Nachdem Rory den Jack-the-Ripper-Doppelgänger in einem finalen Kampf vernichtet hat, ist sie selbst zu einem menschlichen Terminus geworden. Sie hat nun die zweifelhafte Gabe, Geister durch bloße Berührung eliminieren zu können. Genau das macht sie unendlich wertvoll für die Shades – die Internationale Sondereinheit von Geisterjägern. Denn eine neue Serie von mysterösen Mordfällen versetzt ganz London in Angst und Schrecken. Und diese neuen Fälle sind tatsächlich noch
wahnsinniger als die Ripper-Morde. Rory erkennt schnell: Wahnsinnige Zeiten verlangen wahnsinnige Lösungen. Aber wird sie die Shades von ihren Methoden überzeugen können?
Ich habe Die Schatten von London verschlungen und freue mich riesig auf den zweiten Teil. Der erste war toll geschrieben und super spannend! Der erste Teil war ja quasi nur die Vorgeschichte und nun geht es richtig los. Ich bin gespannt!

Erscheinungsdatum: 15.o6.2o15


Die Sommerferien beginnen nicht unbedingt vielversprechend für die sechzehnjährige Jess: Statt den Sommer in London zu verbringen, schleppt ihre Mutter sie in den kleinen, idyllischen Küstenort, aus dem sie stammt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, reagieren die Leute in Port Sentinel
äußerst seltsam auf Jess. Wo sie geht und steht – jeder starrt sie an, als hätte er gerade einen Geist gesehen. Und irgendwie haben sie das auch, denn Jess sieht ihrer vor Kurzem verstorbenen Cousine Freya zum Verwechseln ähnlich. Sie beschließt, mehr über ihre Cousine herauszufinden, und stößt auf ein lebensgefährliches Geheimnis.
Der Titel und der Klappentext klingen toll und nach einem sommerlichen Abenteuer. Ich möchte unbedingt wissen, was Jess über ihre Cousine herausgefunden hat und was hinter all dieser Geschichte steckt. Außerdem sieht das Cover klasse aus!

Erscheinungsdatum: o1.o6.2o15


 
Roberta liebt Bücher. Sie liebt es, in alten Ausgaben zu stöbern und dabei unerwartete Entdeckungen zu machen: Briefe, Notizen oder Postkarten, die die Vorbesitzer zwischen den Seiten vergessen haben. Als sie in einem alten Koffer ihrer Großmutter einen wahren Bücherschatz findet, stößt sie in einem der Exemplare auf einen Brief, der all ihre bisherigen Fundstücke in den Schatten stellt. Es ist
ein Liebesbrief ihres im Krieg gefallenen Großvaters – doch ist er datiert auf einen Zeitpunkt, als dieser schon längst hätte tot sein müssen ...
Bis auf den Namen der Protagonistin gefällt mir der Klappentext sehr. Ich muss zugeben, dass ich an die Geschichten von Jojo Moyes denken musste und auch das Cover mich ein wenig daran erinnert. Vielleicht gefällt es mir deswegen so gut. Aber es hat mich halt auf jeden Fall neugierig gemacht!

Erscheinungsdatum: 18.o6.2o15

"Schwesterherz, Du schaffst mich. Echt!"

Sitzt ihr?

Eigentlich sind Schwestern doch immer ein Herz und eine Seele, zumal wenn sie Zwillinge sind. Nicht aber Charlotte und Lusie, die sich so überworfen haben, dass sie kein Wort mehr miteinander reden - vorerst. Denn plötzlich verkündet ihre kleine Schwester Lilly völlig überraschend, dass sie heiraten will, und bittet die Zwillinge um Beistand. Charlotte und Luise müssen sich zusammenraufen, denn eine kleine Schwester lässt man nicht im Stich.

Jeder von euch der Geschwister hat - und ich kann mich dazuzählen - wird bestätigen können, dass sie manchmal mehr als nervig sein können. Sei es die kleine Schwester oder, wie in meinem Fall, der große Bruder. Immer muss man alles teilen, sie haben immer recht und oft soll es nach ihrer Nase gehen. Aber jetzt stellt euch mal vor, ihr habt einen eineiigen Zwilling, mit dem ihr nicht nur den Geburtstag teilen müsst, sondern auch noch das Aussehen. Das könnte einen ganz schön in den Wahnsinn treiben. Vor allem wenn man auch noch so verschieden ist wie die beiden Zwillingsschwestern Charlotte und Luise, um deren Geschichte es in diesem kleinen Briefroman geht.

Wie im Klappentext angekündigt sind die beiden zerstritten und müssen sich wegen der Hochzeit ihrer kleinen Schwester zusammenraufen. Dem Grund für ihr Zerwürfnis liegt allerdings keine originelle Idee zu Grunde. Sie haben sich eben wegen einem kleinen Ereignis gestritten und wären beide einfach ehrlicher zueinander gewesen wäre es gar nicht erst so weit gekommen.
Allgmein sind die Probleme der beiden eher durchschnittliche Alltagsprobleme. Charlotte muss sehr viel arbeiten als Anwältin und hat kaum Zeit für ihre Ehe und Luise möchte ihren Traum als Künstlerin leben und muss als armselige Assistentin arbeiten.

