Eine Aktion von Maura (The emotional life of books)


Liebe Bookaholics,

es ist mal wieder Montag, aber auch das übersteht man mit einem guten Buch an der Seite. Außerdem hat auch dieser Tag nur 24 Stunden und seit einer gefühlten Ewigkeit nehme ich auch wieder an dem Cover Monday teil.

Heute möchte ich das Cover von
Dem Glück so nah von Lousie Walters



Darum geht's:
Roberta liebt Bücher. Sie liebt es, in alten Ausgaben zu stöbern und dabei unerwartete Entdeckungen zu machen: Briefe, Notizen oder Postkarten, die die Vorbesitzer zwischen den Seiten vergessen haben. Als sie in einem alten Koffer ihrer Großmutter einen wahren Bücherschatz findet, stößt sie in einem der Exemplare auf einen Brief, der all ihre bisherigen Fundstücke in den Schatten stellt. Es ist ein Liebesbrief ihres im Krieg gefallenen Großvaters – doch ist er datiert auf einen Zeitpunkt, als dieser schon längst hätte tot sein müssen ...

Wieso/Weshalb/Warum:
 An diesem Cover finde ich vor allem die Farben wunderschön. Es ist kein richtiges Blau und auch kein wirkliches Violett, sondern eine Mischung aus beidem, die fast schon aussieht wie helle Tinte. Dadurch sieht alles ein wenig so aus als wäre es aus Tintenflecken entstanden oder mit Tinte gemalt, weswegen das Cover sehr weich wirkt. Nur der Hintergrund erinnert mich ein bisschen an zerknittertes Papier und unterstreicht damit wieder die Theorie mit der Tinte.
Außerdem gefällt mir das schlichte Motiv mit der Silhouette des Mädchens, die die Schmetterlinge freilässt. Es macht einfach richtig Lust auf das Buch, das auch mit dem Klappentext viel verspricht. Ich habe es mir letzte Woche gekauft und bin sehr gespannt darauf es zu lesen!

Was sagt ihr dazu?

Und für noch mehr Cover geht es HIER zum letzten Cover Monday!




Kann ein Mensch zwei Mal sterben? Ein perfides Spiel um Wahn und Wahrheit! 
Die sechzehnjährige Faye Mason leidet seit früher Kindheit unter idiopathischer Insomnie, einer seltenen Schlafkrankheit. Die schlaflosen Nächte hinterlassen Spuren: Oft kann sie Wirklichkeit und Fantasie nicht unterscheiden. Da geschieht etwas Entsetzliches: Fayes beste Freundin Amy kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch wenig später begegnet sie der totgeglaubten Amy auf der Straße. Halluziniert sie? Oder ist Amy noch am Leben? Faye sollte besser nicht zu viele Fragen stellen, auch nicht zum Monday Club, in dem alle wichtigen Leute der Stadt Mitglied sind. Eine Tote, die lebt, und eine schlaflose Heldin, deren Alpträume wahr werden.
Der Klappentext verspricht eine richtig gute Geschichte voller Spannung. Ich bin sehr gespannt auf Fayes Alpträume und was es damit auf sich hat, dass sie Dinge träumt, die dann wohl wahr werden. Außerdem möchte ich wissen, was dieser mysteriöse Monday Club damit zu tun hat. Hoffentlich ein guter Auftackt zu der neuen Trilogie!

Erscheinungsdatum: 17.o7.2o15 



Ein Auf und Ab der Gefühle – das ist die Liebesbeziehung von Will und Layken seit dem ersten Tag, an dem sie sich trafen. Erst jetzt, nach ihrer Hochzeit, scheint ihr Glück perfekt zu sein – wäre da nicht Wills Vergangenheit, die einen Keil zwischen die beiden zu treiben droht ...
Endlich ist das Warten auf den dritten Teil vorbei! Ich freue mich unglaublich auf dieses Buch und bin gespannt wie es mit Will und Layken weiter geht. Viel verrät uns der Klappentext nicht, aber ich vermute mal, dass Wills Exfreundin viel mitmischen wird. Ich bin gespannt!




