Ich hatte stets aus Liebe gekämpft. Für meine Familie. Für Aspen. Und obwohl es mir Angst machte, war ich mir sicher, dass all meine Aktionen in Bezug auf Maxon - selbst wenn sie absolut töricht waren - ebenfalls von Liebe gesteuert wurden. Aber wenn es bei dieser Sache nun um etwas Wichtigeres ging als das?
[S. 31]

Wir waren im Großen Saal und ließen gerade eine weitere Unterrichtsstunde in Etikette über uns ergehen, als plötzlich Steine durchs Fenster flogen.

Nur noch vier Mädchen konkurrieren um Prinz Maxon und die Krone von Illeá. America hätte nie zu träumen gewagt, in die engste Auswahl zu kommen. Doch während das Casting sich unaufhaltsam dem Ende nähert, versucht der König mit allen Mitteln America und Maxon zu entzweien. Und zur gleichen Zeit setzen die Rebellen den Palast härter denn je unter Druck. America wird klar, dass sie kämpfen muss - für ihre eigene Zukunft und für die von Illeá.

Es kam mir so vor, als hätte ich Jahre auf diese Fortsetzung und dieses eigentlich geplante Ende gewartet. Und genau deshalb bin ich gleich am Erscheinungstag in die Buchhandlung gestürmt und habe es mir geschnappt. 
Was soll ich sagen? Der letzte Band war für mich ein Feuerwerk von Spannung, Emotionen und Gefühlen.

Der Anfang des Buches hat mich leider nicht mitgerissen. Ich dachte nur: Wo ist meine selbstbestimmte America und wer ist dieses Mädchen, das sich an Männerhälse klammert? 
Zum Glück legte sich das schnell wieder und America wurde zu dem Mädchen, das sich den Gesetzen und Regeln des Königs widersetzte. 

In diesem Band geht es um die letzte Runde des Castings und eigentlich dachte ich, dass die Geschichte sich mehr um die Entscheidung Americas für Aspen oder für Maxon dreht. Aber diese Wahl war schnell getroffen. 


Die Story wurde entgegen meiner Erwartung also viel komplexer. Plötzlich war nicht mehr klar, ob Maxon wirklich so starke Gefühle für America hat und ob er sie wirklich zur Prinzessin macht, wenn sie mit den Fingern schnippst, denn dieses Gefühl hatte das Ende des zweiten Bandes vermittelt.
Die politischen Verhältnisse und Missstände von Illeá werden mehr beleuchtet und auch die restlichen Mädchen der Elite lernen wir besser kennen. 
In den letzten beiden Bänden waren sie irgendwie immer Schatten, die auftauchten, wenn America sich mal konkurrieren musste, aber nun sind sie zu richtigen Charakteren ausgereift mit spannenden Vorgeschichten, die sie uns besser verstehen lassen.
Vor allem Celeste - man kann es kaum glauben - ist mir sehr ans Herz gewachsen!

Und das Ende trumpfte dann nochmal an Spannung auf, weil sich die Ereignisse überschlugen. Rund um gelungen!
Leider bleiben Fragen offen, was die politische Zukunft von Illeá angeht und auch in Americas Vergangenheit gibt es noch so einiges, was ich gerne erfahren würde. 

Aber das Tolle ist, dass dieser Band wohl nicht das Ende war! Mitte diesen Jahres erwartet uns schon die englische Version vom vierten Band und hoffentlich Anfang des nächsten Jahres dann die deutsche Version.
Es geht also weiter, aber dieses Mal mit Americas Tochter. Ich bin gespannt!


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