Amelia ist Verlagsvertreterin und lernt dabei die eigenwilligsten Buchhändler kennen. Genau so einer ist A. J. Fikry. In seinem Herzen haben nur turmhohe Bücherstapel Platz. Bis er einen ungebetenen Gast entdeckt: Eines Morgens sitzt die zweijährige Waise Maya in der Kinderbuchecke seiner Buchhandlung. Gegen seinen Willen nimmt sich A. J. des kleinen Mädchens an, das sein Leben kurzerhand auf den Kopf stellt. Und auch Amelia wird er nicht so schnell vergessen können.
Diese Geschichte klingt irgendwie niedlich. Es ist ein kleines Mädchen vertreten und so wie es aussieht viele Bücher. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt was es mit dem Mädchen auf sich hat und wie sie A. J.'s Leben auf den Kopf stellt. Es klingt nach einer lustigen, süßen, aber auch traurigen Geschichte.

Erscheinungsdatum: 11.o5.2o15

Jede Liebe hat ihre eigene Wahrheit. Und ihre Geheimnisse. Kate war ihre beste Freundin - neu in der Schule, wild, extrovertiert, strahlend schön. Fray verzieh ihr sogar, dass Kate mit Jack zusammen kam, obwohl sie selbst ihn liebte. Kate und Fray waren unzertrennlich. Bis zu jener Nacht am Strand, als Kate spurlos verschwand. Bis heute lebt Fray mit der Schuld. Und mit der Frage: Was geschah wirklich in jener Nacht? Gerade als sie beschlossen hat, nach vorn zu sehen, taucht Jack wieder auf. Er ist ihr neuer Nachbar, und er ist nicht allein: Er hat einen kleinen Sohn. Fray versucht, die Distanz zu wahren, zu viel ist zwischen Jack und ihr passiert. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht so einfach verdrängen - und die alten Gefühle auch nicht ...
Geheimnisse. Liebe. Spannung. Genau das verspricht mir dieser kleine Vorgeschmack auf den Inhalt des Buches. Ich bin einfach total gespannt darauf zu erfahren, was mit Kate damals passiert und ob Fray und Jack vielleicht doch noch eine Chance haben. Außerden gefällt mir das Cover richtig gut.
Erscheinungsdatum: o8.o5.2o15

Für die Ewigkeit ist es nie zu spät ... Sie dachten, ihre Freundschaft wäre für immer. Doch dann kam das Leben. Nach sieben Jahren Funkstille sehen sich Ben, Jasper und Ella auf einem Klassentreffen wieder. Als die Feierlichkeiten zu Ende gehen, beschließen die drei, noch weiter zusammen um die Häuser zu ziehen. Wie damals. Nur für eine Nacht. Doch noch immer sind viele Fragen offen, und je später es wird, desto schneller
schlägt Ellas Herz – bis ein paar über die Jahre hinweg gerettete Worte es brechen lassen. Vielleicht für immer.
Ich habe mir schon einige Bücher der Autorin angeschaut und eines steht schon auf meiner Wunschliste. Auch dieses macht mich wieder neugierig und ich bin gespannt auf die Freundschaft der drei. Es klingt nach einer locker, leichten Geschichte mit Herz.

Erscheinungsdatum: 11.o5.2o15

 Rot oder Silber - Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die - und nur die - besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das
Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben - und ihr Herz!
Wenn der Klappentext das hält was er verspricht haben wir endlich mal wieder eine spannende und durchdachte Fantasygeschichte vor uns, in der es um mehr geht als nur die Liebe. Ich bin super gespannt und warte jetzt sehnsüchtig auf die Erscheinung! 

Erscheinungsdatum. 28.o5.2o15 

Hallo ihr Lieben :)
Ich wurde von der lieben Mary getaggt und muss mich jetzt 1o ziemlich schwierigen Fragen stellen. Das Prinzip ist ziemlich leicht: Ich muss mich eben zwischen zwei Dingen entscheiden. Aber die Wahl ist dennoch umso schwerer! Also los geht's:

WÜRDEST DU EHER...