Erscheinungsdatum: 24.o7.2o15



Millie Bird ist sieben, als sie ihr erstes totes Ding findet, Rambo, ihren Hund. Von da an führt sie Buch über alles, was auf der Welt verloren geht: die Stubenfliege. Die Großmutter. Der Weihnachtsbaum. Darauf, dass sie auch ihren Dad in ihr Buch der Toten Dinge eintragen muss, war sie überhaupt nicht vorbereitet, und auch nicht darauf, dass ihre Mom sie im Kaufhaus stehen lässt und nicht wiederkommt. Karl ist siebenundachtzig, als sein Sohn ihn ins Altersheim bringt. Hier wird
er nicht bleiben, denkt Karl, als er seinem Sohn nachschaut, und kurz darauf haut er ab. Erst mal ins Kaufhaus, bis sich was Besseres findet. Dort trifft er Millie. Agatha ist zweiundachtzig und geht nicht mehr aus dem Haus, seit ihr Mann gestorben ist. Halb versteckt hinter Gardine und Efeu, sitzt sie am Küchenfenster und beschimpft die Passanten. Bis das kleine Mädchen von gegenüber zurückkommt, allein Von Verlust und Trauer erzählt Brooke Davis in diesem berührenden Roman und zugleich von einem Abenteuer voll furiosem Witz: Wie drei, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufbrechen, um Millies Mutter zu suchen, und dabei zurück ins Leben und die Liebe finden.
Auf dieses Buch freue ich mich auch schon sehr, da sie sehr witzig und doch traurig rüberkommt. Kleine Kinder und alte Leute sind doch immer ein gutes Rezept für lustige Geschichten, die einen berührt. Außerdem gefällt mir auch das Cove wahnsinng gut. 

 Erscheinungsdatum: o1.o7.2o15



Nun ist es an Maxons Tochter Eadlyn, der Kronprinzessin, sich ihren Prinzen aus 35 jungen Männern zu erwählen. Alles könnte perfekt sein, wäre da nicht ein Problem: Eadlyn hat dem Casting nur zugestimmt, um das aufgebrachte Volk mit einer glamourösen Show zu besänftigen. Und an die große Liebe glaubt sie sowieso nicht. Aber vielleicht glaubt die Liebe ja an Eadlyn!
Ich habe die Geschichte von America verschlungen und nun dürfen wir über ihre Tochter lesen! Ich freue mich sehr auf die Geschichte von Eadlyn und bin gespannt wie das Casting mal umgedreht verläuft und aus der Sicht einer Prinzessin. Der Klappentext verrät uns zwar nicht viel, aber das macht es leider noch umso spannender, wenn man die anderen Bände der Selection-Reihe auch schon mochte.

Erscheinungsdatum: 23.o7.2o15



Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?
Von diesem Buch erwarte ich auch einiges, da das Thema auf mich einfach mal anders wirkt. Ich möchte wissen, was mit Tucker passiert ist, warum er nicht mehr spricht und was Franzi so faszinierend an ihm findet. Ich bin wirklich sehr gespannt darauf, da selbst der Titel wunderschön finde.

Erscheinungsdatum: 27.o7.2o15



Was würdest du geben, damit das Gute siegt?
Wie weit würdest du gehen, um deine Welt zu beschützen?
Wen würdest du retten, wen verraten?
Als der brutale Seraphim-Regent Jael seine Armee in die Welt der Menschen bringt, werden Karou und Akiva endlich wiedervereint – nicht als Liebespaar, aber in einer Allianz gegen ihren gemeinsamen Feind. Der Traum, den sie einst zusammen geträumt hatten, sah anders aus, aber sie kämpfen dennoch um Frieden und einen Neuanfang für Chimären und Engel. Und für sie beide …
Es war mal wieder schwer mir den Klappentext nicht durchzulesen, aber ich will mich ja nicht spoilern, weil der zweite Teil noch auf meinem SuB liegt. Trotzdem muss ich den letzten Teil der Trilogie einfach haben!