Alle Informationen über die beiden beziehen wir aus dem E-Mail-Verkehr. Das heißt man muss viel zwischen den Zeilen lesen, um etwas über die Schwestern zu erfahren. Das war teilweise sehr mühsam. Hätte es immer mal Szenen gegeben, die aus der Perspektive eines Erzählers geschrieben worden wären, hätte ich mich viel mehr in die Geschichte einfühlen können. Die Nebencharaktere bleiben durch diese E-Mails sehr blass und daher konnte ich kaum mitfühlen. Es war eben sehr oberflächlich.
Dafür sind die E-Mails nicht zu lang und dadurch lässt sich auch die Geschichte flüssig lesen. Trotzdem hätten ein wenig mehr Seiten und dafür ein bisschen mehr Story dem Buch nicht geschadet. Es ist eben an allen Ecken und Enden durchschnittlich. Es ist schön für zwischendurch. Für den Urlaub, wo man sich gerne auf andere Dinge konzentriert und nur von Zeit zu Zeit mal in einem Buch versinken möchte.

Die Geschichte hat also einiges an ungenutzten Potenzial. Zum Beispiel kommt auch die Hochzeit kaum zur Sprache. Es geht eigentlich nur um Charlottes und Luises Liebesleben und deren Zwillingsverwechslungsspielchen, die auch nicht neu sind. Das ist sehr schade, da gerade der Aspekt der Hochzeit der kleinen Schwester mehr Witz in die Geschichte gebracht hätte.
Und was mich persönlich noch gestört hat war, dass es einen extremen juristischen Fehler in diesem Buch gibt. Es wird nämlich eine Kündigung per E-Mail ausgesprochen, was aber nicht erlaubt ist. Kündigungen sind in elektronischer Form unwirksam und in einem Buch, in dem es um eine Anwältin geht hätte das besser recherchiert werden müssen.

Trotzdem bekommt dieses Buch drei Blumen von mir, da es nett für zwischendurch ist und einen nicht langweilt. Es ist zwar vorhersehbar, aber trotzdem unterhaltsam.





Hallo ihr Lieben,

ich wurde von Mary getaggt und mache sehr gern mit (auch wenn ich nicht glaube, dass es 50 interessante Fakten über mich gibt). 
Aber hier sind die, die mir eingefallen sind:

01. Ich komme aus Norddeutschland und liebe die Mentalität der Norddeutschen.
02. Zur Zeit lebe ich in Hannover und kann diese Stadt nicht ausstehen.
03. Ich mache eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten, die ich verkürze.
04. Nach der Ausbildung möchte ich studieren.
05. Ich habe nur leider keine wirkliche Ahnung was. Jura? Medien-BWL?
06. Ich bin total schlecht im Warten. Es ist die Hölle für mich.
07. Ich mag es nicht, wenn andere Leute unorganisiert sind und bin selbst ein Chaot.
08. Mein Freund ist Kameramann und ich finde seine Arbeitszeiten doof.
09. Ich habe eine Katze namens Lotta, die zur Zeit bei meinen Eltern lebt.
10. Ich bin ein Dorfkind und liebe die Natur.
11. Ich habe mal ein Buch geschrieben, das ich aber lieber fremde Leute im Internet hab lesen lassen, anstatt Menschen, die mir nahe stehen.
12. Ich habe extreme Angst vor Spinnen.
13. Mein Freund schenkt mir jedes Mal, wenn ich eine Spinne alleine töte, ein Buch.
14. Ich koche sehr gern, aber nur wenn jemand anderes die Zutaten einkauft.
15. Ich liebe den Film Das Schicksal ist ein mieser Verräter und hab dabei unendlich viel geweint.
16. Ich habe einen sehr großen Haargummiverschleiß, da ich sie viel zu oft durch die Gegend schieße und sie dann manchmal hinter Möbeln verschwinden...
17. Meine Katze ist ein super Handballer und wäre super im Tor.
18. Mein Freund und ich kennen uns schon seit ich 6 bin und er 8.
19. Ich bin süchtig nach der Serie Pretty Little Liars.
20. Zu meinen Lieblingstieren zählen Pinguine.
21. Früher habe ich mega viel Schlaf gebraucht. Heute komme ich locker mit fünf Stunden aus.
22. Ich träume seit Jahren davon, mal nach Amsterdam zu reisen.
23. Ich mag keine Nudeln mit Tomatensoße und keine Pizza.
24. Ich gucke sehr gern Disney-Klassiker und mein liebster ist Die Schöne und das Biest.
25. Ich leihe sehr ungern Bücher aus und würde am liebsten für jeden Verleih einen Vertrag aufsetzen, der beinhaltet, dass mir das Buch bei Beschädigung ersetzt werden muss.
26. Die Beschädigung des Buches fängt bei mir bei einem Knick im Rücken an.
27. Ich kann meinen Wecker nicht in fünfer Schritten stellen. Das lässt mich nicht einschlafen.
28. Mein Lieblingskinderbuch ist Der Zauberer der Smaragdenstadt.
29. Ich bin durch meinen Freund richtig zuckersüchtig geworden...
30. Dafür hab ich ihn ein wenig von seiner Zuckersucht befreit.
31. Ich mache nie Updates bis sich alle meine Geräte zwangsweise selbst aktualisieren.
32. Ich gucke gern Let's Plays und am liebsten die von Gronkh.
33. Ich spiele auch gerne selbst. Zum Beispiel Assassin's Creed.
34. Ich bin total selbstkritisch, womit ich mir manchmal selbst Steine in den Weg lege.
35. Ich kann mit allen kreativen Eissorten wie Oreo, After Eight, etc. nichts anfangen. Ich bin der klassische Vanille-Typ.
36. Ich liebe das Geräusch von Regentropfen, die ans Fenster klopfen. Das wirkt sehr beruhigend auf mich.
37. Manche Frauen kaufen sich Schuhe, wenn es ihnen schlecht geht. Ich kaufe mir Bücher.
38. Ich bin noch nie geflogen und allein bei dem Gedanken wird mir ganz anders.
39. Früher wollte ich immer mal nach Australien, bis ich erfahren habe, dass es dort vor Spinnen und Schlangen wimmelt. (Es schneit dort sogar Spinnen!!)
40. Ich gucke so gut wie nie Fernsehen. Mein Fernseher ist fast nur dazu da, damit ich meine YouTube-Serien auf einem großen Bildschirm gucken kann.
41. Ich bin total begeistert von den Geschichten von Jojo Moyes und der Gestaltung ihrer Bücher.
42. Ich hasse Ungerechtigkeit und kann es nicht leiden, wenn jemand unfair behandelt wird.
43. Bilbo Beutlin ist mir um Längen sympathischer als Frodo. Für mich ist Sam der wahre Held von Der Herr der Ringe.
44. Ich liebe die Minions und die Filme mit ihnen machen mir immer gute Laune.
45. Thriller sind überhaupt nicht meins.
46. Ich mag es Briefe zu bekommen, brauche aber immer ewig um zu antworten.
47. Ich spreche fließend Ironie und Sarkasmus, weshalb es für manche schwer ist mit mir umzugehen.
48. Ich nehme mir an freien Tagen immer super viel vor und ende dann doch lesend auf der Couch.
49. Ich bin total vernarrt in Weihnachten.
50. Ich bin eine totale Niete in handwerklichen Arbeiten.

Ich werde niemanden taggen, aber alle, die diesen Tag gerne machen wollen dürfen sich angesprochen fühlen, ihn zu übernehmen! Postet dann gerne den Link zu eurem Beitrag in den Kommentaren :)



Und es ist schwer und seltsam, nicht mehr das barfüßige Mädchen und der flachsblonde Junge zu sein, die über den Sand zum Wasser laufen, ganz Beine und Ellenbogen und völlig unbefangen. Plötzlich rückt man ans Ende seines zweiten Jahrzehnts heran - und zack. Es spielt eine Rolle, welche Wahl man trifft.
[S. 280]

Nichts kann mir die Stimmung so vermiesen wie eine Wagenladung Jungs.

Die 17-jährige Gwen und ihre Familie leben schlichtweg im Paradies - auf einer traumhaften  Insel vor der Küste Neuenglands. Doch für Gwen bedeutet das, im Sommer für die reichen Feriengäste zu schuften. 
In diesen letzten Sommerferien vor ihrem Schulabschluss hat sie allerdings das große Lose gezogen und muss ausnahmsweise nicht im Imbiss ihres Vaters Fritten ausgeben, sondern sittet nun tagsüber eine gewitzte reiche alte Dame.
Doch als Gwen erfährt, wer in diesem Sommer den Job des Gärtners für die Anwesen am Ort bekommen hat, würde sie am liebsten ganz von der Insel flüchten.
Ausgerechnet Cassidy Somers, der blonde Star des Schwimmerteams, dessen reicher Vater ihm den Job als Strafe aufgebrummt hat. Es gibt auf dem winzigen Eiland nun praktisch keinen Ort mehr, wo Cassidy nicht gerade auf dem Rasenmäher um die Ecke gekurvt kommt. Dabei hatte Gwen sich doch vorgenommen, ihm den Rest ihres Lebens aus dem Weg zu gehen. Kein Wunder nach dem verhängnisvollen One-Night-Stand im Frühjahr, der sie beschämt und verletzt zurückgelassen hat. Fragt sich bloß, warum er diesen ganzen sonnendurchfluteten Sommer lang ständig in ihrer Nähe auftaucht...