1. ... für den Rest deines Lebens nur noch Trilogien lesen ODER nur noch Einzelbände?

Ich wähle eindeutig die Trilogien, weil es mir gefällt wie sich eine Geschichte über mehrere Bände hinweg entwickeln kann. Natürlich lese ich auch gerne Einzelbände, aber ich möchte Trilogien nicht missen müssen.

2. ... für den Rest deines Lebens nur noch Bücher von AutorINNEN lesen ODER nur noch von AutorEN?
Wenn ich mir mein Bücherregal so ansehe muss meine klare Antwort Autorinnen lauten! Ich lese fast nur Bücher von Frauen ist mir gerade aufgefallen und meine absolute Lieblingsreihe - Harry Potter - ist nun mal von einer Frau. Allerdings würden mir natürlich J.R.R. Tolkien, Matt Haig und Rick Riordan fehlen.

3. ... für den Rest deines Lebens nur noch "offline" in deiner Lieblingsbuchhandlung kaufen ODER nur noch im Internet, wobei du dich für einen Anbieter entscheiden musst?

Die Frage ist leicht für mich, da ich online eigentlich so gut wie nie Bücher kaufe. Ich brauche einfach das Aussuchen im Buchladen und das ewige Rumstehen vor dem Regal, wobei man dutzende Bücher anschaut und sie dann doch wieder - wählerisch wie man eben ist - zurücklegt und am Ende doch alle haben will. Also eindeutig das offline einkaufen.

4. ... haben, dass all deine Lieblingsbücher als Kinofilme verfilmt werden ODER als Fernsehserien?

Das kommt eigentlich ganz individuell darauf an, was aus dem Buch zu machen ist. Manche haben wirklich so viel Stoff, dass man eine Serie daraus machen kann. Andere hingegen würden sich als Film besser machen. Müsste ich mich entscheiden würde ich wohl die Serie nehmen, weil man einfach mehr aufgreifen kann und wahrscheinlich auch länger etwas davon hat.

5. ... für den Rest deines Lebens nur noch 5 Seiten pro Tag lesen dürfen ODER 5 Bücher pro Woche lesen müssen?

Die Frage ist wirklich gemein! Beides grenzt schon an eine Qual. Einerseits möchte ich mein Buch genießen, aber mehr als 5 Seiten lesen dürfen und andererseits möchte man viele schaffen, aber es müssen nicht gleich 5 in der Woche sein. Aber ich würde mich dann wohl eher für die 5 in der Woche entscheiden, auch wenn das mein Untergang wäre was mein Zeitmanagement angeht.

6. ... ...dein Geld als professioneller Rezensent verdienen ODER als Autor?

Kommt drauf an, ob ich als Rezensent noch schreiben darf und ob ich als Autor noch rezensieren darf. Aber wenn das gegeben ist, dann möchte ich lieber Autor sein.

7. ... für den Rest deines Lebens immer wieder (und nur noch) deine 20 Lieblingsbücher lesen ODER nur noch Bücher, die du noch nicht kennst (keine Re-reads)?

Ich würde mich für die neuen Bücher entscheiden, da ich nicht oft Bücher nochmal lese, weil der Nachschub einfach zu groß ist. Aber öfter stecke ich doch mal die Nase wieder in Harry Potter. Das würde mir fehlen.

8. ... ...Bibliothekar sein ODER Buchhändler?

Ich wäre dann gerne Buchhändler, da ich immer wie die neusten Bücher vorablesen könnte und anderen beim Aussuchen neuer Schmöcker helfen dürfte.

9. ... für den Rest deines Lebens nur noch dein Lieblingsgenre lesen ODER alle Genres außer deinem Lieblingsgenre?