Erscheinungsdatum: 23.o7.2o15



Dreitausendeinhundertzwanzig Postkarten mit romantischen Gedichten hat Gabe Alexander seiner Frau Pearl im Lauf ihrer Ehe geschrieben. Eine pro Woche. Jeden Freitag. Sechzig Jahre lang.
Inzwischen ist Gabe tot, und Pearl leidet an Demenz. Doch die Geschichte ihrer Liebe lebt weiter - durch die Postkarten, die eines Tages dem Immobilienmakler Adam Colby in die Hände fallen. Stück für Stück rekonstruiert Adam, selbst frisch geschieden und vom Leben enttäuscht, die Geschichte von Gabe und Pearl, um so dem Geheimnis ewiger Liebe auf die Spur zu kommen.
Wenn ich ehrlich bin, klingt das einfach nur zuckersüß. Ich möchte mehr über die Liebe der beiden erfahren und bin gespannt, was Adam Colby alles darüber herausfindet. Ich möchte es also unbedingt lesen!

Erscheinungdatum: 16.o7.2o15


Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen
ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan.
Ich sage nur eins: Ich. Brauche. Dieses. Buch. Das klingt so gut und berührend, dass ich einfach diese Geschichte lesen möchte. Außerdem ist das Cover wunderschön!

Erscheinungsdatum: 13.o7.2o15

So viele Bücher haben es noch nie auf meine Must-Have-Liste geschafft!




Freya rannte.

Die Sommerferien beginnen nicht unbedingt vielversprechend für die sechzehnjährige Jess: Statt den Sommer in London zu verbringen, schleppt ihre Mutter sie in den kleinen, idyllischen Küstenort, aus dem sie stammt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, reagieren die Leute in Port Sentinel äußerst seltsam auf Jess. Wo sie geht und steht – jeder starrt sie an, als hätte er gerade einen Geist gesehen. Und irgendwie haben sie das auch, denn Jess sieht ihrer vor Kurzem verstorbenen Cousine Freya zum Verwechseln ähnlich. Sie beschließt, mehr über ihre Cousine herauszufinden, und stößt auf ein lebensgefährliches Geheimnis.

 Sommer am Abgrund war eines meiner Must-Haves für den Juni, denn der Klappentext war sehr vielversprechend. Sommer, ein totes Mädchen und Geheimnisse. Eigentlich ein super Rezept für eine spannende Geschichte. Doch leider wurde ich ziemlich enttäuscht.

Angefangen hat es schon mit Jess, die mir nicht wirklich sympathisch war, aber es war auch nicht so, dass ich sie nicht leiden konnte. Sie war halt nichts Besonderes und ein sehr blasser Charakter, was ziemlich schade ist, da es sich bei ihr um die Protagonistin handelt. Sie sieht ihrer verstorbenen Cousine Freya zum verwechseln ähnlich. Die beiden haben sich in ihrem Leben noch nie gesehen, was sehr zuträglich für die Geschichte war, da wir Freya so auch erst durch Jess' Augen kennen lernten und uns so eine unvoreingenomme Meinung bilden konnten.

Freya war im Gegensatz zu Jess viel interessanter. Nur leider ist die schon tot und man lernt sie nur durch die Erzählungen anderer kennen, aber ich konnte mich mit Freya viel besser identifizieren.
Die anderen Charaktere wie zum Beispiel Darcy (Freyas beste Freundin) oder Natasha (Freyas Erzfeindin) waren eher blass gestaltet. Außerdem verhielten sich manche Leute völlig übertrieben. Natasha war immer sehr emotional und aggressiv und war damit immer viel zu übertrieben dargestellt und Jess' Mutter war im Gegenzug überhaupt nicht emotional existent. Sie schien sich kein bisschen für ihre Tochter zu interessieren und wollte ihrer Tochter auch nie etwas über ihre Vergangenheit erzählen. Teilweise war es also wirklich nicht nachvollziehbar und daher nicht glaubwürdig.

Dieses "lebensgefährliche Geheimnis", das im Klappentext erwähnt wird fand ich nicht allzu lebensgefährlich und ich war auch nicht wirklich überrascht am Ende, als alles rauskam. Ich habe zwar nicht damit gerechnet, denn die Geschichte ist nicht vorhersehbar, aber die Wendung war einfach nicht spannend. Es gab eben nicht dieses Feuerwerk, das man aus so vielen Büchern kennt, wenn der Spannungsbogen seinen Höhepunkt erreicht hat.

