauen schenken sollte.

Winterfunkeln ist ein tolles Buch für die Weihnachts- und Winterzeit, dass ich jedem empfehlen würde - auch denen, die Weihnachtsglitzern noch nicht kennen.


"Ich meine damit, dass es keine Rolle spielt, ob du den Schmerz, der dich letztes Jahr zu einem Stück inspiriert hat, heute noch so spürst oder nicht. Dass du mit dem, was du jetzt schreibst, in fünf Jahren möglicherweise jemanden in seinem tiefsten Inneren berühren kannst - das ist der Sinn von Poesie."
[S. 266]

Nachdem Kel und ich die letzten beiden Kartons in den Möbelwagen gewuchtet haben, ziehe ich mit einem Ruck die Klappe zu, lege den Riegel um und sperre damit achtzehn Jahre Erinnerungen weg, die alle auf die eine oder andere Weise mit meinem Vater verknüpft sind.

Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg...

Von diesem Buch habe ich schon so viel gehört und das meiste davon war nur positiv, wenn nicht sogar total begeistert. Und ein Wort wurde bei jeder Meinung, die mir zu Ohren kam immer benutzt: Poetry Slam. 
Da ich mich bisher nicht so mit dieser Dichtkunst anfreunden konnte, bin ich immer wieder an diesem Buch vorbeigangen, ohne mich näher damit zu beschäftigen. 
Als ich dann zum Nikolaus diesen Jahres den zweiten Teil der Reihe bekam, war ich zum Glück gezwungen mir dieses Buch zu kaufen, denn die Geschichte von Layken und Will hat mich verzaubert!

Der Anfang ihrer Liebesgeschichte ging mir auf den ersten Blick ein wenig zu schnell, aber wenn man sich in jemanden Hals über Kopf verliebt, dann ist das doch ganz normal. Deshalb hat es mich nach ein paar Seiten gar nicht mehr gestört. Ich fieberte die ganze Zeit auf den Augenblick hin, in dem man als Leser erfahren sollte, was das anfängliche Glück der beiden zerstört, weil ich mir nichts vorstellen konnte und auch nichts darauf hinwies. 

Das Gehemnis, das dann enthüllt wird und dazu führt, dass die Beziehung zwischen Will und Layken zerbricht ist einerseits völlig unspektakulär und dennoch so einschneidend, dass man als Leser nicht sagen kann Also deswegen muss man diese Liebe nun nicht beenden. Völlig überzogen.


Dieser Aspekt, das es völlig überzogen ist war immer mein Vorurteil gegenüber diesem Buch, da schon im Klappentext von der großen Liebe gesprochen und sofort alles erwidert wird. Ich konnte mir also keine wirklich Story dazu vorstellen, die mich packen sollte. 
Und doch ist dieses Buch genau das! Es dreht sich nicht nur um die Liebesgeschichte von Will und Layken, sondern noch um so viel anderes: Wie ist es einen lieben Menschen zu verlieren? Wie mache ich das beste aus meinem Leben, wenn das Schicksal mich zu hassen scheint? Wie viel bin ich bereit für meine Familie aufzugeben?
Es wird einfach so vieles angesprochen und meist sehr lebensnah und doch poetisch beantwortet.

Poetisch - Poetry Slam. Der Grund, der mich immer ein wenig abgeschreckt hat. Nach diesem Buch stehe ich dieser Dichtkunst anders gegenüber. Ich möchte gerne mal zu einem Poetry Slam gehen (aber bitte erst nachdem das Opferlamm ausgesucht wurde) und mir einige dieser faszinierenden Texte anhören, die voller Gefühle stecken.

Meine Gefühle haben mit diesem Buch eine Berg- und Talfahrt hingelegt. Ich fühlte die ganze Zeit mit Layken, was unter anderem an dem tollen Schreibstil von Colleen Hoover lag. Ich habe gelacht wegen Kel, den ich für seine unbeschwerte Art bewundere und ich habe geweint, wenn sich zum Ende des Buches alle Ereignisse überschlagen. 