Eindeutig mein Lieblingsgenre. Ich lese zwar eigentlich alles außer Krimis, aber lieber lese ich das was mir am meisten gefällt, als alles durcheinander.

10. ... für den Rest deines Lebens nur noch Printbücher lesen ODER nur noch eBooks?

Print! Da muss ich nicht mal drüber nachdenken. Es gibt nichts Besseres als gedruckte Bücher. 

Vielen Dank nochmal an Mary fürs Taggen :)
Ich tagge aber nicht weiter. Jeder der den Tag machen möchte, darf ihn gerne übernehmen und den Link zu seinen Antworten in den Kommentaren hinterlassen. :)

Liebste Grüße
Elli

Geschichten waren merkwürdig. 
In einem Moment waren sie noch vorbei, im nächsten blätterte man einfach wieder nach vorn und alles begann von Neuem.
[S. 380]

Will rannte.

Während ihres Sommerurlaubs erfährt Amy, dass sie über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annährungsveruchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht ihre beste...
Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint. Erst verschwindet Geld aus den Schatzkammern von Ali Baba, dann verletzt sich Elizabeth Bennet auf dem Weg zum Ball mit Mr Darcy, sodass eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur im Keim erstickt wird, und Sherlock Holmes wird tot an den Strand gespült. Für Amy ist klar: Sie muss den Störenfried unbedingt stellen!

Der Traum eines jeden Bookaholics ist wohl mal wahrhaftig in seine Lieblingsgeschichten einzutauchen. Mit seinen Helden Seite an Seite zu kämpfen oder einfach nur gemütlich eine Tasse Tee zusammen zu trinken und zu reden. Doch leider wird soetwas immer nur in Geschichten wahr und ebenso in der von Mechthild Gläser Die Buchspringer.

In diesem abenteuerlichen Roman geht es um ein junges Mädchens namens Amy, die zu einer sehr alten Familie von Buchspringern gehört, was ihr die Gabe verleiht in die Geschichten, die sie liest, komplett einzutauchen. Sie lässt also unsere Träume wahr werden und nimmt uns mit in die Literatur, die jeder von uns kennt: Dschungelbuch, Stolz und Vorurteil, Peter Pan, Sherlock Holmes und viele mehr.

Mit Amy begleite uns ein ziemlich durchschnittlicher Charakter durch das Buch. Ich fand ihre Art nicht unsympathisch, aber ich kann nicht sagen, dass sie das Zeug zu einer frischen, einzigartigen Protagonistin hat.
Mit Amys Mutter kam ich hingegen auf gar keinen grünen Zweig. Sie verhielt sich überhaupt nicht wie eine Mutter und ab dem Zeitpunkt, in dem die beiden auf Stormsay waren kam sie mir vor wie ein Teenager, dem die Gefühle der anderen egal wären.


Die Figuren der Autorin haben mich also nicht mitreißen können. Doch die uns bekannten Buchfiguren schon. Vor allem Goethes Werther hat es mir sehr angetan. Er wurde fantastisch getroffen mit seiner melancholischen, gefühlsbetonten Art.
Was ich jedoch schade fand, war, dass die Buchfiguren in ihren Büchern wie Schauspieler auftraten. Das heißt, sie wussten wie die Geschichte verlaufen wird und was die Folgen sein werden, als der Dieb zuschlägt. Ich hätte es besser gefunden, wenn sie wirklich an ihre Geschichte geglaubt und es nicht als Drehbuch gesehen hätten. So wäre mein Mitgefühl mit manchen Figuren um einiges gestiegen, deren Geschichte bestohlen wurde. 

Die Idee des Diebes, der grundlegende Dinge aus den Geschichten stiehlt wie zum Beispiel das Weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland fand ich richtig gut. So kamen viele Geschichten ins Spiel und es begann regelrecht eine Jagd durch die Literatur auf ihn. 
Als die Auflösung der Identität des Diebes kam war ich ziemlich überrascht. Da wurden also nie zu viele Hinweise gestreut, sodass es langweilig hätte werden können. 
Doch neben dem Dieb gibt es auch noch eine andere Person, die Stormsay unsicher macht. Es gibt also einiges zu rätseln.