Nachdem ich Mein Sommer nebenan von Fitzpatrick verschlungen habe, musste ich mir Es duftet nach Sommer einfach zulegen. Die Autorin versteht es mit Worten den Sommer einzufangen und einen komplett dorthin zu enführen. Jedenfalls ging es mir beim ersten Buch der Autorin so. Es duftet nach Sommer hat mich da leider etwas enttäuscht.

Bei diesem Buch fing es schon bei den Charakteren an, die mir leider überhaupt nicht sympathisch waren. Fangen wir mit Gwen an, aus deren Sicht wir die Geschichte erfahren:
Sie lebt mit ihrer Mutter, ihrem Bruder, Großvater und Cousin in einem kleinen Häuschen auf einer paradiesischen Insel in Kalifornien, aber leider nicht in der Gegend der Insel, in der sich den Sommer über die Touristen verirren, sondern im Arbeiterviertel. Bei Gwen muss jeder Cent zweimal umgedreht werden und so unterstützt sie auch dieses Jahr ihre Familie, indem sie arbeiten geht. Das klingt alles nach einem lieben Mädchen, das es nicht allzu leicht hat im Leben, aber trotzdem eilt ihr ein schrecklicher Ruf voraus, nämlich der des "leichten Mädchens". Gwen hatte einige One-Night-Stands und wundert sich dann, dass schlecht von ihr gedacht und geredet wird. Das hat mich wohl mit am meisten aufgeregt.
Außerdem versteht man mindestens die halbe Geschichte nicht, warum sie so sauer ist auf Cassidy ist, denn der ist sogar ziemlich nett zu ihr. Hätte man den Vorfall zwischen den beiden an den Anfang des Buches als Prolog gesetzt, hätte man ihre Gefühle und ihr Benehmen viel besser nachvollziehen können.


Weiter geht es mit Cassidy, der die Sache, die zwischen ihm und Gwen vorgefallen ist schon viel früher hätte aus der Welt schaffen können. Sein Verhalten nervte mich teilweise auch sehr. Da hatten sich auf jeden Fall zwei gesucht und gefunden. 
Die einzigen Personen, deren Geschichte mich wirklich berührt hat war die von Nik und Vivien - Gwens Cousin und ihrer besten Freundin. Die beiden sind seit Kindesbeinen ein Paar und stehen plötzlich vor den ersten entscheidenden Fragen des Lebens: Was wollen sie nach der Schule? Wo wollen sie hin? Auf der Insel bleiben oder sie verlassen? Und können sie das mit ihrer Beziehung vereinbaren?
Deren Liebesgeschichte war also um einiges spannender, obwohl auch die beiden nicht meine Lieblingscharaktere werden.

Von der im Klappentext erwähnten alten Dame hatte ich auch mehr erwartet. Gwen hat über den Sommer einen Job als Betreuerin bei ihr angenommen und erlebt so einiges mit ihr, doch die Rolle der alten Dame kam mir dennoch zu kurz. Dafür kamen dann Gwens Seitensprünge mehr zu Sprache.
Der Klappentext hat also nicht das gehalten, was er versprochen hat.
Der Zauber des Sommer kam bei mir überhaupt nicht an, obwohl wir uns auf einer Insel befunden haben, die in Kalifornien liegt und die Geschichte doch so viel hergegeben hätte.
Ich bin also ziemlich enttäuscht, würde mir aber schon allein wegen dem Schreibstil der Autorin wieder eines ihrer Bücher kaufen. Hoffentlich werden die nächsten besser.



Eine Aktion von Maura (The emotional life of books)

Ihr Lieben,

ich wünsche euch allen einen wundervollen Montag und damit einen tollen Start in die Woche!
Heute möchte ich euch Kirschen im Schnee von Kat Yeh vorstellen.


Darum geht's:

Das weltbeste Rezept für Kirschkuchen - viel mehr ist GiGi von ihrer Mutter nicht geblieben. Sie erinnert sich nicht mal an sie, deswegen ist sie froh, dass ihre ältere Schwester DiDi in jeder Lebenslage weiß, was Ma gemacht hätte. Doch seit sie an der neuen Schule ist, kommen GiGi immer wieder Zweifel, ob DiDi wirklich das Erfolgsrezept fürs Leben hat. Und überhaupt, ist sie nicht langsam alt genug, selbst die Zutaten für ihr Glück zu bestimmen? Welche Rolle dabei ausgerechnet Kirschgrütze, ein berühmter Sternenforscher und ein rosaroter Lippenstift spielen, konnte ja keiner ahnen ... 