Der Schreibstil der Autorin ließ sich gut lesen. Er war nicht schwierig und auch nicht zu einfach, trotzdem gab es irgendwie keine einzige Stelle im Buch, die mir besonders gut gefallen hat, was wirklich sehr selten vorkommt.

Der zweite Teil der Reihe kommt im November raus mit dem Titel Sturz ins Bodenlose, aber ich werde diesen wohl nicht lesen, weil mich der erste Teil wirklich nicht gepackt hat.



Sie haben mich völlig auf den Kopf gestellt, Mare zu Mareena gemacht, eine Diebin zu einem gekrönten Haupt, Lumpen zu Seide, eine Rote zu einer Silbernen. Heute Morgen war ich eine Dienstmagd, heute Abend bin ich eine Prinzessin.
[S. 142]

Ich hasse Erste Freitage.

Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die - und nur die - besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit im Schloss des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten!

Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie vom Herrscherpaar als Silber-Adlige ausgegeben und mit einem Prinzen verlobt. Ihre Gefühle bringt allerdings ein anderer durcheinander. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Dabei riskiert sie ihre Leben - und ihr Herz ...

Wie der Klappentext schon verrät ist Mares Welt in Rote und Silberne getrennt. Die Roten werden unterdrückt, da sie keine besonderen Fähigkeiten besitzen wie die Silbernen. Mare ist eine von ihnen, die jedoch durch einen Zwischenfall zu einer Silbernen wird. Zumindest für das Volk.

Durch Mare lernen wir beiden Welten kennen. Sie sind völlig gegensätzlich, was bedeutet, dass es immer ein Abenteuer ist, sich in der Roten Welt zu bewegen und die Silberne hingegen nach außen hin nur glitzert. Dort ist es jedoch immer wichtig nie sein wahres Gesicht zu zeigen, sondern hinter der Maske, die einem vorgeschrieben wird, zu bleiben. 
Sowohl die Roten als auch die Silbernen haben mich sehr interessiert. Die Autorin hat eine neue, gut durchdachte Welt erschaffen, die es Spaß macht zu erkunden.

Woraus ich jedoch nicht schlau geworden bin ist der technologische Fortschritt, der auf der einen Seite steht und dann dieses teilweise vorsintflutartige Verhalten auf der anderen, wenn es zum Beispiel um die Stromversorgung geht. Außerdem ist mir nicht klar,  ob die Geschichte in der Zukunft spielt oder auf einem komplett anderen Planeten. Aber vielleicht finden wir das ja noch heraus.

So unterschiedlich die Welten der Roten und Silbernen sind, so unterschiedlich sind auch die Menschen dieser zwei Parteien.
Mare gehört zu den Roten und ist eine sehr tolle Protagonistin. Sie macht Fehler, hat kein perfektes Äußeres und hat ein gesundes Selbstbewusstein. Sie ist also eine gute Mischung aus vielen Charaktereigenschaften, die sie zu einer interessanten Figur machen. Sie ist immer bemüht anderen zu helfen und so möchte sie sich für die Roten einsetzen und tut alles, damit es ihrer Familie besser geht. Ich mag sie sehr. Endlich kein Püppchen, das nur ihren Liebsten im Kopf hat, sondern die Welt verändern möchte.


Zwei weitere wichtige Charaktere sind Cal und Maven, die beiden Prinzen des Königreichs. Cal ist der Thronfolger und Maven meist nur sein Schatten. Cal ist der stärkere von beiden und geht gerne mit dem Kopf durch die Wand. Er steht für die Silbernen ein. Maven hingegen ist der überlegtere und weiß noch nicht, wo sein Platz in dieser Welt ist. Ich muss sagen, dass ich ziemlich hin und weg war von Maven. Er steht Mare wunderbar zur Seite und ich habe sehr gehofft, dass aus den beiden richtiges Paar wird.