Die Buchspringer ist somit auf jeden Fall etwas für uns Bücherliebhaber, die Lust auf einen Kurztrip in die Literatur haben. Manchmal hätte ich mir noch mehr Begegnungen mit den Figuren der Buchwelt gewünscht, aber ich glaube, da können Bücherwürmer nie genug bekommen. Aber ein paar mehr Momente in Der Zeile - ein Ort, an dem sich die Buchfiguren treffen, wenn sie in ihrer Geschichte gerade nicht dran sind - hätte ich mir schon gewünscht. Außerdem fand ich Amys Charakter ziemlich langweilig und auch die anderen Leute auf Stormsay waren ziemlich klischeehaft. Daher gibt es durchschnittliche drei Blumen.




Es ist über hundert Jahre her, und trotzdem versucht man immer noch herauszufinden, wer er ist. Er steht für alle jene, vor denen man im Dunkeln Angst hat. Für jeden Killer, der nie gefasst werden konnte. Er ist der, der scheinbar ohne Motiv tötet. Dabei hat er sogar verhältnismäßig wenig Menschen auf dem Gewissen. Aber ich kann euch sagen, worin seine Faszination besteht. Es ist sein Name.
[S. 471]

Londons Augen folgten Claire Jenkins durch die Nacht.

Der Tag von Rorys Ankunft im altehrwürdigen Internat Wexford ist gleichzeitig der Tag, an dem eine Mordserie beginnt, die ganz London in Atem hält. Jack the Ripper ist zurück, oder vielmehr jemand, der den Serienmörder kopiert. Unter den Augen der an den TV-Bildschirmen mitzitternden Londoner Bevölkerung tötet der Ripper trotz Überwachungskameras und oberservierenden Hubschraubern weiter - ohne ein Spur zu hinterlassen. Was keiner weiß: Eine Zeugin gibt es - Rory. Die junge Amerikanerin ist die Einzige, die den Mörder gesehen hat. Womöglich auch die Einzige, die ihn sehen kann? Und plötzlich ist der Ripper hinter Rory her...

Jack the Ripper war schon immer ein Thema, das mich interessiert hat. Er ist - beziehungsweise war - ein Serienkiller im Jahre 1888, dessen Mordserie ganz plötzlich abbrach. Er schickte Briefe an die ermittelnden Behörden und machte sich fast schon über sie lustig. Jack the Ripper ist einfach ein Mysterium, um dessen Identität und Motive sich bis heute die verschiedensten Theorien und Geschichten ranken.
Er ist einfach die perfekte Vorlage für eine spannende Story und so hat sich auch Die Schatten von London an ihm bedient. Ich musste es also einfach lesen.

In Die Schatten von London begleiten wir Rory, die eigentlich aus Amerika stammt und extra wegen der Schule nach London gekommen ist. Wexford ist eine Elite-Schule, die den Schülern vieles abverlangt und deswegen wirkt Rory auch wie ein normales Mädchen, das eigentlich gar keine Zeit hat, sich für andere Dinge als ihren ersten Schultag als "Neue" oder ihre Noten zu interessieren.
Und doch hat Rory eine seltene Gabe, die ihr noch die Aufmerksamkeit des Rippers einbringen wird. Es wird also noch spannend mit Rory.