Dieses Buch ist einfach wundervoll und ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil der Reihe, der auf meinem SuB auf mich wartet. Dieser ist dann aus der Perspektive von Will geschrieben und ich bin gespannt, was er uns zu erzählen hat.


Ich betrachte die Sterne über mir, und mir wird klar, dass uns die Liebe so wichtig ist, weil wir wissen, dass wir klein sind. Selbst wenn alles in der Welt auf das Gegenteil hindeutet, bildet die Liebe eine eigene Galaxie für uns und macht uns zu deren Zentrum, wenigstens für eine andere Person.
[S. 245]

Wäre mein Leben ein Film, dann wäre dieser Moment der Anfang.

Das Provinznest Little steht völlig Kopf, als ausgerechnet dort ein Hollywood-Film gedreht werden soll.Nur die 17-jährige Carter Moon zeigt sich völlig unbeeindruckt - erst recht von dem jungen Hollywood-Star Adam Jakes, mit dem ihre beste Freundin ihr Zimmer tapiziert hat. Doch dann bekommt Carter ein unglaubliches Angebot: Um das ramponierte Image des Stars aufzupolieren, soll sie vor der Presse seine Freundin geben. Widerstrebend geht Carter auf den Deal ein - bis sie plötzlich merkt, dass ihre Gefühle für Adam nicht nur um Skript stehen...

Carter ist ein sehr bodenständiges Mädchen, das mit ihrer Familie in der kleinen Stadt Little lebt. Sie ist anders als die Teenager in ihrem Alter und träumt nicht davon, in die große Welt zu gehen und Abenteuer zu erleben oder etwas Besonderes zu sein. Allerdings mischt sich Hollywood - eben diese Welt, in der es darum geht, etwas Tolles zu sein - in ihr Leben ein, als ein Weihnachtsfilm mitten im Hochsommer in ihrer Stadt gedreht werden soll.
Carter zeigt sich wenig beeindruckt, ganz im Gegensatz zu ihrer besten Freundin Chloe, deren Herz für den Hauptdarsteller des Films, Adam Jakes, schlägt.

Obwohl Carter nichts von der Welt der Stars wissen will, geht sie für eines ihrer Familienmitglieder einen Deal mit Adams Manager ein, der ihr ein kleines Vermögen für die Rolle der Freundin von Adam Jakes verspricht. Für mich geht Carter viel zu schnell auf den Deal ein und macht sich gar nicht wirklich Gedanken darüber. Auch die Reaktion von Carters besten Freundin Chloe ist etwas merkwürdig. Erst hasst Carter diesen Star und dann ist sie plötzlich von einen auf den anderen Tag mit ihm zusammen, ohne ihrer eigentlich besten Freundin auch nur ein Wörtchen von ihrem Kennenlernen zu erzählen?

Ansonsten fand ich die Liebesgeschichte von Adam und Carter eher flau. Das erwähnte Manuskrpit enthielt nicht viele spannende Szenen für die beiden.
Adam ist ein sehr beliebter Star auf den sich die Journalisten am liebsten stürzen. Doch wenn er mit Carter zusammen war, waren irgendwie immer nur Reporter da, die auch erwünscht waren. Außerdem wurde Carter nie wirklich verfolgt oder hat auch nie erleben müssen wie schlimm es sein kann, als ein normales Mädchen mit einem Star zusammen zu sein. Man hätte also noch viel mehr draus machen können.


In ihrer Freizeit bloggt Carter mit ihrem besten Freund Drake über den Nachthimmel. Sie vergleichen das richtige Leben mit den Phänomenen am Himmel, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Leider kamen die Blogposts nur sehr spärlich vor. Aus dieser Sache hätte man noch viel machen können, weil die Idee wirklich super war!

Mein Fazit zu diesem Buch fällt also durchschnittlich aus. Es ist eine gute Lektüre für zwischendurch, die ihrem Preis vollkommen gerecht wird. Bei Sternengewitter erwarten einen eine kleine Liebesgeschichte, die ausbaufähig gewesen wäre, aber zur Unterhaltung völlig ausreicht und wundervolle Vergleiche des Lebens mit dem endlosen Sternenhimmel.


