"Der erste Schultag ist immer der schwerste", erklärt sie. Natürlich. Der erste Tag in der Schule. Was hätte sie auch sonst meinen sollen? Der erste Tage, an dem du herausfindest, dass du ein genetischer Alien-Freak bist, dem auferlegt wurde, die Welt zu verändern, an der dir gar nicht besonders viel liegt? Natürlich nicht. Denn das wäre krrr-a-aass.
[S. 63]


"Gute Nacht", sage ich, und dann halblaut "Oh Mann."


Der 14-jährige Ethan wacht eines Morgens als Mädchen auf und plötzlich ist alles anders. Ethan ist jetzt Drew. Sie erfährt, dass sie ein Changer ist - einer von wenigen Menschen, die viermal ihre Identität wechseln, bevor sie sich für eine entscheiden müssen. Die Gebote der Changers sind streng: Vertraue dich niemandem an. Missbrauche nie die Macht, die dir gegeben wurde. Doch vor allem: Verliebe dich nie, aber auch wirklich nie, in einen anderen Changer ...


Ethan ist 14 Jahre alt und steckt damit mitten in der Pubertät. Eine Zeit, in der man sich selbst immer wieder neu erfindet und versucht, sich irgendwo dazwischen selbst zu finden. Da wird es noch komplizierter, wenn man eines Morgens plötzlich im Körper des anderen Geschlechts aufwacht, was bei Ethan bedeutet, dass er nun ein Mädchen ist. Drew.

Ethan ist ein Changer und wechselt nun immer zum Beginn des neuen High School Jahres den Körper. Insgesamt viermal. Danach darf er entscheiden, wer er für sein restliches Leben sein möchte. Die Idee konnte mich voll und ganz überzeugen. Das Aufwachen im neuen Körper ist natürlich nicht neu, aber der Rest, der dahinter steckt wie die Organisation der Changer und ihre Welt ist auf jeden Fall originell und damit sehr interessant.


Interessant geht es auch weiter, denn die Welt eines pubertären Mädchens mal durch die Augen eines Jungen zu sehen kann sehr lustig sein. Vor allem als Mädchen selbst und so konnte ich einige Mal lachen. Ich habe Ethan gerne dabei begleitet wie er als Drew unsere Welt erkundet hat.
Dass dieser Unterschied so gut rüberkam und so authentisch war liegt wohl auch daran, dass wir hier zwei Autoren haben, die unterschiedlichen Geschlechts sind und damit eine tolle Mischung beider Welten ergaben.

Die spannende und humorvolle Geschichte wurde in einem einfachen Schreibstil erzählt. Das Thema des Buches wurde dennoch toll umgesetzt und regt zum Nachdenken an. Kann man sich wirklich in einem anderen Körper wohler fühlen, obwohl man sich gar keine Veränderung gewünscht hat? Und wie würde man selbst damit umgehen?

Ich bin sehr gespannt wie es im zweiten Teil weitergeht, in dem wir wieder komplett neu starten, denn ein neuer Körper bedeutet auch eine neue Identität ...




2 buchtastische Nachrichten

  1. Ah cool, dir gefällt Drew auch *-*
    Orion wird auch klasse - ernster, aber genauso aussagekräftig!

    FROHE WEIHNACHTEN!!!

    Ach ja, vielleicht hast du ja Lust, im nächsten Jahr an einer Lesechallenge teilzunehmen?
    http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2015/12/challenge-7x7-themen-challenge.html

    LG, Mary <3

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    1. Ich bin schon richtig gespannt auf den zweiten Teil und kann es kaum abwarten, ihn endlich zu lesen :D Vor allem weil du mich jetzt noch neugieriger gemacht hast ^^

      Liebste Grüße
      Elli

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Danke für jede buchtastische Nachricht! ♥