Der Ripper ist - damals wie heute - ein sehr großes Rätsel für die Polizei, da er schon gar unsichtbar zu sein scheint. In ganz London hängen Überwachungskameras, die auch einen Mord des Neuzeit-Rippers aufzeichnen, doch vom Ripper fehlt trotzdem jede Spur. Man rätselt also mit der Polizei und der Londoner Bevölkerung mit. Es hat mir eine richtige Gänsehaut bereitet, nicht mal das Gesicht des Rippers zu kennen. Es konnte einfach jeder sein. Dadurch wurde sehr gut dargestellt wie sich die Menschen früher in London gefühlt haben müssen. Sie wussten nicht wer es war. Es hätte theoretisch ihr Nachbar sein können. Einfach nur gruselig. 

Dafür begegnet Rory desöfteren einem Mann, der immer wieder plötzlich in ihrer Nähe auftaucht und sie sogar anspricht, aber niemand anders scheint ihn zu bemerken. Die Szenen mit diesem Mann und die schon erwähnte Ungewissheit wer der Mörder ist, haben mir richtig Angst eingejagt. Es hat mir sogar teilweise den Schlaf geraubt, wenn ich noch ein paar Seiten vor dem Schlafengehen gelesen habe. Es wird also wirklich eine tolle und passende Atmosphäre geschaffen, was wohl auch an dem schönen Schreibstil der Autorin liegt. 

Als ich das Buch in die Hand nahm dachte ich, dass dies ein spannender Thriller wird, der nichts Mystisches an sich hat. Ein normales Mädchen gegen einen normalen Mörder. Aber da habe ich mich getäuscht, denn die Geschichte bekommt eine plötzliche Wendung mit der ich niemals gerechnet hätte nachdem ich mir den Rückentext durchgelesen hatte. Dieses Buch ist also auch auf jeden Fall etwas für die Mystic-Fans!

Der zweite Teil Die Schatten von London - In Memoriam erscheint schon am 15. Juni und ich bin gespannt wie es weitergeht, denn das Ende macht auf jeden Fall Lust auf mehr!




Deshalb bin ich noch hier auf Jar Island. Ich bin die Rächerin. Ein Racheengel, der ausgeschickt wurde, um Unrecht zu sühnen. 
[S. 117]

Ich sitze ganz oben auf der hinteren Empore der Marienkirche, und es ist die reine Qual.

Silvester endete in einer Katastrophe für Kat und Lillia. Nach Rennies Tod versuchen die beiden, die Puzzleteile zusammenzusetzen, um zu verstehen, was passiert ist. Beide geben sich selbst die Schuld. Wenn Lillia nicht mit Reeve weggefahren wäre... Und wenn Kat bei Rennie geblieben wäre...
Nur Mary weiß, was in der Nacht wirklich geschehen ist. Und wer oder was sie in Wirklichkeit ist. Sie weiß auch, dass Lillia und Reeve sich ineinander verliebt haben, dass Reeve glücklich ist, obwohl er es doch verdient hat, zu leiden - so wie sie seinetwegen gelitten hat. Ab jetzt ist Schluss mit den harmlosen Spielchen, beschließt sie. Was sie jetzt will, ist richtige, blutige Rache...


Lillias, Kats und Marys Rache geht in die letzte Runde!
Asche zu Asche ist der Abschluss der Trilogie und das Finale geht spektakulärer aus als man am Anfang der Reihe gedacht hätte.

Asche zu Asche beginnt genauso spannend wie Feuer und Flamme geendet ist. Endlich ist Marys Geheimnis raus, das das schüchterne Mädchen seit dem ersten Teil umgeben hat.
Das gibt der ganzen Geschichte eine plötzliche Wendung und sie rückt weg von den 0-8-15-High School Racheaktionen. Durch Mary steigen die Rachakte auf eine ganz neue Ebene, wodurch die gesamte Atmosphäre der Geschichte um einiges gruseliger wird. Das hat mir sehr gut gefallen und gab dem ganzen ein wenig mehr Ernst.