Es gibt also viele tolle Charaktere in dem Buch und ich könnte noch viele weitere aufzählen, aber das würde dann doch zu lang werden. Letztendlich wurde jeder auf seine Art und Weise super dargestellt und ich kann nicht sagen, dass es Figuren gab, die besser ausgearbeitet gehört hätten. Mir kam es so vor, als hätte jeder dort eine Geschichte zu erzählen. Das hat die gesamte Story sehr spannend gemacht.

Die Hauptstory war durch die ganzen schon genannten Faktoren natürlich auch super. Das Buch entwickelte sich mit jeder Seite mehr zum Pageturner und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es ist gut durchdacht, überraschend, spannend, romantisch und lustig zugleich. Wirklich toll. Und da die gesamte Geschichte unter dem Motto Jeder kann jeden verraten steht kann man niemandem trauen. Das führte zu einigen Schockmomenten, in denen ich nur noch dachte: Nein, das kann nicht sein!!

Ich kann dieses Buch also nur absolut empfehlen für alle, die wieder eine richtig gute Fantasygeschichte lesen wollen, in der es sich nicht nur um die Liebe dreht. Hier geht es um viel mehr und es hat riesen Spaß gemacht mit Mare in ihre Welt einzutauchen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band!



Eine Aktion von Maura (The emotional life of books)

Einen wunderschönen Montag wünsche ich euch!
Ich hoffe, ihr habt/hattet einen guten Start in die Woche. Ich habe jetzt erstmal die schlimmsten drei Wochen diesen Jahres überstanden und starte jetzt mit einem Lächeln in die nächste Zeit.

Aber nun zu dem Cover, das ich euch heute vorstellen möchte:
Der Mann, der den Regen träumte von Ali Shaw


Darum geht's:
Finn ist kein gewöhnlicher Mann, ihn umgibt ein Geheimnis. Es ist der Grund für sein Einsiedlerleben und der Grund, warum die Einwohner von Thunderstown ihm nicht wohlgesinnt sind. Doch trotz aller Gerüchte und Anfeindungen hält Elsa zu Finn. Gemeinsam versuchen sie, ihre Liebe gegen all die Widerstände zu behaupten.

Wieso/Weshalb/Warum:
An diesem Cover finde ich die Farben besonders schön. Das Blau bis Violett unterstützt den Titel, in dem es ja um Regen geht. Es kommt sofort die Atmosphäre von Regen auf. Die schwarzen Blumen heben sich gegen diesen Hintergrund ab und sehen sehr verspielt aus. Sie lockern die sonst trübe Stimmung auf. Es wirkt - obwohl es regnet - sehr harmonisch und märchenhaft. Es ist für mich ein absoluter Hingucker!
Der Klappentext verrät zwar nicht viel, aber das Cover gefällt mir so gut, dass es schon sehr lange auf meiner Wunschliste steht. Ich sollte es mir wohl endlich mal zulegen. 

Was sagt ihr dazu?

Und für noch mehr Cover geht es HIER zum letzten Cover Monday!

 

Wenn mein Leben eine Kochsendung gewesen wäre, hätte wohl jeder gewusst, was ich gern in meinem Zutatenkorb gehabt hätte. Aber wie gesagt, man konnte es sich eben nicht aussuchen. Und selbst wenn das anders gewesen wäre, glaube ich nicht, dass es irgendwo da draußen einen Korb gegeben hätte, der so groß und fantastisch gewesen wäre, dass Ma und ihr Lippenstift hineinpassten.
[S. 11]

Die Wahrheit war: Ich wusste, dass die Frau mit dem grünen Schal nicht Ma sein konnte.

Das weltbeste Rezept für Kirschkuchen - viel mehr ist GiGi von ihrer Mutter nicht geblieben. Sie erinnert sich nicht mal an sie, deswegen ist sie froh, dass ihre ältere Schwester DiDi in jeder Lebenslage weiß, was Ma gemacht hätte. Doch seit sie an der neuen Schule ist, kommen GiGi immer wieder Zweifel, ob DiDi wirklich das Erfolgsrezept fürs Leben hat. Und überhaupt, ist sie nicht langsam alt genug, selbst die Zutaten für ihr Glück zu bestimmen? Welche Rolle dabei ausgerechnet Kirschgrütze, ein berühmter Sternenforscher und ein rosaroter Lippenstift spielen, konnte ja keiner ahnen ...

