Spielte es eine Rolle, dass ich Anthony Travolo nicht gekannt hatte? Wahrscheinlich nicht.
Ihn gekannt zu haben, hätte schließlich nichts geändert. Ein Abend, ein Auto, eine Brücke, eine Überlebende. Ich war hier und er nicht. Das Gift dieser Erkenntnis war in mir. Jetzt und für immer.
[S. 49]



Als ich vom Mittagessen zurückkam, hatten sie mein Zimmer leer geräumt.


Als Ember einen schweren Autounfall verursacht und ihr Beifahrer Anthony dabei ums Leben kommt, ist nichts mehr so, wie es war. Ember überlebt schwer verletzt, kann sich jedoch an nichts mehr erinnern. Während ihre Eltern und Freunde nich tüber die Geschehnisse reden wollen, stellt sich Ember immer wieder dieselben Fragen: Was ist in dieser Nacht passiert? Warum hat sie sie ihr Gedächtnis verloren? Und vor allem: Wer war Anthony? Bei der Suche nach Antworten trifft sie auf den geheimnisvollen Kai, der sie wie kein anderer zu kennen scheint. Gemeinsam versuchen sie, der Vergangenheit nachzugehen. Aber ist Ember wirklich bereit, die Wahrheit zu erfahren?



Ember hatte einen schweren Autounfall und kann sich seitdem an nichts mehr erinnern, was vor und während des Unfalls passiert ist. Als Leser steigt man in die Geschichte ein, als Ember aus dem Krankenhaus entlassen wird und nun ihrem Alltag gegenüber steht, den sie ohne Erinnerung bestehen muss.

Niemand in Embers Familie möchte über den Unfall sprechen und auch ihr Umfeld hält sich bedeckt, wenn es um die Ereignisse geht. Doch eines steht fest: Ember war vor dem Unfall nicht mehr das Mädchen, was sie sonst immer war. Sie hat sich stark verändert, aber niemand weiß warum. Niemand kannte Embers neue Freunde, die sie vor dem Unfall hatte. Ember muss also auf eigene Faust ermitteln, um ihre Antworten zu bekommen.
Auf ihrer Suche lernt sie Kai kennen, der ziemlich mysteriös ist. Ich wusste das ganze Buch über nicht, was ich von Kai halten sollte und fühlte in dieser Sache sehr mit Ember mit. Die hat jedoch nicht nur mit ihrer Liebe zu kämpfen, sondern auch mit Menschen, die ihr plötzlich Dinge über sie erzählen, die sie von sich nicht kennt. Das hat immer wieder Spannung aufgebaut und machte die Geschichte sehr interessant, da wir unsere Protagonistin immer wieder neu kennen gelernt haben. 

Ich habe mit Ember die ganze Zeit so mitgefühlt, dass ich sogar die ein oder andere Träne nicht zurückhalten konnte. Außerdem konnte ich dieses wunderschöne Buch nicht mehr aus der Hand legen, da wir mit jeder Seite der Enthüllung des großen Geheimnisses immer näher kamen. Gefühle und Spannung kommen hier also nicht zu kurz.

Wer ein romantisches, spannendes und dramatisches Buch sucht ist bei Alles was ich von mir weiß genau richtig. Ich habe diese Geschichte sehr genossen und kann sie nur weiterempfehlen. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke für jede buchtastische Nachricht! ♥