Wieso/Weshalb/Warum:

Das Cover dieses Buches wirkt auf mich total retro. Die Punkte, die Farben, die Darstellung der Pfannkuchen - einfach alles sieht aus wie von einer Speisekarte eines amerikanischen Diners. Jedenfalls muss ich immer daran denken, wenn ich dieses Cover sehe. Allein das macht es schon zu einem Hingucker. Da das Buch schon auf meinem SuB liegt kann ich euch sogar sagen, dass es sich auch noch toll anfässt! Die Punkte sind richtig fühlbar und auch die Krischen sowie die Schrift sind ein Tasterlebnis. Es sieht also nicht nur schön aus, sondern fühlt sich auch noch gut an! Und der Klappentext verspricht auch noch eine tolle Geschichte.

Was sagt ihr dazu?

Und für noch mehr Cover geht es HIER zum letzten Cover Monday!



Er ist ein Hobbit voll Tapferkeit und einem Können, das seine körperliche Größe bei Weitem überragt, und, wenn ich das so ausdrücken darf, begünstigt von einem Glück, das alles Übliche und Erlaubte geradezu in den Schatten stellt.
[S. 235]

In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit.

Vorbei ist es mit dem beschaulichen Leben von Bilbo Beutlin, seit er sich auf ein Abenteuer eingelassen hat, das Hobbitvorstellungen bei Weitem übersteigt. Nicht nur, dass er sich auf eine Reise von der Dauer eines Jahres begibt, die ihn quer durch Mittelerde führen wird, er lässt sich auch vom Zwergenkönig als Meisterdieb unter Vertrag nehmen und verpflichtet sich, den Zwergen bei der Rückgewinnung ihres geraubten Schatzes zu helfen. 

Seit ich die Filme gesehen hatte, wollte ich dieses Buch lesen, denn die hatten mich verzaubert und in ihren Bann gezogen. Ich wollte eintauchen in diese märchenhafte, lustige und abenteuerliche Geschichte, die uns von der Vorgeschichte zu Herr der Ringe erzählt.
Nun war ich da gewesen. Bei Bilbo, den Zwergen, in der Seestadt und in Smaugs Schatzkammer und ich kann euch sagen es war ein Abenteuer!

Schon der Anfang der Geschichte hat mich sofort in die Erzählung von Tolkien versinken lassen, was vor allem an seinem Schreibstil lag. Er schuf eine fantastische Atmosphäre während er von den Hobbits und ihrer Lebensweise erzählte. Er führte erst ruhig in die Geschichte ein und plötzlich saßen wir schon mit den Zwergen an einem Tisch, die Bilbo Beutlin als Meisterdieb anstellten.
Allgemein wird im Buch nicht viel um den heißen Brei geredet. Eine spannende Stelle folgt auf die nächste und die Seiten dazwischen werden mit lustigen und tiefgründigen Dialogen gefüllt.

Vor allem die Zwerge haben mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Sie haben eine liebenswerte Art und jeder ist für sich einzigartig. Leider wurde oft auf Bomburs Gewicht herumgehackt, was schon zu einem Running Gag wurde. Immer wenn es passte hieß es: Bombur du kannst nicht mitmachen, weil du zu fett bist. Eine Formulierung hat mich besonders zum Lachen gebracht: Bombur war fett und ärgerlich. Als ob "fett" ein Gemütszustand wäre.

Da das Abenteuer schnellen Schrittes voranging wurde es nie langweilig, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Schon bei der Mitte wusste ich, dass mir die Charaktere und Mittelerde sehr fehlen werden, wenn ich die letzte Seite umblättern würde.
Und genauso war es dann auch.

Der kleine Hobbit ist im Gegenteil zu Herr der Ringe weniger brutal und märchenhafter wie auch spielerischer erzählt. Es wird viel gewitzelt und der Trip von Bilbo und den Zwergen macht einfach Spaß. Man muss einfach wissen wie es weitergeht!
Vor allem die Kampfszenen sind kaum beschrieben. Wenn ich nur an die Schlacht der Fünf Heere denke, der ein ganzer Film gewidmet wurde! Bilbo bekommt im Buch kaum etwas davon mit und ich muss sagen, dass mir das sehr gut gefallen hat. Ich schau mir das gerne auf der Leinwand an, weil dort einfach beeindruckende Bilder gezeigt werden, aber ich war noch nie der Typ, der gerne fünzig Seiten über einen Kampf liest.
Tolkiens Geschichte hat für mich also die perfekt Mischung getroffen zwischen Humor, Spannung, Kampf und Abenteuer. Ein Muss für jeden Fantasy-Fan!





Ihr lieben Bookaholics,

Vor kurzem habe ich auf dem Blog von Maura (The emotional life of books) den tollen Cover Monday entdeckt und ich möchte gerne mitmachen.
Das bedeutet, dass ich euch jeden Montag ein tolles Cover vorstellen werde. Das Buch werde ich nicht unbedingt gelesen haben, da es nur um das Cover geht und manchmal haben auch Bücher, deren Inhalt mich nicht unbedingt anspricht ebenfalls ein tolles Cover. Es wird also einen ziemlichen Mix geben.