Eigentlich ist Kirschen im Schnee ein Kinderbuch, das überall für Kinder ab 11 Jahren ausgeschrieben ist. Aber das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich einfach angezogen und als ich die ersten Seite zur Probe gelesen hatte, war ich völlig in den Bann gezogen. Dieses Buch ist auf jeden Fall nicht nur für Kinder geschrieben, sondern für groß und klein!

Der Schreibstil ist keineswegs kindisch oder zu einfach gehalten. Er ist zwar schlicht, aber das, was Yeh mit ihren Worten ausdrückt ist wundervoll! Sie hat mich zum Lachen gebracht und zum Nachdenken. Von diesem Buch können sich andere Kinderbücher auf jeden Fall noch eine Scheibe von abschneiden.

Ein weiterer Pluspunkt für das Buch sind seine total sympathischen Charaktere. Von GiGi über DiDi bishin zu ihrer Ma und GiGis Freunden Trip und Billy. Irgendwie haben sie es alle in mein Herz geschafft.
GiGi ist ein zwölfjähriges Mädchen, das viel von ihrer Schwester DiDi bevormundet wird und gerade dabei ist sich selbst zu finden. DiDi meint, dass sie genau weiß, was GiGi im Leben will und das beinhaltet auf jeden Fall eines: Lernen, lernen und lernen. 
Doch GiGi möchte endlich selbst bestimmen und so entwickelt sie ihr eigenes Rezept für ihr Leben und eine der Zutaten ist zum Beispiel, dass sie ihren Namen ändern möchte. Diese Idee finde ich zuckersüß. Allgemein ist GiGi ein toller Charakter, dessen Geschichte man gerne verfolgt.


Die Story war sehr spannend, was man sich vielleicht erst nicht vorstellt. Man denkt, es wird eine kleine Geschichte über ein Mädchen, das versucht sich selbst zu finden und dabei einige Hindernisse überwinden muss. Aber falsch gedacht! In diesem Buch überschlagen sich teilweise die Ereignisse, was es zum absoluten Pageturner macht.

Ein weiteres Highlight waren die Rezepte, die zwischen manchen Kapitel auftauchten. Sie haben kreative Namen und sind toll beschrieben. Sie passten immer toll zu dem bisher Geschehenen und klingen einfach super lecker. Ich werde auf jeden Fall das eine oder andere ausprobieren. 
Außerdem gibt es eine Anleitung zum Basteln der NFEs (Nur für Empfänger). Das sind kleine Nachrichten, die DiDi GiGi jeden Tag mit zur Schule gibt. Eine tolle Idee!

Kirschen im Schnee ist also ein tolles Buch, das ich jedem empfehlen kann. Es macht gute Laune und lässt einen doch nachdenklich zurück, da nicht immer alles so ist wie es scheint. Unbedingt lesen!



"Weißt du, was der Name Astrid bedeutet?" Schon wieder wechselte er das Thema und ich kam einfach nicht mehr mit. 
"Nein."
"Er bedeutet 'Stern'. Das fällt mir immer zu dir ein, Abbey. Eines Tages habe ich nach oben geschaut und da warst du. Ein gleißendes Licht, umgeben von Dunkelheit. Du gibst mir das Gefühl, dass alles möglich ist."
[S. 171]

Es hieß, sie hätte Selbstmord begangen.

Abbeys beste Freundin Kristenist verschwunden. Alle Bewohner von Sleepy Hollow glauben, dass das Mädchen tot ist. Sogar Gerüchte über Selbstmord halten sich hartnäckig. Dann taucht plötzlich Caspian auf - ein umwerfender, rätselhafter Junger, der immer dort aufkreuzt, wo auch Abbey ist. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebe, die Abbey ihren Schmerz vergessen lässt. Doch schließlich stößt sie im Tagebuch ihrer Freundin auf ein dunkles Geheimnis - und muss bald erfahren, dass auch Caspian nicht der ist, der er zu sein scheint.