Am Ende von Feuer und Flamme stirbt eines der Racheopfer: Rennie. Alle denken, dass es ein Unfall war, aber Mary kennt die Wahrheit.
Trotzdem geben sich Lillia und Kat die Schuld daran. Das scheint ihnen die Augen zu öffnen, denn sie haben es anscheinend aufgegeben sich zu rächen. Sie haben aus den Konsequenzen ihrer Taten gelernt und wollen ihr letztes Schuljahr auf Jar Island friedlich verbringen. Somit bleiben alle Rachegelüste bei Mary, die sich nun auch von Kat und Lillia verraten fühlt. Lillia ist schließlich mit Reeve zusammen, den Mary am liebsten tot sehen möchte, und Kat ist mit ihnen befreundet.
Nun muss man also auch um die anderen beiden Protagonistinnen bangen, die man in den anderen zwei Büchern irgendwie schon lieb gewonnen hatte.


Im letzten Teil hat sich Kat ziemlich gemausert. Sie ist offener und nicht mehr das Mädchen, das schon aus Prinzip einfach gegen alles ist, weil andere es toll finden. Damit hat sie bei mir mächtig Sympathiepunkte gesammelt.
Lillia hingegen wurde mir ein wenig zu gefühlsduselig durch Reeve. Sonst war sie immer selbstbestimmt und dabei sich von Rennie abzukapseln und für sich selbst zu denken. Nun war sie ein Mädchen, das sich verliebt hatte und ihre Gedanken kreisten nur noch um das. Kat hat sie also ein wenig von ihrem Favoritenplatz verdrängt.
Mary hingegen hat richtig beängstigende Charakterzüge entwickelt, da ihre Gedanken sich nur noch um Rache drehen. Da frage ich mich Wie sehr kann ein Mensch eigentlich hassen? Es war sehr interessant die Geschichte durch ihre Augen mitzuerleben, aber ich habe doch immer gehofft, dass sie vielleicht zur Vernunft kommt und die Vergangenheit ruhen lässt.
Außerdem lernen wir auch die Nebencharaktere wie Alex und Reeve besser kennen. Vor allem Reeve spielt eine große Rolle in diesem Teil, da Mary ihre Rache auf ihn konzentriert.

Da es der letzte Band der Reihe ist, hofft man natürlich, dass keine Fragen offen bleiben und genau das wurde auch erfüllt. Im Epilog wird die Zukunft von Lillia und Kat noch ein wenig erklärt, was ich wirklich toll fand, da ich mich schon gefragt habe, was mit ihnen nach all diesem Chaos passieren wird.
Die Reihe hat mich mit einem guten Gefühl zurückgelassen und ich könnte mir vorstellen sie nochmal zu lesen, aber zu der Entwicklung der Reihe und wie sie auf mich im kompletten gewirkt hat gibt es in meinem Überblick zu der Trilogie, der bald hier online gehen wird.



Bis zum dreizehnten Juni. Dann riss Cody Fletcher das Steuer meines Lebens um neunzig Grad herum. Mein Leben kam von der Straße ab und krachte ins Unterholz und keine Karte, kein Navi, kein Kompass würden mir helfen, je wieder auf den schnurgeraden Highway zurückfinden.
[S. 8]

Das Ende kommt unerwartet.

Elsie Bairns liebt Katzen, Kirschen und den Sommer – und sie liebt heimlich Cody Fletcher, den mutigen blonden Nachbarsjungen mit dem unglaublichen Lächeln. Als Cody mitten in der Nacht in ihr Haus schleicht und sie zu einer fünftägigen Fahrt quer durch Amerika einlädt, glaubt sie an die Erfüllung ihrer Träume. Der Roadtrip ihres Lebens beginnt, doch bald steht für Elsie fest: Das alles scheint zu verrückt und schön, um wahr zu sein. Und vielleicht ist es das. Denn je mehr Elsie den Mut aufbringt, Fragen zu stellen, desto klarer wird, dass ihr Cody etwas Entscheidendes verschweigt… 

Ich wollte schon seit längerem Mal einen Road-Trip lesen und für die Explore The World-Challenge, an der ich teilnehme - und die ich unbedingt mal aktualisieren muss! - kam mir das Buch Kirschkernküsse dann wie gerufen. 

Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht, da schon dort eine gewisse Spannung aufgebaut wird. Denn was versteckt Cody? Und natürlich steht eine Frage im Mittelpunkt, die viele in Codys und Elsies Alter bewegt: Was fange ich mit meinem Leben an?

Die gesamte Geschichte sehen wir aus der Sicht von Elsie, die sich selbst ziemlich langweilig findet. Sie lernt eigentlich den ganzen Tag und kümmert sich um ihre Katzen, die alle nach Colleges benannt sind, die für sie nach der High School in Frage kämen. Elsie hat keine richtigen Freunde und lässt sich von einem Mädchen namens Kimmi gehörig ausnehmen, denn Elsie ist für sie eine Ersatzbankfreundin - wenn andere keine Zeit haben, dann darf Elsie eben mitspielen. 
Man könnte Elsie also als Einzelgängerin mit geringem Selbstbewusstsein beschreiben. 

Ihr genauer Gegenpart ist Cody Fletcher, ihr Nachbar. Elsie himmelt ihn nur von weitem an und beobachtet immer durch ihr Fenster welches Mädchen heute bei Cody ein- und ausgeht. Er ist nämlich ein ziemlicher Frauenheld und strotzt gerade vor Selbstbewusstein. Umso interessanter sollte es eigentlich werden, als die beiden sich zusammen auf einen spontanen Road-Trip begeben, aber leider wurde ich da auf ganzer Linie enttäuscht.


Schon der Beginn des Trips war für mich fragwürdig. Cody stürmt einfach in Elsies Haus und möchte, dass sie ihn begleitet. Elsie, die eigentlich als überlegt und vernünftig dargestellt wurde auf den ersten Seiten geht viel zu schnell darauf ein und sitzt ungefähr 10 Minuten nachdem Cody sie gefragt hat schon in seinem Auto und es geht los. Das fand ich leider ziemlich unglaubwürdig. 

Das nächste, was mich gestört hat, war, dass Elsie viel zu vertrauensvoll mit Cody umgeht, obwohl sie ihn nicht richtig kennt. Die beiden haben mal Kindergeburtstage zusammen gefeiert, aber Freunde waren sie nicht. 
Am meisten hat mich Elsies Gedanke aufgeregt sofort mit ihm schlafen zu wollen und das obwohl sie gerade einen Tag in seinem Auto saß und ihn vorher meist nur durch ihr Fenster beobachtet hat.

Man weiß von Anfang an nicht, warum Cody diesen fünftägigen Trip machen will und ich habe bis zum Ende nicht verstanden, warum er unbedingt Elsie mitgenommen hat. Die ganze Zeit sagt Cody nur, dass er ihr etwas zeigen will. 
Deshalb wirkte der Trip auf mich auch ziemlich chaotisch. Die Ereignisse hingen nicht wirklich zusammen, weshalb für mich auch kein Spannungsbogen aufgebaut wurde. Die Geschichte plätscherte eben so vor sich hin. 

Hätte die Autorin Elsie und Cody von Anfang an Freunde sein lassen, hätte man viel mehr aus der Geschichte machen können und sie wäre in sich schlüssiger gewesen. Die Vertrautheit und Elsies Verliebtheit. Es wäre einfach ein harmonischeres Bild gewesen. Leider war das nun nicht der Fall. 

Die einzig richtige Spannung kam zum Ende hin auf, als das Geheimnis von Cody enthüllt wurde und Elsie diesem nachgegangen ist. Das ging mir dann wieder zu schnell. Elsie hätte es schon gegen Mitte der Geschichte erfahren können, damit der Leser wieder gepackt wird. Aber so war ich eigentlich nur froh, als das Buch endlich zu Ende war.