Heute möchte ich euch Zoo City von Lauren Beukes vorstellen.


Darum geht's:

Wer Schuld auf sich lädt ...

... muss mit zwei Dingen leben: Einer magischen Begabung. Und einem Tier, das plötzlich da ist und einem nie mehr von der Seite weicht. So wie das Faultier, das Zinzi December auf dem Rücken trägt.
Zinzi hat einen Haufen Schulden und ein Talent dafür, verlorene Dinge zu finden. Oder Menschen, wie im Fall des verschwundenen Pop-Starlets Songweza. Die Suche gestaltet sich schwierig, denn in einer Welt, in der Magie und Verbrechen regieren, sind allzuviele Fragen nicht erwünscht. Wenn man anfängt, in Johannesburgs dunkle Ecken zu schauen, kommt schnell die Wahrheit ans Licht. Eine Wahrheit die einige Leute dringend unter Verschluss halten wollen. Die Wahrheit über die "Getierten" und über das, was im Verborgenen mit ihnen geschieht ...

Wieso/Weshalb/Warum:

An diesem Cover gefällt mir vor allem die Schwarz/Weiß-Gestaltung. Es sieht aus als wäre es von Hand gezeichnet und macht dadurch meiner Meinung nach viel her. Die Buchstaben sind einzigartig gestaltet und diese zwei Worte bringen mehr Leben und Dynamik auf das Cover als manche Abbildungen von Menschen auf Covern es tun. Sie verraten nicht zu viel, rauben einem nicht die Fantasie und doch versprechen sie einiges. Es ist also schlicht und sagt trotzdem viel aus.
Gelesen habe ich es bisher noch nicht, aber es ist wegen seiner Covergestaltung und dem Klappentext schon auf meine Wunschliste gewandert.

Was haltet ihr davon?

Ihr lieben Büchernasen,

ich wünsche euch einen wundervollen Sonntagabend! Ich klickte eben nichtsahnend durch Instagram und entdeckte dann, dass Jojo Moyes eine Fortsetzung von Ein ganzes halbes Jahr geschrieben hat, die in diesem September erscheinen soll. 


Wer Ein ganzes halbes Jahr gelesen hat wird sich wundern, wie es jetzt noch weitergehen soll, denn das Ende ist doch sehr eindeutig und die Geschichte abgeschlossen. Aber für Moyes war es das nie. Sie hat immer über das Schicksal von Lou und Will nachgedacht und so entstand diese Fortsetzung über die ich mich riesig freue! Ich bin sehr gespannt darauf und kann den September jetzt schon kaum erwarten! :)

Die Frage warum Moyes diese Geschichte fortgesetzt hat beantwortete sie wie folgt (kleiner Spoiler für alle, die Ein ganzes halbes Jahr noch nicht gelesen haben):

»Ich hatte eigentlich nie vor, eine Fortsetzung von Ein ganzes halbes Jahr zu schreiben. Aber seit Jahren werde ich immer wieder gefragt, wie Louisas Leben weitergegangen ist. Ihr Schicksal hat mich einfach nicht losgelassen. Ich habe mich immer wieder gefragt: Was ist aus ihr geworden – danach? Wie geht man damit um, wenn man einen geliebten Menschen unter solchen Umständen verliert? Wie lebt man weiter? Mir war klar, Lous Weg würde nicht einfach sein. Aber ich wollte kein Buch schreiben, in dem es ausschließlich um Trauer geht und das überschattet wird von jemandem, der nicht mehr da ist. Also habe ich in der Zwischenzeit andere Bücher geschrieben.

Die zündende Idee kam mir dann, wie so oft, um halb sechs Uhr morgens. Ich musste sofort meinen Stift schnappen und loslegen. Ich will nicht zu viel verraten, aber ich verspreche, es wird keinen Dallas-Moment geben: Es war kein Traum. Will wird auch nicht von den Toten auferstehen. Soviel kann ich aber sagen: Ich hoffe und glaube, dass auch alle, die Will geliebt haben und ihn vermissen, Freude an diesem Buch finden werden.

Mir hat es viel Spaß gemacht, Lou und ihre Familie – aber auch die Traynors – wiederzutreffen. Wie immer haben sie mich zum Lachen und zum Weinen gebracht. Ich hoffe, dass es allen Lesern genauso gehen wird.« 
(Quelle: Argon Verlag)

Selbst diese kleine Aussage macht mich jetzt schon neugierig!
Der September kann also kommen!

Ich verstehe, dass du das jetzt ausprobieren willst. Einmal erfahren, wie es wohl ist, ein anderes Leben zu führen, als wir es haben. Anders zu sein. Aber das führt zu nichts. Du kannst nicht ändern, wer oder was du bist. Am Ende wird dir doch nichts anderes übrig bleiben, als im Frühling den Weg mit mir zu gehen, der uns bestimmt ist.
[S. 109]

Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings wirklich einen Tornado am anderen Ende der Welt entfesseln?