Dieses Buch hat schon länger sein Dasein auf meinem SuB gefristet und wurde nun endlich davon erlöst! Der Klappentext hat mich seit langem wieder angezogen und ich wollte einfach wissen, wieso Kristen verschwunden ist und was es mit ihrem Tagebuch auf sich hat. Leider hält die kleine Vorschau nicht das was sie verspricht.

Die gesamte Geschichte erfahren wir aus Abbeys Sicht, Kristens besten Freundin. Seit dem Verschwinden ihrer Freundin hat sie niemanden mehr und führt ein sehr einsames Leben. Vor allem in der Schule wird sie von ihren Mitschülern geärgert, die sich darin messen wer die meisten Tränen um Kristen vergießt, obwohl sie sie gar nicht richtig kannten und hinter ihrem Rücken schlecht über sie reden. Trotzdem haben sich ihre Mitschüler meist ziemlich unrealistisch verhalten. Niemand stellt sich schluchzend vor die ganze Schule, um über ein Mädchen zu reden, das man überhaupt nicht kannte, nur um im Mittelpunkt zu stehen. Das nimmt doch niemand ernst. Außerdem versuchen sie Abbey Dates zu organisieren, was ziemlich widersprüchlich zu dem sonst sehr miesen Verhalten ihr gegenüber ist, da sie es so darstellen, als ob sie ein Interesse daran hätten, dass es Abbey bald besser geht. Das war also ziemlich unglaubwürdig.

Abbey hingegen war ganz sympathisch. Sie hat ein ungewöhnliches Hobbey: Anmischen von Parfüm. Das war ziemlich interessant und ließ sie zwischen anderen Charakteren herausstechen. Allerdings verhielt sie sich immer merkwürdig ihren Eltern gegenüber. Sie hatte einen richtigen Befehlston am Leib. Außerdem verhielt sie sich so, als würde sie ihre Eltern für dämlich halten. Absolut nicht okay und ein absoluter Minuspunkt!



Ihre Eltern hingegen waren mehr als komisch. Vor allem ihre Mutter hat sich immer ein wenig daneben benommen. Sie wollte sich Abbey auf eine Art immer so hinformen wie es ihr am besten gepasst hat und andererseits sollte Abbey dann wieder die selbstbestimmte Tochter sein, die schon selbst zurecht kommen wird. 
Und auch ihr Vater war merkwürdig. Sie sollte sich einen ganzen Tag in der Schule krankschreiben lassen, damit er mit ihr bowlen gehen konnte und ein wenig über ihre Zukunft sprechen. 

Die Story zog sich teilweise auch sehr in die Länge, da Abbey einfach nicht wusste, was das jetzt zwischen ihr und Caspian war. Diese Liebesgeschichte hat mich überhaupt nicht berührt. Die beiden trafen sich eben ein paar Mal und sprachen miteinander, aber man konnte da nicht von großen Gefühlen sprechen.

Viel mehr hatte mich Kristens Geheimnis interessiert und ihr Tagebuch. Das wurde jedoch nur auf wenigen Seiten erwähnt und machte keinen großen Teil der Geschichte aus. Überhaupt macht sich Abbey nicht so viele Gedanken über ihre Freundin und was ihr zugestoßen sein könnte. Caspian ist ja interessanter. 

Was die gesamte Geschichte gerettet hat war, dass sie auf Die Legende von Sleepy Hollow von Washington Irving gestützt wurde, was am Ende auch die Spannung auslöste, weil endlich mal etwas zu passieren schien. Jedem Kapitel wurde auch immer ein kleiner Auszug aus der Kurzgeschichte von Irving vorangestellt, aber es hat nicht wirklich immer gepasst.

Das Ende war dann doch etwas überraschend, da Abbey nicht so reagierte wie wir es aus vielen Büchern kennt. Dadurch bleibt natürlich Stoff für einen zweiten Teil, der auch schon erschienen ist. Ich weiß aber noch nicht, ob ich ihn lesen werde.
Alles in einem war es ein durchschnittlicher Roman, der so viel Potenzial hatte, es aber ungenutzt ließ.