Bookaholics,

vor einer guten Woche war Nikolaus und endlich schaffe ich es, meine Geschenke mit euch zu teilen. Von meinen Eltern habe ich ein kleines Päckchen bekommen, in dem Winterfunkeln von Mary Kay Andrews verpackt war. Eine süße Geschichte über eine Frau, die völlig in Weihnachten vernarrt ist und sogar am heiligen Abend heiraten will. Doch dann funkt ihr das Leben dazwischen. Ich kann mich also auf eine lustige, weihnachtliche Geschichte freuen.
Von meinem Liebsten habe ich Weil ich Will liebe geschenkt bekommen und wunderschöne Lesezeichen, die ihr auf dem Bild sehen könnt. Sie sind aus Metall und doch so fein, dass sie die Buchseiten nicht zerstören. Sie lassen sich ganz leicht über die Seite streifen und genauso einfach wieder entfernen, ohne jegliche Rückstände zu hinterlassen.
Wie vielleicht so einige von euch wissen, die die Liebesgeschichte von Layken und Will schon gelesen haben, ist Weil ich Will liebe der zweite Teil. Leider hat mein aufmerksamer Freund sich aber nur gemerkt, dass ich das Buch in der Hand hielt, als wir mal wieder im Buchladen waren. Daher habe ich mir noch selbst ein Geschenk gemacht und mir Weil ich Layken liebe gekauft. 
Es war also eigentlich gar nicht schlecht, dass er mir den zweiten Teil gekauft hat. So konnte ich mich endlich überwinden, mir dieses Buch zu kaufen, an dem ich schon so oft nur vorbeigegangen bin, obwohl es mich schon seit längerem in den Fingern gekribbelt hat. 

Auf diesem Wege also nochmal lieben Dank an all die Nikoläuse, die an mich gedacht haben! :)

Wie war euer Nikolaustag? Und was habt ihr geschenkt bekommen?





Ihr Lieben,
wer kennt das nicht? Ich lese ein Buch und finde viele tolle Zitate, die ich am liebsten mit jedem, der die Rezi zu dem Buch liest, auch teilen möchte. Aber leider würde das einer völligen Überladung gleich kommen, weshalb man - oder in diesem Fall ich -, alle Zitate in einem kleinen Notizbuch festhalte, um sie nicht zu vergessen. Jetzt möchte ich diese Zitate, die mich zwar berührt haben, es aber durch Platzmangel nie in eine Rezension geschafft haben, mit euch teilen. Daher wird es jetzt immer mal wieder den Zitateregen geben. Ob er zu einer Regelmäßigkeit wird weiß ich noch nicht, aber er wird euch jetzt Ab und Zu immer wieder begegnen. 
Ich wünsche euch also viel Spaß beim Stöbern und vielleicht wird euch ja das ein oder andere inspirieren.

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Als Kind sollte man die Großen respektieren, wenn sie Regeln aufstellen, und auch Gott, weil der weiß, wie alles sein sollte. Aber ich wurde das Gefühl nicht los, dass sie beide ihre Sache nicht besonders gut machten. - Wörter auf Papier.

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Dann zeigte er mir den Baum, in den er schon unsere Initialien geritzt hatte. Es klingt doof, aber ich erinnere mich daran, dass ich dachte, egal was passiert, sie würden immer da sein. - Dein eines, wildes, kostbares Leben. 

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 So wie er sie ansah, hätte sie schwören können, dass er in der Lage war, durch alle Mauern und Schutzwälle hindurch in ihr tiefstes Inneres zu blicken. Wenn sie auch nicht wusste, ob er von ihr oder von sich sprach, als er zum zweiten Mal entschieden behauptete: "Manche Wesen sind nicht dafür geschaffen, in einem Käfig zu leben." - Im Land des Feuervogels.