Jake ist auf die schiefe Bahn geraten und muss seinen Community Service in Mariposa antreten, einem gottverlassenen Ort am Rande des Yosemite-Parks in Kalifornien. Dort trifft er auf Nessa, ein sonderbares Mädchen mit roten Haaren, weißer Haut und dunklen Augen. Sie lebt mit ihrer Familie zurückgezogen im Wald, und obwohl sich Jake über sie lustig macht, bekommt er sie nicht mehr aus dem Kopf. Ganz offensichtlich erwidert sie seine Gefühle, doch ihre Familie und die ganze Kommune, der sie angehört, sind strikt dagegen, dass die beiden sich treffen. Denn Nessa ist tatsächlich nicht ganz von dieser Welt...

Das erste Bauchkribbeln, vorsichtige Blicke, schüchterne Gespräche, wachsende Vetrautheit und große Gefühle; um all diese Dinge geht es in Mariposa - Bis der Sommer kommt. Aber dies ist keine gewöhnliche Liebesgeschichte, denn Nessa gehört einer ganz besonderen Art von Menschen an, die eine Gemeinschaft gegründet haben und diese verbietet eine Beziehung zu einem Außenstehenden. Es ist sind also Konflikte, Geheimniskrämereien und Momente voller Spannung vorprogrammiert.

Erzählt wird uns die Geschichte in einem wunderschönen Schreibstil. Die Autorin beschreibt malerisch und mit sehr gewählten Worten die Gefühlswelt von Jake und Nesse sowie auch die Welt in der sie leben. Es war also schon ein richtiges Vergnügen den Worten der Autorin zu folgen.

Jake beschreibt sie als richtigen Draufgänger, der wegen einer seiner sehr rebellischen Vergangenheit gemeinnützigen Dienst ableisten muss in Mariposa, einem sehr verschlafenen und ruhigen Ort. Dort kennt jeder jeden und schon viele haben von den merkwürdigen Leuten gehört, die in einem Haus im Wald leben und nichts mit den Bewohnern von Mariposa zu tun haben wollen. Zu diesen Leuten gehört Nessa, die Jake eines Tages kennen lernt und sie dann nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Sie ist sehr überlegt und schüchtern. In ihrem bisherigen Leben hat sie immer das gemacht, was von ihr verlangt wurde.


Ihre Liebesgeschichte beginnt sehr holprig, da sie Beide nicht wissen, wie sie mit dem anderen umgehen sollen. Nessa ist eigentlich überhaupt keines der Mädchen mit dem Jake sich abgibt und Nessa hat keine Erfahrung mit Jungs. Es startet also sehr schüchtern, aber es ist durch den Schreibstil der Autorin so schön beschrieben, dass ich mit den Beiden richtig mitgefühlt habe.

Nachdem Nessas Geheimns gelüftet ist wird es dann immer rasanter und Jake findet auch mehr Verständis für Nessas Benehmen, die sich teilweise sehr merkwürdig benimmt. Sie wollen für ihre Liebe kämpfen und dadurch gewinnt die Geschichte noch mehr an Spannung.
Auch wir erfahren immer nur bruchstückhaft was es mit Nessa und der Gemeinschaft auf sich hat, aber der Titel lässt ja schon einiges vermuten. Trotzdem war es eine Überraschung als alles komplett gelüftet war.

Die gesamte Geschichte spielt in Mariposa, diesem verschlafenen Ort in Kalifornien. Es ist also schon eine ruhige Atmosphäre vorprogrammiert. Auch die Liebesgeschichte passt sich dem an und so erwartet uns zwar Spannung, aber nicht viel Action. Die begegnet uns erst gegen Ende der Geschichte. Und trotzdem hat mich dieses Buch gefesselt und ich kann es nur weiterempfehlen. Es handelt von einer zauberhaften Liebesgeschichte, die trotz dem sie so frisch ist sehr vertraut wirkt und die einem wundervolle Lesestunden bereitet.



"Manchmal ist die Wirklichkeit einfach zu öde und traurig. Dann muss man seine Fantasie einsetzen. Eine kleine Prise Vorstellungskraft, und schon ist die Welt bunter. Was die Leute oft vergessen, wenn sie älter werden. Sie vergessen die Macht der Fantasie."
[S. 186]

Ich bin ein Süßwassermädchen.

Hannah ist schüchtern, angepasst und fällt ungern auf. Zoe ist impulsiv, temperamentvoll und liebt es, unsinnige Dinge zu tun. Hannah und Zoe sind beste Freundinnen. Nichts und niemand könnte sie trennen. Als Zoe den Drang verspürt, aus ihrer kleinen Heimatstadt in New Jersey zu verschwinden, zögert Hannah keine Sekunde, sie zu begleiten. Gemeinsam machen sie sich mit ihrem altersschwachen Auto auf und lassen alles hinter sich: ihre Eltern, ihre enttäuschten Lieben, das College. Und während sie Tornados jagen, Kermit befreien und neue Freunde finden, begreift Hannah immer mehr, was Zoe ihr zeigen will: dass das Leben wunderschön ist, dass man Grenze einreißen darf, dass es Spaß macht, mutig zu sein. Und Hannah weiß auch, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt - denn Zoe ist krank und jeder Tag mit ihr ein kostbares Geschenk.

Als ich den Klappentext las dachte ich, dass dieses Buch ein lustiger Rman über zwei Freundinnen wird, die einen witzigen Roadtrip machen. Doch ich wurde von dieser Geschichte richtig überrascht und alles, was ich mir unter dem kleinen Text auf dem Buchrücken vorgestellt hatte, konnte ich über den Haufen werfen.

Bis ich die Geschichte von Zoe und Hannah richtig genießen konnte, musste ich mich erstmal an den Schreibstil der Autorin gewöhnen, denn zu Anfang des Buches wurde man mit einer Flut an Fakten überrollt. Dutzende Namen und unwichtige Details prasselten auf mich ein, weshalb es mir schwer viel den Einstieg zu finden. Trotzdem hat mich die Handlung gepackt und ich wollte wissen wie es weiter geht. Deshalb habe ich weiter gelesen und das hat sich gelohnt!

Hat man sich also mit der Faktenflut eingefuchst lernt man die beiden Protagonistinnen - Zoe und Hannah - kennen. Die beiden sind sehr unterschiedlich. 
Zoe ist flippig und vollkommen verrückt. Ihr ist nichts peinlich und sie strotzt vor einem schon zu großen Selbstbewusstsein, was mit ihrer Krankheit zusammenhängt, denn Zoe hat eine bipolare Störung. Das bedeutet, dass ihre Stimmung und vor allem ihr Selbstbewusstsein von einer Sekunde auf die andere kippen kann. Wir lernen beide Seiten von Zoe kennen während der Geschichte und ich fand es total interessant zu sehen wie diese Krankheut Zoe und vor allem ihre Persönlichkeit verändern kann. 
Doch leider wurde ich mit Zoe nicht warm. Natürlich bestimmte ihre Krankheit viele ihrer Handlungen und auch ihre Charakterzüge, aber trotzdem konnte ich nicht über all dies hinwegsehen.


Dafür mochte ich Hannah umso mehr. Sie versucht es allen Recht zu machen und vor allem Zoe, der sie bei ihrer Krankheit helfen will. Dabei hat sie ganz eigene Probleme, zum Beispiel mit ihrem Vater oder der bald anstehenden Finanzierung des Colleges. Wir erfahren die Geschichte aus ihrer Sicht und bekommen daher mehr von ihrer Gefühlswelt mit als von Zoes. Das machte sie natürlich um einiges gläserner.
Manche Handlungen von Hannah konnte ich zwar nicht nachvollziehen wie zum Beispiel das Kuscheln mit Danny, obwohl ihre beste Freundin verschwunden war! Dennoch war sie mir sympathischer als Zoe.

Da ich mir unter den Charakteren etwas anderes vorgestellt hatte - z.B., dass Zoe Krebs oder eine andere unheilbare Krankheit hat, die nichts mit iherm Geisteszustand zu tun hat und Hannah nur ihre schüchterne Freundin ist -, hatte ich mir unter dem Roadtrip auch etwas komplett anderes ausgemalt, denn dieser war eindeutig einzigartig. Er bestand nicht nur aus verrückten aneinandergereihten Aktionen, sondern erzählte uns etwas von der Freundschaft der Mädchen und über Zoes Krankheit, die man durch den Trip besser zu verstehen lernte. 
Er ist gespickt mit spannenden und durchgeknallten Momenten wie das Übernachten bei IKEA, aber auch mit emotionalen Augenblicken, in denen man das Ausmaß von Zoes Krankheit erkennt. So fühlt sie sich in einer Szene zum Beispiel von einem unsichtbaren Auto verfolgt. 
Es war für mich somit sehr spannend und mitreißend. Ich musste einfach wissen wie es mit den Mädchen auf diesem Trip weitergeht.

Eine Frage steht in diesem Roman im Mittelpunkt: Kann ich lernen, glücklich zu sein?
Denn genau das versucht Zoe Hannah beizubringen. Das Verschrobene an der Sache ist für mich, dass ein aus medizinischer Sicht kranker Mensch in diesem Buch einem für uns normalen und gesunden Menschen beibringt, was es heißt glücklich zu sein. Diese Botschaft finde ich wirklich schön und ich denke auch, dass man lernen kann glücklich zu sein und dass es wichtig ist etwas dafür zu tun, denn Das Glück wächst nicht auf Bäumen.